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Aktuelles

Über uns

Durch die Aufnahme behinderter Tiere und das zunehmende Alter der Tiere unseres Vereinssitzes entstehen laufend Kosten für die medizinische Versorgung, die teilweise projektgefährdend sind. Deswegen haben wir beschlossen, Ihnen auf der Seite Patenschaften nicht nur Tiere in der Karibik, sondern auch von unserem Gnadenhof Greinöd vorzustellen, die Ihre Hilfe brauchen.

14.10.2018

Am 10. 10. erreichte uns folgende Email von Sebastian R.:

"Guten Tag,

ich bin derzeit auf Martinique in Urlaub und bin dabei auf eine Hündin mit drei Welpen gestoßen. Es ist eine ausgesprochen liebe Hündin und es fällt mir schwer sie so mit Nachwuchs zurückzulassen. Bin jetzt auf ihre Seite gestoßen und zum Glück von Ideen wie Tierheim abgeschreckt. Haben Sie andere Ideen wie ich den Tieren ernsthaft helfen kann?

Vielen Dank im Voraus"

Am nächsten Tag folgten 2 weitere Mails:

„Ich reise leider heute Mittag ab. Ich war gestern und heute mehrfach da, beim ersten mal hab ich die Mutter noch mit einem Welpen gesehen, bin aber nicht zu ihr weil sie bei anderen Touristen waren. Ich bin dann zwei Stunden später wieder da, hab aber keinen Hund mehr gesehen. Auch abends und heute Morgen keine Spur von den Hunden. DSe sind am Parkplatz vom Hafen in Francois. Unter einem Schiffswrack habe ich sie angetroffen, dort sind auch ein immer leerer Futter und Wassernapf. Ich habe bei meinen Besuchen immer Wasser aufgefüllt.“

und:

„Ich war schnell noch mal bei den Hunden, zwei gute Nachrichten, zum einen war die Hündin mit den drei Welpen wieder da. Zum anderen scheint hier jemand die Hunde zu füttern. Ich habe etwas Nassfutter und frisches Wasser aufgefüllt, die Hunde fraßen und etwas später kam auch ein Einheimischer mit einem Sack Trockenfutter vorbei und wollte etwas in den Napf werfen. Ich konnte mich leider nicht so gut mit ihm verständigen aber er hat gesagt dass ihm die Hunde nicht gehören. Da ich noch 2 Dosen Futter gekauft habe, hab ich diese neben den Näpfen drapiert und den Herrn gebeten diese auch zu verfüttern und er sagte Ja. Trotzdem gibt es auch eine schlechte Nachricht, der dunkle Welpe ist verletzt.“

 

Ganz klar war, dass die Verletzung des Welpen von einem Hieb mit einer Machete herrührt, der unbehandelt zu einer tödlichen Sepsis führt, da Fliegen ihre Eier in der Wunde ablegen. Ebenso klar war, dass sich die Hunde dort trotz des freundlichen einheimischen Herrn in Lebensgefahr befanden und das wir handeln mussten. Einen Tag lang habe ich am Computer gesessen und Leute in ganz Martinique kontaktiert.

Am Abend kam die erlösende Nachricht von der Organisation SOS Animaux de Compagnie: „Unsere Helfer sind schon vor Ort.“

„Die Tiere sind allgemein, abgesehen von der Verletzung des Welpen, in sehr schlechter Verfassung. Können wir uns darauf verlassen, dass Ihr die Tierarztkosten übernehmt - wir sind pleite?!“

Ja, sie können sich verlassen, auf uns, auf die Freunde der kreolischen Hunde und auf Sebastian, der die Hündin adoptieren und für die Welpen ein gutes Zuhause finden möchte. Ich werde Ende November nach Martinique fliegen, wieder einmal mit Transportboxen beladen, und mit der Hundefamilie zurückkehren. Sebastian wird uns in Paris mit seinem VW Bus abholen und die vierbeinige Familie in ein neues Leben führen.

Die Hundefamilie beim Tierarzt. Die Wunde des verletzten Welpen hat sich bereits infiziert. Alle Welpen und auch die Mutter sind extrem unterernährt, stark verwurmt und haben Hautprobleme. Auch ohne diese 4 hatte SOS Animaux de Compagnie bereits mit großen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen und bat auf ihrer Facebookseite https: //www.facebook.com/SosAnimauxDeCompagnie/ um Spenden, um überhaupt weiterarbeiten zu können. Trotzdem haben sie keinen Augenblick gezögert, diesen armen Geschöpfen zu helfen. Ganz klar, dass wir sie nicht auf den Kosten sitzen lassen werden, die erwartungsgemäß recht hoch sein dürften. Wir bitten alle um Spenden und Unterstützung für diese Hundemutter und ihre Kinder via Paypal /gorskiisabel@t-online.de oder auf unser Vereinskonto:

Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V.

VR Bank Landau eG
Kontonummer: 25 26 603
BLZ: 741 910 00
IBAN: DE56 7419 1000 0002 5266 03
BIC: GENODEF1LND

Herzlichen Dank im Voraus!

Isabel Gorski-Grobe


Wir berichten über die katastrophalen Verhältnisse auf der Insel Nevis HIER

Bitte unterstützen Sie die Petition

Fast 15 Jahre nachdem auf Martinique die Welpen Victoria, La Taupe und Tigresse das Licht der Welt erblickten und unsere Tierschutzarbeit begann, haben wir endlich auch ein Kastrationsprojekt auf Martinique. Mehr dazu HIER

11.10.2018

In einer Woche fliegt Claudia Bretthauer in die Dominikanische Republik. Der Einsatzplan steht fest.

Nachdem am 15. Oktober nachmittags ein paar Hunde aus der näheren Umgebung von Las Terrenas kastriert werden sollen, geht es am 16.10. Richtig los in El Limón, wo Claudia Bretthauer für Kim Beddall und die Samaná Dogs kastriert. Auch am 17. und 18. wird sie dort arbeiten. 36 Tiere pro Tag stehen auf dem Programm.

Vom 19. bis 21. Oktober wird in Las Terrenas kastriert und vom 22. bis 24. in Sanchez. Dort warten ebenfalls jeweils etwa 100 Tiere.

Boca Chica (11.10.2018)

Die letzte große Hürde ist genommen! Die Genehmigung für die Grabungsarbeiten für das Fundament der Futterstation wurde erteilt. Natürlich gibt es noch ein paar Probleme zu lösen. Es wird nach dem bestmöglichen Platz gesucht, wo der Untergrund weder instabil noch felsig ist.

Auch in der Schreinerei in Santo Domingo gb es ein paar Schwierigkeiten. Sie wurde in der Zwischenzeit gewechselt.

Und so soll die fertige Station aussehen. Viele Ideen gab es, viele Modelle wurden ins Auge gefasst und wieder verworfen, immer mit dem Gedanken, dass die Station viele Jahre bestehen soll. Nun ist die Entscheidung gefallen.


Einen festen Termin für den nächsten Kastrationseinsatz in Boca Chica gibt es mittlerweile auch: Vom 02. – 12. 2019 werden Anja Heß, Ingrid Stegemann und Dr. Alfred Huber zuerst in Boca Chica und danach mit Dolores Rohrer in der Gegend von Alonse, San Juan und in der Favela von Santo Domingo kastrieren. Weitere Infos zum Einsatz folgen…

Boca Chica (29.08.2018)

Nach langem Warten gibt es endlich wieder einmal Neuigkeiten aus Boca Chica. Dort ist die geplante Futterstation für Strandhunde von einem ambitionierten Tierschutzprojekt zu einem Politikum geworden. Pedro Lorenzo, ein Freund von Emily Espinosa und Leiter der Abteilung für Jugend im östlichen Bezirk von Santo Domingo, der gute Kontakte zur Stadtverwaltung von Boca Chica unterhält, setzt sich sehr für das Projekt ein ebenso wie der Bürgermeister von Boca Chica selbst, der von den positive Auswirkungen des Projekts für den Ferienort überzeugt ist.

Doch alles geht seinen langsamen Behördengang… Zunächst forderte der Bürgermeister eine schriftliche Dokumentation des Projekts. Dann wurde festgestellt, dass eine Futterstation, die einfach aufgestellt würde, der Witterung nicht dauerhaft standhalten würde. Daher soll ein Betonfundament erstellt werden, das in den Boden eingelassen wird und dessen Oberfläche gefliesst wird, um sie vor Verwitterung zu schützen. Eine auf öffentlichem Land fest installierte Konstruktion bedarf aber einer anderen Genehmigungen als eine, die bloß aufgestellt wird und diese Genehmigung ist nun beantragt. Während man darauf wartet, wird Aufklärungsarbeit in der Nachbarschaft betrieben, um bei den Anwohnern, von denen manche noch skeptisch sind, Akzeptanz für die Futterstation zu erzeugen.

Obwohl die Umsetzung so lange dauert, können wir sicherlich davon ausgehen, dass die Hunde vor Massenvergiftungen geschützt sind, solange das Projekt von öffentlicher Seite wohlwollend unterstützt wird.

Vor kurzem erhielten wir folgende Email aus Boca Chica, über die wir uns sehr gefreut haben:

„Sehr geehrte Frau Gorki-Grobe, als Deutscher, der in der Dominikanischen Republik (Boca Chica) lebt, darf ich mich für Ihr Projekt und die Arbeit aller Mitarbeiter sehr herzlich bedanken. Meines Erachtens sind die Verbesserungen allein seit Ihrem letzten Besuch hier spürbar und wir denken gerne an Ihre Mitarbeiter zurück, wenn wir Hunde mit dem gelben Ohrclip sehen.“

Und der nächste Einsatz steht schon fest: Anfang Januar 2019 werden Anja Heß, Ingrid Stegemann, Alfred Huber und Dolores Rohrer wieder zum Kastrieren in Boca Chica sein (und auch in der Favela in Santo Domingo, in Alonse und San Juan…)

Unser nächster Kastrationseinsatz (15.07.2018)

Vom 14.–25. Oktober fliegt Claudia Bretthauer in die Dominikanische Republik, um 300 Tiere zu kastrieren, 200 wie im Vorjahr in Las Terrenas und Sanchez und 100 für Kim Bedall in El Limón.

Kim Beddall hat von der Gesundheitsbehörde 300 Tollwutimpfungen erhalten, so dass alle Tiere geimpft werden können.

Der Einsatzplan:

Am Montagnachmittag, dem 15. 10. beginnt der Einsatz in Las Terrenas. Es stehen hauptsächlich die Hunde auf dem Plan, die das Helferteam von Patricia Jakobs bereits im Auge hat, Tiere von Leuten aus der näheren Umgebung, von denen sie wissen, dass sie sich die Op bei einem dortigen Tierarzt nicht leisten und Strassenhunde. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag wird Claudia Bretthauer für Kim Beddall in El Limion kastrieren. Am Freitag, Samstag und Sonntag wird in Las Terrenas gearbeitet und Montag, Dienstag und Mittwoch dann in Sanchez. Am Donnerstag, dem 25. 10. ( dem Abflugtag) könnte sowohl noch einmal in Sanchez oder in Las Terrenas oder eventuell in Hoyo de Cacao, das zwischen den beiden Orten liegt, kastriert werden. Ein volles Programm, das nicht viel Zeit für Erholung lässt…. Der Kommentar von Claudia Bretthauer: „Perfekt – so gefällt mir das!“

Hier unsere Bedarfsliste für den Einsatz:

4x50 ml XylazinEuro103,12
10x50ml KetaminEuro383,20
1x50ml MetacamEuro69,46
2x100 grüne Kanülen kurzEuro13,88
2x100 grüne Kanülen langEuro6,54
1x100 blaue KanülenEuro3,27
1x100 rosa KanülenEuro4,82
1 x 100 Skalpelle 21Euro20,78
6 x Fadenspule 3,5Euro303,36
8 x Fadenspule 5Euro378,24
5 x 100 ml DuphamoxEuro36,58
2 x 200 ml VirbamecEuro 84,78
5 rosa BraunülenEuro9,00
5 blaue BraunülenEuro9,00
8 Packungen Faden + NadelEuro432,96
50 Paar OP-Handschuhe Gr. 6,5Euro194,12
1 x SterofundinEuro5,01
1 Packung Foliodrape Protect 45 x 75 cmEuro31,96
6 x Alu SprayEuro20,00
500 ml RingerlösungEuro8,85
750 sterile Tupfer 10 x 10 cmEuro152,50
10 l HautdesinfektionEuro94,00
Euro2365,43

Wir danken unseren Spendern:

Hildegard Fischer

Marion Krah

Jürgen Kuchel

Christel und Erich Schwarz

Edeltraud Knorz

Katrin John

Edda-Gerda Upadek und Ulrich Kuckertz

Claudia Kieninger

Michaela Bayer

Neues aus Boca Chica (1.7.2018)

Am 29.06.18 war Emily Espinosa zum 3. Mal in Boca Chica, um den neuen Bürgermeister zu treffen, nach dessen Wahl alle Pläne für unser „Hunderestaurant” erst einmal in der Schublade verschwanden. Das Treffen verlief sehr positiv. Der Bürgermeister erkennt das kommunalpolitische und touristische Potential, um mit einem gelungenen Management der Straßentiere für seine Gemeinde zu werben . Eine große Plakatwand wird neben der Futterstelle stehen, die die Beteiligung der Gemeinde, unter deren Schutz die Station stehen wird, besonders hervorhebt. Noch einmal wird Emily nach Boca Chica müssen, um ganz genau den Ort festzulegen, an dem die Futterstelle errichtet wird; und dann wird sie hoffentlich bald darauf die ersehnte Genehmigung in den Händen halten und wir werden den Bautermin bekannt geben können.

Inzwischen wurde das Material für die Futterstelle gekauft:

Behandeltes Holz, das seither gelagert wird und auf seine Verwendung wartet.


Diese Futterstellen waren Inspiration für die Pläne für unser Hunderestaurant:

Das Fundament unseres Hunderestaurants wird aus Zement sein, um Wasserschaden zu vermeiden, das Dach wird an allen 4 Seiten überlappen und die Station wird an 4 Seiten offen sein, Futter- und Wasserschüsseln werden in den Zement eingelassen werden, so dass sie nicht gestohlen werden können. Das Ganze wird mit ein paar Eimern Wasser leicht zu reinigen sein. 6 Hunde werden hier gleichzeitig fressen können.

Erstes „Hunderestaurant“ in Boca Chica!

Die betreute Futterstation für Strandhunde wurde von der Gemeinde Boca Chica genehmigt und wird dort sehr begrüßt. Ausführlicher Bericht über das Projekt im 2. Teil des Einsatzberichts!

Unser Crowdfunding für dieses Projekt hat das Ziel 1000 Euro erreicht! Wir danken allen, die sich daran beteiligt haben!

Schulprojekt Barbados!

Im Mai 2017 reiste Petra Bellamy vom Hope Sanctuary von Barbados nach Dominika und nahm dort das Schulprogramm der Tierschutzorganisation HS Dominica auf, das mit unserer Unterstützung auf Barbados eingesetzt werden soll. Anfang März war die erste Unterrichtsstunde an der Codrington Schule in St. John, einer kleinen privaten Gesamt-, Haupt- und Grundschule unweit vom Hope Sanctuary, wo Dr. Katja Schirren 2016 kastrierte. Es wurde über Tierhaltung, Tierquälerei und Tierheime gesprochen. Die Kinder waren begeistert und wollen eine Spendenaktion starten, um Tierfutter für das Hope Sanctuary zu beschaffen. Mehrere Privatschulen und eine öffentliche Schule nehmen bereits an dem Projekt teil.

Auf unserer Seite Tierschutz mit der karibischen Bevölkerung berichten wir fortlaufend über das Projekt und seine Fortschritte.

Boca Chica…!

Über 100 Hunde wurden in Boca Chica kastriert, gegen Tollwut geimpft und mit Ohrmarken gekennzeichnet. Wir haben einen Sponsoren für unser erstes Hunderestaurant, das für die Hälfte der Hunde ausreichend ist, und für ein Viertel des jährlich benötigten Futters und der Betreuungskosten. Das Hunderestaurant wird eine solide Konstruktion in Strandnähe sein, erstellt, um dauerhaft der Witterung - Sonne, Wind, Regen und der salzhaltigen Luft - zu widerstehen und beschildert, um die Menschen über das Projekt zu informieren. Die Gemeinde Boca Chica und die Geschäftsleute des Ortes befürworten unser Vorgehen, um das Streunerproblem am Strand von Boca Chica auf tierfreundliche Weise zu lösen. Nun sammeln wir weiter für ein zweites Hunderestaurant und die zusätzlich benötigten Mittel für Futter und Betreuung, um alle Strandhunde von Boca Chica versorgen zu können.