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Kastrationsprojekte 2010

Kastrationsprojekt mit Tarek El-Kashef

16.11. - 30.11.2010

Tarek El-Kashef Mein Trip auf das Eiland Hispaniola begann schon am Abflughafen in Düsseldorf mit einem unsicheren Gefühl: Würden die 8 kg Atemkalk, die in meinem Koffer bei jeder Bewegung laut raschelten, die Reise unbeschadet, und vor allem vom Zoll unentdeckt, überstehen? Denn es war klar, würde meine Fracht im Koffer auffliegen, dann würde auch das gut verschnürte Paket mit 10 Flaschen Antibiotika und diversen Antiparasitika den deutschen oder den dominikanischen Behörden ins Auge fallen. Umso mehr fiel mir ein Stein vom Herzen, als ich nach Ankunft am Flughafen Puerto Plata inmitten einer Atmosphäre von lächelnden, schönen Dominikanern, untermalt von Merengue und Salsa, mit Sack und Pack durchgewunken wurde. Der erste Schritt in das Projekt war getan.

Tarek El-Kashef Es war heiß, insbesondere, da ich Deutschland bei 0°C im November verlassen hatte, und mir hier die Sonne mit 25°C ins Gesicht lachte. Kaum aus der Flughafenhalle rausgetreten, wurde ich auch schon herzlich mit einem „holla“ von Jeanette in Arm begrüßt, da wusste ich, richtige Entscheidung! Jeanette, eine Britin, immer lachend und gute Laune versprühend, war vor einigen Jahren mit ihrem Mann David ausgewandert, bauten hier ein Haus, und nun arbeitete Sie als „volunteer“ in Judy´s Petlounge, wo sie die Buchhaltung und P.R. erledigt. Ich würde noch weitere „volunteers“ mit einem sehr ähnlichen Hintergrund besonders aus Kanada und England, aber auch aus Holland und Deutschland kennenlernen.

Zunächst fuhren wir mit Jeanettes Jeep zum Büro von AAASosua, Asociacón de amigos por los animales de Sosúa.

Judy, immer in Action

 

Tarek El-Kashef Die Leiterin, Judy, kam 1996 nach Sosua, um als Tierarzthelferin für einen amerikanischen Tierarzt zu arbeiten. Mit der Zeit wandte sie sich jedoch Tieren zu, deren medizinische Versorgung nicht sichergestellt werden konnte, und gründete mit Kathryn Neal eine Stiftung zu deren Schutz. Nach deren Tod, führt Judy die AAASosua alleine fort. Sie denkt und spricht schnell, so daß sogar andere Amerikaner manchmal Probleme haben, ihr zu folgen. Kaum angekommen in der AAASosua, wurde ich gleich von einer deutschen Besucherin, die einen Fundhund zur Kastration abgeben wollte, zum Barbecue eingeladen.

Diese Dame, eine ehemalige Übersetzerin für die EU, lebt mit ihrem amerikanischen Ehemann, einem Architekten, auf der Seahorse Ranch, einer sogenannten guarded area. Der von ihr am Strand gefundene Hund war ein Streuner. In der Dominikanischen Republik gibt es zwei Arten von Hunden, Beachdogs und Streetdogs. Die Hunde fühlen sich häufig in Ihrer Umgebung wohl, sie leben häufig solitär oder in kleinen Gruppen und sind gegenüber Passanten, egal ob Dominikaner oder Ausländern sehr offen. Tarek El-Kashef Woraus man schließen kann, dass die Tiere gut behandelt werden. Jedoch gehört es zur Tagesordnung, daß Hunde immer wieder vergiftet werden, Krankheiten zum Opfer fallen, und nicht zuletzt durch Welpenreichtum für ihre eigene Dezimierung sorgen.

Tarek El-Kashef Nach kurzem „Hallo“ und Vorstellung der Praxis, die erstaunlich gut eingerichtet ist, 2 Inhalationsnarkosegeräte, zwei OP- Tische, Autoklaven, etc. stehen zur Verfügung, bekam ich meinen ersten Einsatz mitgeteilt: Am nächsten Tag sollte ich nach Santiago fahren, der zweitgrößten Stadt der DR. Dort hatte eine befreundete dominikanische Tierärztin, Giselle, mindestens 80 Hunde und 150 Katzen aufgenommen, die ein deutsches Ehepaar, welches das Land Hals-über-Kopf verlassen musste, zurückgelassen hatte. Bemerkenswert hierbei ist, dass das ehemals wohlhabende Ehepaar, aus den Staaten einreisend mehrfache mittels eines Privatjets streunende Katzen aus Delaware, U.S., hatte einfliegen lassen. Da die Flucht kopfüber geschah, mussten diese Tiere schnellstens aufgenommen werden, da sie ansonsten sich selbst überlassen worden wären, was für die große Mehrheit vermutlich den Tod bedeutet hätte.

Tarek El-Kashef Da der Vater von Giselle eine Hühnerfarm am Stadtrand von Santiago betreibt, wurden dort freie Stallungen genutzt, um die Hunde unterzubringen. Der mehrmalige Transport mittels LKW für die ca. 80km lange Strecke, sowie die gesamten Kosten für Kastrationen und anfallende Futterkosten, z.T. medizinische Betreuung muß von Giselle und der AAASosua getragen werden. Zusätzlich stellt der Vater von Giselle täglich Personal ab, dass die Tiere versorgt, die Unterkünfte reinigt, etc. Nach der kurzen Einführung in der Praxis nahm mich Jeanette mit zu sich nach Hause, wo ich Ihren Mann David kennenlernte. Ich hatte ein nettes Zimmer mit Blick auf Bananenstauden und umherlaufenden Hühnern, und wurde von dem Ehepaar, welches trotz ihrer Herzlichkeit stets auch Privatsphäre bot, mit einem Abendessen empfangen.

Tarek El-Kashef Am nächsten Morgen fuhren Judy und Francin, ein holländischer volunteer, die auch im größten Chaos Ruhe und Ordnung verbreiten konnte, zusammen mit zwei Mitarbeitern einer amerikanischen Tierschutzorganisation nach Santiago. Mir fiel dabei zum ersten Mal auf, dass die Organisationen vor Ort auch zusammenarbeiten. Wenn Geld oder Medikamente, natürlich immer im Mangel, oder Unterkünfte gebraucht werden, versucht man sich gegenseitige bestmöglich zu helfen. So auch bei unserem anstehenden Einsatz in Santiago, während dem die von Giselle aufgenommenen Tiere behandelt und kastriert werden sollten. Da Giselle außerdem Parasitologie und Labortierkunde an der Uni in Santiago lehrt, waren für meinen dortigen Einsatz auch täglich Studenten angekündigt, die praxisorientiert die Arbeit unterstützen wollten.

Tarek El-KashefAngekommen in der Hacienda Urbana, der Praxis von Giselle, die gleichzeitig auch ein Tiersalon und eine Tierpension ist, warteten schon die ersten Hunde auf ihre Kastration. Auch hier wurden wir sehr freundlich empfangen. Was mir besonders gefiel, war, dass ich zu keinem Zeit das Gefühl hatte, dass Einheimische sich nicht um das Wohl ihrer Tiere kümmerten, oder das jetzt der tolle Tierarzt aus Deutschland kommen musste, der den Leuten erst einmal zeigen würde, wie man Tiere behandelt. Viel mehr profitierten beide Seiten von einem großen Wissenspool.
Das Konzept des Aufbaus der Kastrationsstätte in Giselles Hinterhof, vergleichbar einem Feldlazarett, hatten wir in verschiedene Stationen eingeteilt: 1. OP-Vorbereitung, 2. OP-Tisch mit mobiler Gasinhalationsnarkose und 3. OP-Nachsorge. Tarek El-Kashef Jeder Bereich wurde abwechselnd mit volunteers und Studenten besetzt, die in ihre Stationen eingewiesen, verschiedene Aufgaben übernahmen. Hier muß ich die einzige Kritik äußern, die ich während meines Aufenthalts hatte. Es ist in jedem Land schwierig, die studentische Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, dabei v.a. das nötige Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, z.B., dass die saubere Vorbereitung des Patienten, das Scheren, die exakte Medikation, die Narkoseüberwachung, Protokollierung, etc. mindestens genauso wichtig sind, wie die Operation an sich. Da natürlich fast jeder Student selbstständig operieren will, war es manchmal für mich schwierig die Studenten auf ihre Arbeit zu fokussieren.

Natürlich musste ich auch in einigen Momenten Kompromisse mit meiner Einstellung akzeptieren. Insbesondere hatte ich in meiner Unilaufbahn nur in Zeiten von Praktika OPs aktiv begleitet und durfte erst in den oberen Semestern, nachdem ich mich bei Vorarbeiten bewiesen hatte, handwerkliche Griffe tätigen. Tarek El-Kashef Hier führten sogar Studenten unterer Semester nach kurzer Einführung Ops aus, obwohl ihnen kaum die Anatomie, insbesondere aber zumindest aber weder OP-Technik noch Pharmakologie bekannt waren. Natürlich war mir auch das Kupieren der Schwänze von ca. 4 – 5 Wochen alten Rottweiler Welpen ein Greuel. Dennoch ist dies kein Manko des Tierschutzgedankens in der DR, denn auch in Deutschland habe ich gleiche Probleme gesehen. Das versöhnliche an dieser Situation war, dass man ich mit den Leuten im Gespräch meine Einstellung offen darstellen konnte, ohne dass sich jemand verletzt gefühlt hätte.

Mein ursprünglich für 2 Tage geplanter Einsatz in Santiago, während dessen ich bei Giselles offener und gastfreundlicher Familie wohnte, die mich großzügig umsorgte, wurde spontan um 2 Tage verlängert, da Giselle nach 2 Tagen in die U.S.A. aufbrach, um Spenden für ihre Mission Tarek El-Kashef aufzubringen. Da wir keine ausreichende Beleuchtung in unserem provisorischen Lazarett hatten, mussten wir unsere Arbeit täglich gegen 17.00h einstellen. Deshalb fuhr ich an zwei Abenden mit Giselles Eltern zu deren Farm, um mir dort ein Bild von den Zuständen der Hunde machen zu könne, die von dem deutschen Ehepaar zurückgelassen worden waren. Tarek El-Kashef Im Dunkel der Nacht fuhren wir auf das Gelände, zunächst sah ich riesige Freilufthühnerställe mit Bodenhaltung. Schon von weitem hörte ich Hunde bellen. Wir waren mit dem Truck von Giselles Eltern unterwegs, auf der Ladefläche hatten wir 5 Hunde, die wir in den Tagen zuvor kastriert hatten.

Einer der Hunde hustete zwischendurch immer wieder, bis zu meiner Abreise waren für mich nicht klar, ob sich hier eine Staupe anbahnte, was fatale Folgen für den Bestand haben könnte. Tarek El-Kashef Im hinteren Teil der Farm befanden sich also ungenutzte Ställe, in den gemauerte Verliese benachbart angelegt waren, alle waren durch eine gemeinsame Rinne miteinander verbunden, über die ständig Wasser lief. Sollten die Hunde nun daraus trinken, würden diejenigen am Ende des Gebäudes natürlich unter Umständen auch Verunreinigungen durch Harn, Kot, etc. der vorherigen Ställe aufnehmen. Die Ställe an sich waren erstaunlich sauber, auch wenn faustgroße Kakerlaken aufgeschreckt umherliefen, sobald ich in der totalen Dunkelheit eine Lampe anmachte oder ein Foto schoß. In jedem der Ställe fanden sich zwischen einem und drei Hunden, die teilweise neugierig die Köpfe durch die Gitter streckten, sich teilweise auch in die letzte Ecke zurückdrängten, sobald ich an ihrer Tür erschien.

Die Besuche auf der Hühnerfarm bewegten mich sehr tief, denn obgleich hier versucht wurde, mit einfachsten Mitteln die Tiere am Leben zu halten, bis eine bessere Möglichkeit gefunden worden war, befanden sich diese in einem Zustand, der mich beschämte, als mir klar wurde, mit welchen Problemen ich mich manchmal in Deutschland konfrontiert sehe. Mir wurde in diesem Moment klar, dass diese Reise nicht mehr der Rückkehr nach Deutschland enden konnte, sondern dass ich, dass wir als Tierärzte und Menschen mit gesundem Verstand diese Tiere nicht einfach ihrem Schicksal und den Bemühungen von AAASosua und Giselle und ihrer Familie überlassen konnten. Ich dachte daran, dass es besser wäre, aus tierschutzrechtlichen Gründen die Hunde, die entweder eine aufwendige Therapie benötigten oder aufgrund einer Erkrankung oder beispielsweise einer Fraktur, die nicht ausreichend behandelt werden könnte, was außerdem die Vermittlung an Besitzer oder die Rückkehr auf die Straße wesentlich erschweren würde, mit humaneren Methoden eingeschläfert werden sollten als z.B. mit hochdosiertem Kaliumchlorid. Dadurch würde sich für die Hunde mit weniger oder keinem Leiden eine reelle Chance bieten, in eine glücklichere Zukunft entlassen zu werden, außerdem hätten die anderen Hunde zumindest die Möglichkeit, in Würde gehen zu können. Mit diesen und anderen Gedanken fuhr ich nach vier Tagen in Santiago zurück nach Sosua.

Nach einer Nacht in Judys Haus, die ich nun endlich auch genauer kennenlernen konnte, ging nun die Arbeit in Sosua los. Hier fühlte ich mich nach den ersten Tagen in den improvisierten Umständen wie in einer Hightec Tarek El-Kashef Klinik, als ich am ersten Morgen zusammen mit Dr. Frank, der mehrmals jährlich seine Praxis in Massachusetts vertreten ließ, um mit seiner Frau Karen zusammen an Judy´s Projekt teilzunehmen, unsere ersten Patienten zu kastrieren. Mit Frank war das Arbeiten leicht, professionell und mit großer Ruhe dirigierte er die volunteers, arbeitete dabei schnell und sauber, und die eine oder andere Technik konnte ich mir bei ihm, der schon wesentlich mehr Erfahrung als ich Assistent hatte, abgucken.
Judy hatte ihr Team aus Voluntären sehr gut im Griff. Tarek El-Kashef Besonders, wenn man bedenkt, dass keine der Damen eine Ausbildung als Tierarzthelfer oder Tierpflegerin hatte. Die Voluntäre waren in aller Regel Frauen aus aller Herren Länder, die ohne Bezahlung halbtags die Praxisarbeit unterstützten. Natürlich wurde bei diesen Gelegenheiten auch immer der neueste Tratsch getauscht und so ging den Damen auch nie der Gesprächsstoff aus, immer unter den wachsamen Augen Judy´s, die dafür sorgte, dass jeder seine Aufgaben mit größtmöglicher Sorgfalt erledigte.

Tarek El-Kashef Tarek El-Kashef

In Anbetracht der Umstände ist es erstaunlich, dass wir bei gut hundert Kastrationen in etwa 10 Tagen „nur“ 2 Hunde verloren haben, wobei eine der beiden Patienten durch eine Hernie bedingt wahrscheinlich einen Gebärmuttervorfall durch die Bruchpforte erlitten hatte, die nachfolgend wohl schon Tage vor der chirurgischen Versorgung zu einer Pyometra geführt haben mochte.

Tarek El-Kashef

Abgesehen von der fachlichen Exkursion in die DR, wollte ich natürlich auch Land und Leute kennenlernen, da ich mir aus dem persönlichen Antrieb, Tarek El-Kashef den Schwerpunkt meiner Reise auf das Projekt zu legen, vorgenommen hatte, nicht umherzureisen, habe ich die Tarek El-Kashef Städte Santiago und Sosua sowie Cabarete genauer gesehen. Dennoch muß ich sagen, dass ich jede Stadt sicherlich ganz anders kennenlernen konnte, als ein 08/15 Pauschalurlaub aus dem Reisebüro das möglich machen könnte. Täglich erhielt ich mehrere Angebote, um Leute auf Ihren Anwesen zu besuchen, während meines Aufenthalts fand außerdem am Strand von Cabarete ein Jazzfestival statt, zu dem mich volunteers mitnahmen, genauso wie ein Surfcup, der am Strand von Cabarete stattfand, ein in der Szene bekanntes Surfermekka, dass mich ein wenig an Del Mar in Kalifornien erinnerte. Dort gibt es auch viele Kiteschulen.

Tarek El-Kashef Tarek El-Kashef Tarek El-Kashef

Zum Reiten kam ich leider nicht mehr, unvergessen bleibt jedoch z.B. die Einladung zum Thanksgivingdiner von Dr. Frank, seiner Frau Karen und deren Vermietern Bruce und Cary, deren Villa direkt am Meer der erste Ort auf der Welt war, an dem ich gleichzeitig zwei Regenbögen sah.

Tarek El-Kashef Besonderes an dieser Reise empfand ich, ohne großen Aufwand mit vielen Leuten von überall her in Kontakt kommen zu können und einen Blick in ihr Leben zu bekommen, ohne Verpflichtungen eingehen zu müssen. Wenn ich jedoch zurückgezogen meines eigenen Weges gehen wollte, so war auch dies kein Problem. Tarek El-Kashef Judy, die durch ihre Arbeit viele Leute in der Umgebung kennt, hat viele Gönner, so war es mir z.B. freigestellt, in einem kleinen, sauberen Hotel direkt in Sosua zu wohnen, von wo ich an jeden Tag meiner dortigen Zeit meine allabendlichen Erkundigungstouren durch Sosua startete.
Sosua ist eine Stadt, die auf Entertainment besonders von Männern ausgerichtet ist, daher war die Stadt für mich zwar interessant, jedoch hielt ich mich lieber in Cabarete auf, wo ich teils der warmen Brandung des Atlantiks fröhnte, teils durch die Hauptstraße schlenderte und mich an den vielen Surfshops und dem entsprechenden Publikum kaum satt sehen konnte.

Tarek El-Kashef

Tarek El-Kashef Zwei Wochen gingen schnell vorbei, trotz der Projektarbeit fühlte ich mich erholt und zudem ein noch tieferes Band zu meinem Beruf. Und zum Idealismus, der diesem anhaftet: gerne möchte ich in die DR zurückreisen, weitere Tiere behandeln, aber auch hier in Tarek El-Kashef Deutschland weitere Kollegen und Menschen ermutigen, den Aufrufen von AAASosua und gleichen Organisationen zu folgen, um vor Ort ein Bewusstsein für unsere Mitgeschöpfe zu entwickeln, was in Anbetracht der Umstände im Nachbarland Haiti, die menschenunwürdig sind, sicherlich nicht einfach ist. Dennoch musste ich während meiner Reise in die DR öfters an einen Satz Ghandis denken, der mir in Deutschland trotz unserer Entwicklung nicht immer so offensichtlich erscheint: Die Entwicklungsstufe einer Gesellschaft offenbart sich am Umgang mit ihren Tieren.

Tarek El-Kashef
Immer die Schokoladenseite zeigen

Tarek El-Kashef
Kleiner Mann ganz groß

Tarek El-Kashef Tarek El-Kashef
Kassenpatienten

Tarek El-Kashef
Privatpatienten

Tarek El-Kashef
Kinderstation

Tarek El-Kashef Tarek El-Kashef
Tarek El-Kashef

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Kastrationsprojekt mit Heike Müller

30.07. - 06.08.2010

Natürlich wollten wir auch 2010 wieder Ärzte aus Deutschland in die Karibik schicken. Heike Müller von der Kleintierklinik Bergstrasse war die erste, die unserem Aufruf folgte, der anfang des Jahres an viele deutsche Tierkliniken und -praxen erging:

"Der Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V. lädt alle Tierärzte ein, die sich vorstellen können, einen dem Tierschutz dienenden Arbeitseinsatz mit einem Karibikurlaub zu verbinden, sich an unseren Kastrationsprojekten in der Dominikanischen Republik zu beteiligen.

Gesucht werden:

Ärzte, die selbstständig und allein kastrieren können und bereit sind, in die Dominikanische Republik zu fliegen und ihre Zeit und Material für den guten Zweck zu spenden.

Geboten wird:

Die Buchung günstiger Flüge durch unseren Verein unter Beteiligung an allen den Ärzten entstehenden Flug- und Materialkosten soweit irgend möglich und die Ausstellung von zu 100% von der Steuer absetzbaren Spendenquittungen für alle Beträge, die von uns nicht vollständig übernommen werden können.

Kostenlose Unterbringung und Verpflegung für die Dauer des Kastrationsprojekts in der Dominikanischen Republik und die Zeit Ihrer Erholung danach mit der Möglichkeit, diese schöne Insel auf einzigartige Weise kennenzulernen."

Die Kleintierklinik Bergstrasse und Kollegen sowie die Malakoff Apotheke in Mainz waren unglaublich hilfsbereit und spendeten Medikamente, Instrumente, Nahtmaterial und Verbandszeug im Wert von fast 900 Euro. Am 30.06. flog Heike Müller, beladen mit 61 Kilo veterinärmedizinischer Spenden, nach Puerto Plata. Bis zum 06.07. kastrierte sie in Sosua 34 Tiere; 17 Hündinnen, 9 Rüden, 6 Katzen, 2 Kater.

Heike Müller
Heike Müller
Heike Müller

Judy's deutscher Freund Wolfgang, der im gleichen Flugzeug saß wie Heike Müller, sorgte dafür, daß in der knapp bemessenen Zeit auch der rekreative Teil unseres Angebots nicht zu kurz kam.

Auf dem Rückflug nahm Heike Müller die kleine Bonita mit, die nach einem langen halben Jahr endlich in Frankfurt von einem überglücklichen Marcus in die Arme genommen wurde. Bonita ist jetzt auf unserer Seite Erfolgsgeschichten zu finden.

Heike Müller hat ihren Urlaub für einen 2. Aufenthalt in der Dom. Rep.in diesem Jahr schon eingereicht. Der Termin steht noch nicht genau fest. Begleiten wird sie dann ihre Mutter, die auf der Insel, von der sie nun schon soviel gehört hat, Ferien machen möchte.

Das erste veterinärmedizinische Ausbildungsprojekt in Sosua

07.06.- 18.06.2010

Vom 7. - 18. Juni 2010 fand in Sosua ein ganz besonderes Kastrationsprojekt statt:

Dr. Claire Clooney aus Kanada unterrichtete 2 dominikanische Tierärzte und 4 Studenten, auf bestmöglichste Weise schnell, sicher und schonend zu kastrieren.

Doctors and students

Unterstützt wurde sie dabei von Dr. Robert Amelingmeir, dem dort niedergelassenen Tierarzt, der schon oft bei schwierigen Operationen eingesprungen ist,…

Dr. Robert Amelingmeir

…und Dr. Werner aus den USA, der mit Studenten für eine Tollwutimpfkampagne in die Dom. Rep. gekommen war. 10 Tage lang, montags bis freitags, lernten und arbeiteten junge, wißbegierige Studenten und Tierärzte Seite an Seite mit erfahrenen Veterinären.

Doctors and students Doctors and students
Sie waren mit Begeisterung und Feuereifer bei der Sache.

Doctors and students Doctors and students

Insgesamt 67 Tiere wurden in dieser Zeit kastriert: 39 Hündinnen, 17 Rüden, 8 Katzen und 3 Kater. 42 von ihnen standen schon vor dem Eintreffen von Dr. Clöoney auf der Liste der OP-Kanddaten. Dr. Gizelle, eine der teilnehmenden Veterinäre aus Santiago de los Caballeros, der zweitgrößten Stadt der Dom. Rep., möchte, nachdem sie genug Erfahrungen gesammelt hat, solche Kastrationsprojekte auch in anderen Teilen der Insel durchführen.

Dank der Spenden von Gabriele Mertens, Margot Weiner, H. Kuchel, Gerda Precking, Erika Csatlos, Christine Elbe, den Rottaler Tierfreunden, Marion Krah, Helga-Martina Zander, Martina Patterson und Ute Gerling stiegen unsere Mittel zur Finanzierung dieses Projekt von anfänglich 40 auf 77 Kastrationen, das Guthaben für 10 OP's wird für das nächste Kastrationsprojekt vom 30.07. - 06.08. mit Heike Müller verwandt. Das durch unsere Beteiligung freigestellte Geld des Kathryn Animal Relief Funds wird zum Ankauf des als mobile Klinik vorgesehenen Trailers verwendet. Somit haben Sie, liebe Spender, nicht nur unzähliges Welpenleid verhütet, sondern auch dazu beigetragen, die kommende Generation einheimischer Tierärzte auszubilden und dafür gesorgt daß die zukünftige mobile Klinik der A.A.A.S, die in entlegenen Dörfern eingesetzt werden wird, jetzt bereits zur Hälfte finanziert ist! Allen, die sich daran beteiligt haben und allen, deren Spenden zu unserem Startkapital von 40 OP's beigetragen haben,unseren allerherzlichsten Dank!

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Dr. Diane Levitan

26.01. - 29.01.2010

Dr. Diane Levitan war, wie versprochen, vom 26. - 29. 01. in Sosua und hat 52 Tiere kastriert, 36 Hündinnen, 7 Rüden, 5 Katzen und 4 Kater. Dank unserer Kastrationspaten konnten wir die Aktion mit 300 Euro unterstützen. Der nächste Arzt hat sich für Ende März angkündigt. Derweil versuchen wir, auch für dieses Jahr wieder einen deutschen Arzt zu finden, der in die Dom. Rep. fliegt.

Und hier die Fotos von Dr. Levitan:


















Kastrationsprogramm 2010 - die Spenderliste

Andrea Müller

Renate und Werner Wegner

Evelyn Schell

Renate Schad

Marion Krah

Bruno Pauliks

Anita Konzack

Ingrid Gögelein

Marleen Heinrich

Gabriele Wildfeuer

Ute Gerling

Ganz herzlichen Dank!

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Kastrationsprojekt mit Dr Frank Alfano

01.12. - 07.12.2009

In der ersten Dezemberwoche waren Dr. Frank Alfano und seine Frau Karen von den Deer Run Veterinary Services aus East Falmouth, Massachussets, in Sosua. Sie kamen nicht zum ersten Mal. Bei diesem Besuch hatten sie eigentlich vor, ein bißchen auszuspannen, doch als echten Tierfreunden blieb ihnen dazu keine Zeit. Sie operierten jeden Tag, 32 Hündinnen, 14 Rüden, 12 Katzen, 3 Kater, insgesamt 61 Tiere. Auch diese Kampagne, wie schon die vorangegangene mit Dr. Diane Levitan, konnte komplett durch Ihre Spenden, liebe Kastrationspaten, finanziert werden.











Somit konnten mit Ihrer Hilfe in unserem ersten Kastrationsjahr 3 Projekte und 364 Operationen durchgeführt werden.

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Kastrationsprojekt mit Dr. Diane Levitan

10.11. - 13.11.2009

Vom 10. bis 13. November fand in Sosua die zweite Kastrationskampagne statt, die der Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V. dieses Jahr unterstützen konnte. Weitere Unterstützung kam von der WSPA Costa Rica, Pegasus und den World Veterinary Services in England

Dr. Diane Levitan aus USA operierte 49 Hunde und Katzen, bei schwierigen Augenoperationen wurde sie von dem in der Dom. Rep. niedergelassenen Dr. Robert Amelingmeir unterstützt. Und zum ersten Mal mit dabei: Hamlet Quiones, Student der University of Agropecuarias Santiago Dominican Republic. Von Anfang an war es unser Ziel, bei der Ausbildung eines eigenen Arztes für die Klinik zu helfen, denn nur so kann auf Dauer effektiv gearbeitet werden. Nun sind wir diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen. Hamlet Quiones ist der Erste von einer Reihe veterinärmedizinischer Studenten, die großes Interesse und Begeisterung für die Trap/Neuter/Release Projekte der Klinik zeigen und begreifen, wie wichtig es ist, die Gesundheit der Straßentiere zu verbessern, ihre Anzahl durch Kastrationen zu begrenzen und die Bevölkerung aufzuklären. Von nun an werden Studenten an jeder Kastrationskampagne teilnehmen und lernen. Zum Dank dafür werden sie nach Abschluß ihrer Ausbildung kostenlos für die Klinik arbeiten.

Am 2. Dezember kommt Dr. Frank Alfano, ebenfalls aus den USA. Er wird 30 Operationen durchführen. Die OP Kosten für diese beiden Kampagnen werden komplett durch Ihre Spenden, liebe Kastrationspaten, finanziert! Ein wundervoller Erfolg! Auch für das Jahr 2010 gilt: Werden Sie Kastrationspate! Dr. Diane Levitan kommt bereits im Januar wieder, weitere werden folgen…

Auch das nächste Jahr beginnt mit einem Kastrationsprojekt: Dr. Diane Levitan kommt im Januar 2010 wieder, und wieder wird Ihre Hilfe benötigt, um Medikamente und OP-Material zu finanzieren. Den Grundstein für dieses Projekt haben die Spenden gelegt von:

Christine Elbe

Andrea Antonovic

Gabriele Hengst

Irene Rösener

Beatrice Ulrich

Katrin John

Bruno Pauliks

M. Suchanek und H. Böhme

Johanna und Rudolf Krause

Marion Krah

Heiko Wächter

Ute Gerling

H. Kuchel

Renate Schadt

Irena Scheidthauer

Else Hamel

Ottrun Knapp

Käthe Gritscher

Ganz herzlichen Dank!

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Geplantes Großprojekt mit dem Tierärztepool

05.11.2009

Während der Vorbereitungen zu dem geplanten Großprojekt mit dem Tierärztepool hat sich herausgestellt, daß es aufgrund der ungeheuren Anzahl von Tieren, die es überall zu kastrieren gilt, nicht praktikabel ist, daß die Tierärzte während eines Einsatzes an verschiedenen Orten arbeiten. Thomas Busch's Team und Frau Doktor Bretthauer werden auf der Peninsula Samana tätig sein. Die für die Klinik in Sosua vorgesehenen Operationen werden von amerikanischen Ärzten durchgeführt werden. Der erste Veterinär aus USA trifft bereits im November ein, ein zweiter kommt am 1. Dezember.

Ihre Spenden, liebe Paten, kommen unserem Partner, der Associaciòn de los Amigos por los Animales de Sosua und ihrer Klinik zugute. Aufgrund des Wechselkurses Euro/Dollar verringern sich die Kosten für eine Sterilisation auf 20 Euro. Auch weiterhin gilt unsere Bitte: Werden Sie Kastrationspate!

2010 will die britische Organisation World Veterinary Association Tierärzte in die Klinik schicken. Wir werden Sie in gewohnter Weise fortlaufend informieren. Auch für das kommende Jahr werden hierzulande Tierärzte gesucht, die einen veterinärmedizinischen Einsatz mit einem Karibikurlaub bei freier Unterkunft und Verpflegung verbinden möchten.

Gefahr für die Dom. Rep.! Horrormeldung aus Sosua!

19.08.2009

Judy schreibt über neue Pläne der Regierung: Sie wollen Tötungsstationen für 100 Hunde pro Dorf einrichten, alle Straßenhunde internieren und das freie Umherlaufen der Hunde verbieten. Es wird zu sofortiger Überfüllung kommen, das Töten kann beginnen! Soll die Dom. Rep. zu einer weiteren Karibikinsel mit Pogromen gegen Straßentiere, Hunde-KZ's und sinnloser Massenvernichtung werden? Das darf nicht geschehen!

Wir arbeiten fieberhaft daran, Judy mit Dokumentationsmaterial aus anderen Ländern zu versorgen, das beweist, wie teuer und erfolglos dieser Weg ist im Vergleich zu Kastrationen, damit sie die Regierung überzeugen kann. Sie, liebe Freunde des kreolischen Hundes, bitten wir inständigst: Helfen Sie uns, die Effektivität von Kastrationen unter Beweis zu stellen, werden Sie Kastrationspate!

Spendenkonto:
Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V

VR Bank Landau eG
Kontonummer: 25 26 603
BLZ: 741 910 00
IBAN: DE 56741910000002526603
BIC: GENODEF1LND

Stichwort: Kastrationen Dom. Rep.

Ihre Spende ist von der Steuer absetzbar, auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau Rennschmid! Sie sind unsere erste Kastrationspatin. Drei Hündinnen verdanken Ihnen ihre Sterilisation. Langfristig haben Sie hunderttausendfaches Elend verhindert. Mögen viele, viele Ihrem Beispiel folgen!

Dank an unsere Kastrationspaten:

Renate Rennschmid

Bruno Pauliks

Marianne Hecke

Katrin John

Erika Csatlos

Marion Förg

Angela Ilona Bork

Sonja u. Gerd-Jürgen Müller

Renate u. Werner Wegner

Anja Pusch

Gabriele Wildfeuer

Maria Kirfel

Heinz Precking

Ernst Matthäus

H. Kuchel

Marion Krah

Helga-Martina Zander

Dr. Hans Batsche

Ute Gerling

Else Hamel

Rhona Koop

Marlies Willecke

Cordula Hass

Jose Viktor Dobbelär

Susanne Hertha Jacob

Zur Veranschaulichung des aktuellen Spendenstands: Derzeit können dank Ihrer Spenden bereits 80 Hündinnen kastriert werden. Mögen es bis Jahresende noch viele mehr werden!

Wer schon einmal die Seite Unsere Anliegen besucht hat, weiß, daß eine einzige Hündin in einem halben Dutzend Jahren 320.000 oder mehr Nachkommen haben kann. Das kann mit einer einzigen Sterilisation für 25 Euro verhindert werden!

Deshalb bitten wir alle Freunde des kreolischen Hundes, Kastrationspate zu werden und eine Spende, auch anteilig, für eine Kastration unter dem Stichwort: "Kastrationen Dom. Rep." an unser Spendenkonto zu schicken, damit möglichst viele Hunde operiert werden können. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.

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Unser erstes Kastrationsprojekt mit Thomas Busch und Ines Leeuw

08.05. - 29.05.2009

Associacion De Amigos Por Los Animales De SosuaAuf der Seite Karibische Tierschutzkonferenz 2008 stellen wir Ihnen unter Sterilisationen/Kastrationen die Klinik der Associacion De Amigos Por Los Animales De Sosua vor, die dieser Verein mit Unterstützung der amerikanischen Kathryn Neal Animal Relief Stiftung errichtet hat.

Dieser Klinik fehlen bisher kompetente Ärzte.Dem wollen wir abhelfen. Wir haben unsere bereits 2005 geknüpften Kontakte zu den Ärzten der "Arche Noah Kreta" e.V. und der Lega Pro Animale erneuert, die leider immer noch nicht auf Martinique operieren dürfen.

Im Mai sind nun Thomas Busch und Ines Leeuw, die solche Einsätze überall auf der Welt machen und absolute Experten auf diesem Gebiet sind (www.tieraerzte-pool.de , für drei Wochen in der Dominikanischen Republik, um zu kastrieren. Die Associacion De Amigos Por Los Animales De Sosua übernimmt Kost und Logis, die Kathryn Neal Stiftung die Kosten für medizinischen Bedarf, uns obliegen die Flugkosten. Damit erfüllt unser kleiner Verein zum erstenmal die sich bei der Gründung selbst gestellte Aufgabe, Kastrations- und Sterilisationskampagnen zum Schwerpunkt unserer Arbeit zu machen (siehe Seite Unsere Anliegen). Ein bewegender Moment für uns alle!

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Vorbereitungen zu unserem 1. Kastrationsprojekt

11.04.2009

Judy ist in die Hauptstadt gefahren, um Kontakt zu einer amerikanischen Organisation aufzunehmen, deren Anliegen es ist, Tierärzte in den sich entwickelnden Ländern auszubilden. Sosua soll ein Pilotprojekt für die gesamte Dominikanische Republik werden. Liebe Judy, wir wollen Dir dabei helfen!

Die Zeitschrift Partner Hund hat in ihre Aprilausgabe auf Seite 53 eine Ankündigung unserer Kastrationskampagne veröffentlicht. Wir danken der Redaktion ganz herzlich für ihre Unterstützung.

Die aktuelle Lage:

Unsere Freunde von Sosua haben eine OP Basis in der großen Gemeinde von La Union eingerichtet, die von der Klinik aus nicht betreut werden kann. Die Gemeinde hat das Gebäude zur Verfügung gestellt, die gesamte medizinische Ausrüstung wird von den Amigos von Sosua hingebracht.

In dieser Gegend laufen ca 1000 ! streunende Hunde, die kastriert und sterilisiert werden müssen. Das ist der Einsatzort von Thomas Busch und Ines Leeuws. Um die Einwohner von La Union einzubinden und die große Kommune in einzelne Regionen zu unterteilen, hat AAA Sosua in der Schule einen Zeichenwettbewerb veranstaltet: Die Kinder zeichneten Karten von ihrer Nachbarschaft. Am 27. April wurden die Gewinner mit Preisen ausgezeichnet.

Zeichenwettbewerb 1 Zeichenwettbewerb 2
Zeichenwettbewerb 3 Zeichenwettbewerb 4

Zusätzlich zu den Streunern sollen auch die Hunde armer Leute kastriert, geimpft und gegen Parasiten behandelt werden. Den Besitzern werden Medikamente mitgegeben und es wird ihnen erklärt, wie sie ihre Tiere zu behandeln haben. Alle Bewohner von La Union sind aufgefordert, als freiwillige Helfer zu fungieren, eine Liste der für eine Kastration in Frage kommenden Tiere zu erstellen und sie für die OP einzusammeln, auch für neu auftauchende Hunde und Katzen soll eine Liste angelegt werden. Die Einwohner sollen lernen, die Zahl ihrer Streuner durch Kastrationen und Sterilisationen anstatt durch Tötungen zu kontrollieren. Dazu ist es notwendig, sie an möglichst vielen Aktivitäten der Kampagne zu beteiligen: Beim Herbeischaffen der Tiere, der OP Vorbereitung und der Überwachung der Tiere nach der Operation. Durch die aktive Teilnahme an dem Projekt soll den Menschen ein neues Bewußtsein Tieren gegenüber vermittelt werden, zusätzlich werden Tierhalter informiert, wie sie ihre Tiere halten und pflegen sollen. Das Ziel ist es, der Gemeinde zu ermöglichen, selbständig ein Programm zum Wohl der Tiere fortzuführen.

Die vielen notwendigen Operationen sind natürlich auch von unseren Spezialisten nicht in einer einzigen Kampagne durchzuführen. Es werden weitere folgen müssen. Auch der OP Fundus, den die Kathryn Neal Animal Relief Stiftung für Sosua eingerichtet hat, könnte sich bei diesem Bedarf auf Dauer erschöpfen. Damit wäre alles bisher Erreichte gefährdet. Das darf nicht geschehen! Darum bitten wir hier alle, die Kontakte zu Tierärzten oder Pharmakonzernen haben, um Hilfe bei der Beschaffung medizinisch/pharmazeutischer Sachspenden:

Die folgende Liste enthält alles, was von den Ärzten vorort benötigt wird. Die Mengenangaben beziehen sich jeweils auf die Behandlung von 100 Hunden. Für Sachspenden werden selbstverständlich Spendenquittungen ausgestellt.

Kastrationsmaterial für 100 Hunde (50 Rüden/50 Hündinnen):

  • Stethoskop
  • 150 grüne Kanülen (21 G)
  • 150 blaue Kanülen (24 G)
  • 50 2ml Spritzen
  • 20 1ml Spritzen
  • 20 5ml Spritzen
  • 10 20ml Spritzen
  • 120 Venenkatheter ( 60 blau/ 60 rosa) mit zusätzlicher Einspritzung
  • Klebeband zum Fixieren der Venenkatheter
  • Schermaschine mit min. 2 Scherköpfen zum Wechseln
  • 2 l Alkohol zur Hautdesinfektion
  • 1 l Jod oder Betadine zur Hautdesinfektion
  • 6 Packungen unsterile Tupfer 7,5 x 7,5 cm á 100 Stück
  • 10 Packungen sterile Tupfer 7,5x7,5 sterile Tupfer á 25 Stück
  • 120 Skalpellklingen
  • 120 Abdecktücher ( 40 Stück 90x70, 80 Stück 45x75 cm)
  • 2 Packungen Einmalhandschuhe á 100 Stück, Gr. 7
  • 120 sterile OP-Handschuhe Gr. 7
  • 2 Rollen Fixomull-Pflaster ( 10cmx 10 m)
  • 4 Flaschen Adhäsivkleber á 150 ml
  • 3 Flaschen Alu-Spray á 200 ml
  • Fixierbänder, um die Hunde für die Kastration auszubinden ( Mullbinden min. 20 Stück)
  • Bestecksets min. 8 Stück ( pro Set: 1 chirurgische Pinzette, 2 Klemmen, 1 Nadelhalter, 3 Nadeln, 4 cm, schneidend, 3/8 gebogen)
  • 3 Metzenbaum-Scheren
  • 2 anatomische Pinzetten
  • 2 Bein'sche Hebel
  • 2 Zahnsteinkratzer (Scaler)
  • 2 Zahnextrationszangen
  • Heißluftsterilisator oder Autoklav
  • 2 Flaschen Instrumentendesinfektion á 200 ml
  • Verbandswatte (10 Rollen)
  • selbstklebender Verband ( 5 Rollen)
  • 10 Infusionsbestecke
  • 10 Fl. NaCl á 500 ml
  • 3 Fl. Glucose 5% á 500 ml
  • 10 Fl Ringer-Lactat á 500 ml

Narkose:

  • 120 Ampullen Diazepam á 2 ml ( 10 mg)
  • 4 Flaschen Xylazin 2% á 50 ml
  • 8 Flaschen Ketamin 10% á 25 ml
  • 3 Flaschen Metamizol
  • 4 Flaschen Langzeitantibiostikum (Penicillin-Dihydrostreptomycin-Kombination) á 100 ml

Wurmkur:

  • 1 Flasche Ivomec ( 10 mg je ml) 200 ml
  • 300 Tbl. Praziquantel

Nahtmaterial:

  • 1 Spule PGA 2 metric 25 m
  • 2 Spulen PGA 3 metric 25 m
  • 2 Spulen PGA 3,5 metric 25 m
  • 4 Spulen PGA 4 metric 25 m
  • 1 Spule PGA 5 metric 25 m

Notfallmedikamente:

  • 1 Flasche Antisedan á 10 ml
  • 1 Fl. Doxapram á 10 ml
  • 10 Ampullen Adrenalin
  • 20 Ampullen Atropin
  • 250 mg Methylprednisolon
  • Benadryl
  • Furosemid zum Spritzen
  • Effortil zum Spritzen oder als Tropfen
  • Tuben unterschiedlicher Größe

Für andere Behandlungen:

  • 1 Fl. Baytril 5 % á 100 ml
  • 1 Fl. Buscopan á 100 ml
  • Nekrolytan-Salbe
  • Leukase-Kegel
  • Fucidine-Salbe
  • Pen-Rose-Drain
  • 1 Flasche Dexamethason ( 2 mg je ml) á 100 ml
  • Otoskop

Ein ganz besonderes Dankeschön an Frau Schumann, von Beruf OP Schwester. Sie hat uns einige Tage vor dem Flug mit einem Paket Nahtmaterial, Tüchern, Tupfern und OP Handschuhen überrascht. Wir haben uns riesig gefreut! Und wir danken von ganzem Herzen allen, die durch ihre teilweise mehrmaligen Spenden es uns ermöglicht haben, Ärzte nach Sosua zu schicken. An diesem Projekt beteiligt sind:

Martina Patterson, Gabriele Wildfeuer, Marion Krah, Renate und Werner Wegner, Christian Kilanski, H. Kuchl, Katrin John, Bruno Pauliks, Angela Engel, Angelika Cenkl, unser Kassenwart, Mitsch Kohn, Elfi Nachreiner, Andrea Müller,Julia Reichel, Beatrix Szanya, Ute Gerling, Käthe Gritscher, Elfie Ratz, Erika Csatlos, Sofia Busch, Susanne Stadler, Nicole Jarmer, Prima On Tour Veranstaltung GmbH, Gabriele Bisecker Sedlitz, Anja Pusch, Maria Kirfel, Yasmine Bechmann, Jutta Hofmeister, Marianne Waller, Andrea Hagn, Katrin John, Ingrid Frassl.(Ich hoffe, ich habe keinen vergessen!)Wir können uns nicht genug bedanken. Unendlich viel Leid bleibt durch Sie tausenden von Welpen erspart!

Anfangs wollten wir die Flüge bei der günstigen holländischen Airline Arkefly buchen (Wir haben darüber berichtet.), bis die explodierenden Flugpreise anfang dieses Jahres unsere Pläne über den Haufen warfen. Es folgten Wochen bangen Wartens, bis wir die letzte Chance auf einen bezahlbaren Flug ergriffen und mit geliehenem Geld am 26. Januar bei Condor zwei Flüge für 1612,18 Eur von Frankfurt am Main nach Puerto Plata buchten. Die Freunde des kreolischen Hundes haben uns nicht im Stich gelassen, unsere Schulden konnten getilgt werden.

1. Zwischenbericht

17.05.2009

Nun sind Ines Leeuw und Thomas Busch schon eine gute Woche in Sosua, über 100 Tiere sind operiert, unser erhofftes Ziel von ca 300 Tieren scheint fast erreichbar. Doch von Anfang an gab es ein großes Problem: Es war nicht genügend von dem für die Operationen benötigten Material vorhanden und keine ausreichenden finanziellen Mittel zum Kauf von Nachschub.

Die erste E-Mail: "Die Ärzte sind fantastisch! Sie arbeiten rasend schnell und wenn sie in dem Tempo weitermachen, werden wir die Aktion verfrüht abbrechen müssen, weil wir kein Material mehr und kein Geld haben."

Die zweite Mail: "Es wird weniger Material verbraucht als erwartet da die Tiere kleiner sind als angenommen, aber es reicht auf keinen Fall für die gesamte Zeit."

Dazu ein bißchen Hintergrundinformation über den Kathreen Neal Animal Relief Fund: Kathreen Neal, eine Immobilienmaklerin aus USA, war von Anfang an bei den "Amigos Por Los Animales De Sosua" dabei und wollte mit einer Stiftung den Verein auf finanziell sichere Füße stellen. Leider verstarb sie viel zu früh und fast ihr gesamter Nachlaß wurde beim Bau der Klinik verbraucht, sodaß die Amigos heute hauptsächlich auf Spenden angewiesen sind.

Was also tun?

Kassensturz beim Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes: 263,60 Euro!

Elfie Nachreiner, ein Vereinsmitglied, schickt uns eine Spende. Und eine weitere wunderbare Frau von den Tierversuchsgegnern Oberhausen, leiht uns 500 Euro! Vorort hat eine Gruppe anwesender Deutscher eine Fete veranstaltet, um Geld zu sammeln.

Inzwischen werden in Sosua die Venenkatheder knapp. Doch nun sind die Mittel gesichert, Thomas Busch kann online bestellen und es gibt sogar eine Frachtgesellschaft, die die Lieferung rechtzeitig in die Dom. Rep. bringt. Die Kampagne kann ohne Unterbrechung weitergehen. Die Aufnahme in der Bevölkerung könnte herzlicher nicht sein. Ein Hotel hat für zwei Wochen Zimmer mit Frühstück zur Verfügung gestellt, Restaurants spenden Mittag- und Abendessen, für die letzte Woche steht ein Appartement direkt am Strand bereit.

Die einheimische Bevölkerung ist von dem Projekt begeistert. Judy schreibt: "Die Leute sind glücklich, wenn wir kommen. Die freiwilligen Helfer arbeiten unermüdlich. Wir begegnen Menschen, deren Hunde wir vor drei Jahren kastriert haben. Das sind unsere besten Helfer. Sie verteilen antiparasitäre Medikamente in der Gemeinde, helfen bei der Aufklärung der Bevölkerung, der Überwachung des Gesundheitszustandes der Streunerpopulation und kontaktieren uns, wenn Hilfe benötigt wird. Auch die Medien nehmen regen Anteil. Wir waren schon zweimal im Fernsehen. Dies ist unser bisher größtes Kastrationsprojekt."

Uns hier im fernen Deutschland bleibt vorerst nichts anderes zu tun als unendlich dankbar zu sein für all die spontane Hilfsbereitschaft. Und die Freunde des kreolischen Hundes ganz herzlich zu bitten, uns in den nächsten Wochen und Monaten die Treue zu bewahren, damit wir das geliehene Geld so schnell wie möglich zurückzahlen können.

2. Zwischenbericht

24.05.2009

Die "Feldklinik" in der Gemeinde La Union hat so ihre Tücken. Das Gebäude, das von den Einwohnern für die Operationen zur Verfügung gestellt wurde, dient seinem Zweck ganz wunderbar, solange die Sonne scheint. Vor dem Gebäude befindet sich ein Rasenstück, auf dem die Boxen stehen mit den Hunden, die sich von der Narkose erholen. Wenn aber ein tropischer Regenguß herunterprasselt, leckt das Dach der provisorischen Klinik wie ein Sieb und es muß eine Art Baldachin gebastelt werden, damit die Chirurgen und der Patient auf dem OP Tisch trockenbleiben.

Häufige Stromausfälle zwingen dazu, für 25 Dollar am Tag einen Generator zu mieten. Judy schreibt: "Die meisten armen Leute in der Dom. Rep. leben so ihr Leben lang. Sie finden daran nichts Bemerkenswertes. (Man stellt eben einen Eimer auf, wenn man einen besitzt.)

Die deutschen Ärzte leisten Großartiges, sie sind unerschütterlich und verlieren nie ihren Humor. Die Einwohner von La Union machen wunderbar mit, wir haben Anmeldungen für OP's für zwei Tage im voraus. Die Nachbarn versorgen uns mit Kaffee, Snacks und einem fantastischen Fruchtsalat. Restaurants, Bars und eine deutsche Bäckerei, die beste auf der Insel, spenden Frühstück, Mittag- und Abendessen. Es kommen soviel Leute zum Zuschauen, daß wir ein Schild aufgestellt haben: Eintritt 100 Pesos. Alle haben gelacht. Kinder haben 9 Pesos gespendet. Die Kinder sind häufig den ganzen Tag da, sie helfen, die Boxen zu reinigen, sitzen bei den aufwachenden Hunden und helfen beim Übersetzen. Ich habe Lehrmaterial für sie mitgebracht und zwischen den OP's halten wir kurze Unterrichtsstunden über den Umgang mit Tieren. Wenn sie alle Fragen zur richtigen Tierhaltung und -pflege beantworten können, erhalten sie ein Malbuch und Buntstifte. Sie sind mit Begeisterung bei der Sache."

Nun sind Ines Leeuw und Thomas Busch für die letzte Woche in ein Appartement direkt am Strand gezogen. Schon vor Monaten, sie waren noch in Griechenland, erhielten wir einen Anruf aus der Dom. Rep. von einer dort ansässigen Deutschen, die ganz aufgeregt fragte: "Ich habe gehört, daß Thomas Busch in die Dom. Rep. kommt. Kann er auch in unser kleines Dorf kommen?"

Miriam Busch nimmt dort Tiere auf, läßt sie kastrieren, vermittelt sie, klärt die Bevölkerung auf. Es ist eine reine Privatinitiative der engagierten Tierfreundin, die alles mit eigenen Mitteln finanziert. Dieses Wochenende sind Ines Leeuw und Thomas Busch bei ihr. Dann geht es in La Union weiter. Die allerletzten Tage ihres Aufenthalts wollen die Ärzte ein wenig die Karibik genießen. Wir gönnen es ihnen von ganzem Herzen! Genaue Zahlen über die erfolgten Kastrationen liegen uns noch nicht vor, aber schon jetzt steht fest: Der Traum, Tausenden von Welpen den Weg ins Elend zu ersparen, ist in Erfüllung gegangen!

Bald werden wir auch Photos für Sie haben.

Wir danken Martina Patterson und Dr. Rumi Becker/Ärzte für Tiere e.V., die ebenfalls auf unsern Hilferuf reagiert haben, ganz herzlich für ihre Spenden.

3. Zwischenbericht

06.06.2009

Am letzten Wochenende unserer Kampagne riss der Kontakt nach Sosua plötzlich ab und wir hörten eine ganze Woche lang nichts mehr. Ines Leeuw und Thomas Busch, die am 30. 05. in Frankfurt landeten und wenige Tage darauf zum nächsten Einsatz nach Rumänien aufbrechen mußten, mochten wir an Pfingsten nicht stören. Inzwischen kennen wir den Grund für die "Funkstille": Ein umgeknickter Telegrafenmast, der nicht sofort repariert wurde, hat über eine Woche lang Computer und Telefone in Sosua lahmgelegt. Nun haben wir endlich die Ergebnisse des Einsatzes, auf die wir schon mit Spannung gewartet haben:

254 Operationen: 203 Kastrationen, 51 krebs- oder verletzungsbedingte Operationen. Kastriert wurden 127 Hündinnen und 51 Rüden, 19 Kätzinnen und 6 Kater. Von den kastrierten Tieren waren 49 Streuner, 134 gehörten armen Einwohnern, 23 waren zuvor vermittelt worden und noch nicht kastriert oder werden derzeit von der Gemeinde betreut.

Direkt im Anschluß an Ines Leeuw und Thomas Busch operierte ein Arzt aus den USA 41 Tiere, 31 wurden kastriert, 10 mußten wegen Erkrankungen operiert werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind in Sosua 2009 311 Tiere kastriert und 61 krankheitsbedingt operiert worden. Das letzte Wochenende operierten die deutschen Ärzte im Dorf der dort ansässigen Deutschen Miriam Busch , die laut Dr. Busch sehr gute Tierschutzarbeit leistet.

Als die Tierärzte bereits alles gepackt hatten und im Begriff waren, zum Flughafen aufzubrechen,, kam noch jemand mit einer Hündin vorbei. Sie wurde in letzter Minute noch schnell kastriert.

Auch in Deutschland gab es Computerschwierigkeiten:

Thomas Busch's PC mußte zur Reparatur und so war es nicht möglich, noch vor der Reise nach Rumänien einen Bericht oder Bilder zu erhalten. Der von der Redaktion Partner Hund geplante Artikel wird eine Auflage später erscheinen müssen. Dr. Busch äußerte sich am Telefon sehr lobend über die Klinik und deren Ausstattung und über die von Judy geleistete Öffentlichkeitsarbeit.

Das größte Problem war das Material, das teils von minderer Qualität war und den Anforderungen nicht genügte. Besonders die Venenkatheder, bei denen die Möglichkeit zur zusätzlichen Einspritzung fehlte, und der minderwertige Adhäsivkleber für die Abdecktücher erschwerte den Ärzten die Arbeit.

Da die Hunde, deren Besitzer arme Dominikaner sind, alle sehr klein waren, wurde weitaus weniger Material verbraucht als angenommen, was uns hilft, unsere Schulden zu begleichen.

Judy unterrichtet Kinder

Judy unterrichtet Kinder und Jugendliche im richtigen Umgang mit Tieren.
Die Kinder lieben das Infomaterial, das sie verteilt.


Dr. Busch und Dr. Leeuw

Dr. Busch und Dr. Leeuw genießen nach einem anstrengenden Tag eines von den vielen von einheimischen Geschäftsleuten gespendeten Abendessen zusammen mit den freiwilligen Helfern von Sosua.


Check in der Feldklinik in La Union

Der "Check in" der Feldklinik in La Union, viele Einheimische blieben den ganzen Tag dort, um zu helfen.


Dr. Busch sammelt Kastrationskandidaten

Dr. Busch sammelt mit Bewohnern von La Union Kastrationskandidaten ein.


Klinik von Sosua

Thomas Busch und Ines Leeuw in der Klinik von Sosua.

Dr. Busch's Bericht

Juli 2009

Dr. Busch's Bericht des Projektes vom Mai 2009 können Sie noch lesen unter Reisebericht.

Der Bericht über den Mai-Einsatz in der Dom.Rep. ist auch in EIN HERZ FÜR TIERE Nr. 9 zu finden. Die Redaktion hat uns den Artikel als PDF bereitgestellt. Vielen Dank dafür!

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Die Kastrationen gehen weiter!

Für den Herbst hat sich Frau Dr. Bretthauer, eine in Deutschland niedergelassene Ärztin angesagt, die mit ihrer Kollegin und dem Kastrationsmaterial für 100 Hunde in die Dom. Rep fliegen will! Wir werden das Projekt begleiten, bis einheimische Tierärzte soweit ausgebildet sind, daß sie die gewaltige Aufgabe allein bewältigen können.

Auch weiterhin gilt: Sollten Sie beim Besuch der Website des RSP Martinique auf der Seite "Adoptez nous" einen Hund entdecken, dem Sie eine Adoption oder Patenschaft anbieten wollen oder sollten Sie die Patenschaft für eine Sterilisation/Kastration übernehmen wollen, kontaktieren Sie Isabel Gorski- Grobe.

Kontaktadresse:

Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e. V.
Frau Isabel Gorski-Grobe
Greinöd 4
94428 Eichendorf

Tel. 09952/23 11
E-Mail: gorskiisabel@t-online.de

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