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Kastrationsprojekte 2011

Kastrationsprojekt mit Nicola Schmidt

21.10. - 04.11.2011 in Sosúa

01.01.2012

Hier der persönliche Erlebnisbericht von Nicola Schmidt: als .doc und als .pdf

21.10. - 04.11.2011

Schon lange stand fest, dass Nicola Schmidt nach Sosúa kommen würde. Sie hatte deswegen extra ihren Arbeitsplatz gewechselt und war nach Hamburg an die Magunna Klinik gegangen, um intensiver in der Chirurgie arbeiten zu können. Dort arbeitet auch Tarek El Kashef, der schon zwei Mal in Sosúa war. Am 21. 10. war es dann soweit; Nicola Schmidt flog nach Puerto Plata, im Gepäck 9 Pfund Nahtmaterial, gespendet von Karin Öhl und Tamara Bauer, und dem Rollwägelchen für Freckles, gespendet von Maria Schultheiss, der eigentlich schon mit Dr. Bonin und Dr. List mitfliegen sollte.

Gern hätte Nicola Schmidt bei ihrem ersten Auslandseinsatz mit einem zweiten Kollegen zusammengearbeitet, doch das ließ sich leider nicht einrichten. Ihr Kollege Tarek El Kashef meinte: "Nicola braucht niemanden, sie kann das ganz alleine." Und wie sie konnte!

Nikki Nikki Nikki Nikki Nikki Nikki

Neben vielen anderen Behandlungen kastrierte sie 52 Tiere: 31 Hündinnen, 8 Rüden, 10 Katzen und 3 Kater.

Katze

Alle Mitarbeiter der A.A.A.S waren begeistert von der jungen Ärztin, die sie liebevoll "Nikki" nannten.

Nikki

Unterstützt wurde sie dabei von dem Helferteam der A.A.A.S, das von allen Ärzten immer wieder sehr gelobt wird, und von zwei kanadischen Tierarzthelferinnen:

Dee

Dee Nikki

und Kelly

Kelly Nikki

Auch ein Zwerg muss gewogen werden!

Geburtshilfe per Kaiserschnitt:

Kaiserschnitt Kaiserschnitt Kaiserschnitt Kaiserschnitt Kaiserschnitt

Die Jungen waren nicht lebensfähig, aber die Mutter wurde gerettet.

Natürlich verlief die kommunale Arbeit der A.A.A.S parallel zum Einsatz wie gewohnt weiter; viele Familien wurden besucht und mit Futter und Medikamenten für ihre Tiere versorgt. Diese Farm war die reinste Welpenfabrik, bevor die A.A.A.S einschritt und die Tiere kastrierte:

kommunale Arbeit kommunale Arbeit kommunale Arbeit

Dank der regelmäßigen Betreuung durch die A.A.A.S sind heute hier alle Tiere gesund, wohlgenährt - und unfruchtbar!

kommunale Arbeit kommunale Arbeit kommunale Arbeit kommunale Arbeit kommunale Arbeit

Alle fressen friedlich nebeneinander.

kommunale Arbeit

Auch auf Sosúas Straßen sieht man dank der Gemeindearbeit der A.A.A.S zunehmend wohlgenährte, gesunde Tiere

kommunale Arbeit

Flacos Familie wartet darauf, dass ihr Liebling nach der Kastration zu ihnen zurückgebracht wird.

Flaco Flaco

Er wurde mit Gesang begrüßt und war sichtlich erfreut.

Flaco

Tierarzthelferin Dee brachte aus Kanada viele Spielsachen und andere Geschenke für Kinder und Hunde in einem besonders armen Bezirk und machte viele glücklich:

Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke Dees Geschenke

Als Dee nach Kanada zurückflog, nahm sie 6 Hunde der A.A.A.S zur Vermittlung mit.

Dees Abflug

Auch Kelly kehrte nicht allein nach Kanada zurück.

Kelly

Auch bei diesem Einsatz gab es wieder besondere Patienten:

Princessa ist der lebende Beweis für die Wichtigkeit der Aufklärungsarbeit der A.A.A.S. Princessa wurde im Alter von 8 Monaten Opfer der Ignoranz ihres Besitzers. Sie hatte ein paar harmlose Insektenstiche, die nicht behandelt wurden und sich infizierten. Fliegen legten ihre Eier in die infizierten Wunden und Würmer wuchsen darin. Princessas Besitzer wusch sie mit Salzsäure, um die Würmer zu töten.

Princessa Princessa

Als er die verätzte Haut sah, wusch er sie mit klarem Wasser. Da er aber noch nicht sicher war, ob die Würmer tot seien, bestrich er den Hund anschließend mit Altöl. Anwohner riefen die A.A.A.S.

Princessa Princessa

Nach monatelanger Behandlung ist Princessa nun wieder gesund und konnte bei diesem Einsatz kastriert werden.

Princessa

Die A.A.A.S begann, Fips und sein Bruder zu betreuen, als sie etwa 6 Monate alt waren.

Fips & Princessa Fips & Princessa

Die beiden entwickelten sich prächtig und alles schien gut.

Fips & Princessa

Eines Tages wurde Fips abgemagert und bewegungsunfähig aufgefunden.

Fips

Er muss Opfer eines Verkehrsunfalls geworden sein. Seine Hinterhand ist gelähmt. Seither lebt er bei der A.A.A.S und erholt sich.

Fips

Er hat Schuhe erhalten, um die Hinterbeine zu schonen und ist trotz allem ein fröhlicher Hund.

Fips Fips

Die gelähmte Freckles (im Bild vorn rechts), für die der Rollwagen von Maria Schultheiss bestimmt war, hatte unglaubliches Glück: Ein Ehepaar, das bereits einen gelähmten Hund besitzt, adoptierte sie und so konnte sie den Wagen an Fips abtreten, der jetzt damit laufen lernen wird. Wir danken Maria Schultheiss an dieser Stelle ganz herzlich.

Fips

Es waren ereignisreiche 2 Wochen.Doch die A.A.A.S. Mitglieder sorgten wie gewohnt dafür dass entspannende Momente und der Genuss der Schönheiten der dominikanischen Republik nicht zu kurz kamen.

Erholung Erholung

Wir alle hoffen, dass Nicola Schmidt wieder kommt.

Kastrationsprojekt mit Dr. Tim Bonin und Dr. Anne-Katrin List

19.08. - 26.08.2011 in der Dominikanischen Republik

16.07.2011

Völlig überraschend und spontan entschlossen sich Dr. Bonin aus der Tierklinik Hach in Frankfurt am Main und Dr. List aus Ludwigsburg, in ihrem Urlaub nach Sosúa zu kommen.

Die Entscheidung fiel am 12.07.

Am 13.07. wurden den ganzen Tag Flüge gesucht:

Bedingt durch die großen Ferien in Deutschland herrschte auch in dem beliebten Urlaubsziel Dom. Rep. Hochsaison und entsprechend ausgebucht waren die Flüge. Es gab in dem Zeitraum nur noch 2 Plätze, mit Rückflug von Santo Domingo anstatt, wie gewohnt, von Puerto Plata. Wir hatten die Option bis zum 15.07.

Es blieb spannend bis zuletzt: Würden die Ärzte, die eigentlich erst ab 20.08. Urlaub hatten, einen Tag früher reisen können?

Am späten Nachmittag des 14.07. kam die erlösende Nachricht:

Ja, es klappt!

Die beiden hochkarätigen Chirurgen hatten sich viel vorgenommen und wollten insbesondere möglichst viele Hündinnen kastrieren. Ihre Urlaubswünsche waren eher bescheiden:"Einen Cocktail im Sonnenuntergang...."

Wir waren sicher, dass Judy und die Freunde von der A.A.A.S als exzellente Gastgeber diesem Wunsch noch viele andere schöne Urlaubserlebnisse hinzufügen würden.

Unterkunft bot die wunderschöne Villa Samia, die auch schon Anja Hess beherbergt hatte.

Der Einsatz war als "community outreach clinic" geplant und fand in dem Ortsteil Charamicos statt. Im Gegensatz zu Trap/Neuter/Release Projekten, bei denen herrenlose Straßentiere eingefangen, kastriert, markiert und wieder freigelassen werden, wenden sich die community outreach clinics ganz besonders an die einheimischen Tierhalter der Gemeinde, in der sie stattfinden.Die Bewohner werden informiert, aufgeklärt und sensibilisiert, um sie von der Notwendigkeit, ihre Tiere kastrieren zu lassen, zu überzeugen.Sie erhalten nicht nur Instruktionen zur Tierhaltung und Pflege, sondern praktische Hilfe, Tiernahrung, Medikamente, Halsbänder und Leinen - für die meisten Dominikaner unerschwinglich - und kostenlose veterinärmedizinische Betreuung. Vielen armen Tierbesitzern wird es dadurch überhaupt erst ermöglicht, ihrem Tier etwas Gutes zu tun. Heute kann man in den ärmsten Behausungen von Sosúa und Umgebung Hunde in tadellosem Zustand finden.

Die A.A.A.S hat die Arbeit in den Gemeinden von Anfang an zu einem der Schwerpunkte ihrer Tätigkeit gemacht und so nicht nur die Lebensqualität unzähliger Tiere entscheidend verbessert, sondern sie bekämpft damit gleichzeitig die wesentliche Ursache des Straßenhundeelends: Aus den ungewollten Nachkommen unkastrierter Tiere der armen Bevölkerung entstehen die künftigen Straßenhundepopulationen. Die A.A.A.S hat auf diesem Gebiet große Erfolge ezielt. Während vor vier Jahren Dominikaner und Haitianer Kastrationen noch sehr skeptisch gegenüber standen und es zäher Überzeugungsarbeit bedurfte, um wenigstens den einen oder anderen dazu zu bewegen, sein Tier kastrieren zu lassen, haben die Leute inzwischen längst festgestellt, wie schön es ist, wenn der eigene Hund nicht 2 - 3 mal im Jahr Nachwuchs hat. Heute genügt ein einfacher Aushang in spanischer Sprache, der den nächsten Tierarzteinsatz ankündigt, um die Leute in Scharen herbeieilen zu lassen.

Schon bevor die Klinik öffnet, stehen sie Schlange
Schon bevor die Klinik öffnet, stehen sie Schlange.

Geduldig harren sie dann aus
Geduldig harren sie dann aus, den ganzen Tag, große und kleine Hundebesitzer, junge und alte…


Wie schon einmal, stellte die Feuerwehr von Charamicos ihr Gebäude als "Feldklinik" zu Verfügung.

Bei Aufnahme erhalten alle Tierbesitzer eine Nummer; die Tiere werden gewogen, alle Informationen über das Tier und seinen Gesundheitszustand werden schriftlich festgehalten. Dann wird ein Tape auf den Kopf des Tieres geklebt mit Nummer und Angaben zu Geschlecht und Gewicht, so dass keine Verwechslungen und Fehler passieren können.


Diesem Hundebesitzer musste erklärt werden, dass sein Hund noch etwas jung zum kastrieren sei. Stattdessen wurde er geimpft, entwurmt und gegen Flöhe und Zecken behandelt.

Die Feldklinik ist in einzelne Stationen unterteilt: Aufnahme, Vorbereitung, Instrumentendesinfektion, OP-Bereich, Aufwachstation. Jedem Bereich sind bestimmte Volontäre fest zugeteilt, die alle ihre Aufgaben perfekt beherrschen.


OP-Vorbereitung


Desinfektionsbereich


Die Aufwachstation vor dem großen Feuerwehrauto

Wie andere Ärzte zuvor, waren auch Dr. List und Dr. Bonin zutiefst beeindruckt von der Expertise von Judy's Team. " Da könnte sich so manches Team in einer deutschen Klinik ein Beispiel nehmen." meinte Dr. Bonin nach dem Einsatz. Wann immer der Arzt bei einer Hündin mit der Entfernung des 2. Eierstocks fertig war und sich dem Uterusstumpf zuwandte, rief er über die Schulter: "Den nächsten müde machen!" und in dem Moment, in dem der Hund vernäht war und vom Tisch gehoben wurde, lag auch schon der nächste vornarkotisiert, rasiert und intubiert darauf.


Dr. List und Dr. Bonin bei der Arbeit

23.08.2011

In der Nacht zum Dienstag tobte Hurrikan "Irene" in nordwestlicher Richtung an der Nordküste der Dominikanischen Republik entlang auf die Turks- und Caicosinseln und die Bahamas zu.

Dort wurde Hurrikanalarm ausgerufen. Mit Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern im Zentrum wurde "Irene" als Hurrikan der Kategorie 2 eingestuft.

Hier saßen wir mit bangen Gesichtern: Wie ergeht es Dr. List, Dr. Bonin und unseren Freunden in Sosúa?

Die Meldung aus Sosúa:

"Trotz des Hurrikaneinflusses arbeiten Dr. Bonin und Dr. List unermüdlich weiter und kastrieren bis zu 20 Tiere am Tag. Wir sind alle begeistert von diesen wunderbaren Ärzten!"

Bereits am Montag, dem 22.08. regnete es so stark, dass die Arbeit mittags eingestellt werden mußte. Viele Volontäre, die von ausserhalb kamen, hatten wegen der Straßenverhältnisse Probleme, nach Hause zurück zu kehren. In der Nacht zum 23. 08. zog der Hurrikan durch. In den frühen Morgenstunden, gegen 2:00, erreichte er seine höchsten Windgeschwindigkeiten. Morgens um 7:00 war der Sturm immer noch so heftig, dass an diesem Tag nicht operiert werden konnte. Mittwoch kehrte wieder Normalität ein. Dr. List und Dr. Bonin opferten dafür ihren einzigen "freien Tag", den Donnerstag und arbeiteten bis zu ihrem Abflug am Freitag durch.

Während einer "community outreach clinic herrscht auch im OP reges Treiben. Die dominikanischen und haitianischen Hundebesitzer wollen alles miterleben, beobachten und verstehen.

Ganz bewußt werden sie in das Geschehen miteinbezogen und, um die Bindung zu ihren Tieren zu stärken, nach Möglichkeit beteiligt, zum Beispiel in der Aufwachstation, wo die operierten Patienten mit Wärmflaschen, Decken und Liebe umsorgt werden, ihre Atmung überwacht wird und notwendige Impfungen gegeben oder Pflege wie Krallenschneiden durchgeführt wird..

Obwohl viele Dominikaner und Haitianer auch große Hunde besitzen, ist ihr Favorit der Chihuahua, vorzüglich geeignet für enge Behausungen und schmale Geldbörsen.

Die größten Erfolge hat die A.A.A.S mit ihrem Erziehungsprogramm bei Kindern. Sie lieben ihre Tiere heiß und innig und tun alles, um ihnen zu helfen.


Sie sind zutiefst beunruhigt, wenn die Patienten in Narkose sich nicht mehr rühren.

Ein Mädchen weinte herzzerreißend, als ihrem Hund der Venenkatheder gelegt wurde. Um so glücklicher war sie, als sie ihn nach der OP und in bester Verfassung wieder in die Arme schloss.

Schon die Jüngsten bringen ihre Tiere allein in die Klinik, zum Kastrieren oder um sich im Krankheitsfall Hilfe zu holen.


Dieser kleine Junge kam, weil sein Hund an Räude litt.

Über 600 Hunde betreut die A.A.A.S zur Zeit, Straßenhunde und Tiere armer Familien, die regelmäßig besucht und beraten werden und mit Futter, Medikamenten, Wurmkuren und Floh-, Milben- und Zeckenmitteln versorgt werden.

Alle Tiere, die kastriert werden müssen, werden in Listen geführt. Viele dieser Tiere waren auch Patienten der Klinik in Charamicos.

Doggie, einer von ihnen, litt unter einem bösartigen Tumor am Hinterbein, der zunächst für einen harmlosen Spinnenbiss gehalten wurde, bis eine Röntgenaufnahme im humanmedizinischen Hospital die Wahrheit ans Licht brachte.


Zunächst wurde an eine Amputation gedacht, doch Dr. List und Dr. Bonin konnten eine gliedmaßenerhaltende Op durchführen.


Doggie hat sich schnell erholt und wir hoffen alle, das sich keine Metastasen bilden.


Auch Jenda, von der A.A.A.S gerettet und in einer dominikanischen Familie plaziert, gehört in das Gemeindebetreuungsprogramm der A.A.A.S.


Sie kam diesmal, um kastriert zu werden.


Und nach der OP geht's nach Hause mit dem Krankentaxi dominikanischer Art

Eine ganz besondere Patenschaft wird den Tieren im "gesponsorten Haus" zuteil. Hier leben 4 Katzen und 5 Hunde; der Familienvater ist gestorben und das Geld ist äußerst knapp.

Eine kanadische Touristin wurde während ihres Urlaubs auf diese Familie aufmerksam und wollte unbedingt helfen. Seither schickt sie alle 2 Wochen eine Spende und die A.A.A.S liefert das Futter für die Tiere an die Familie. Wir wünschen uns mehr solche verantwortungsbewußte Touristen, die ihr Urlaubsland mit wachen Augen wahrnehmen!

Dezember 2010 fanden Volontäre der A.A.A.S eine Hündin mit Welpen auf einem kleinen Pfad. Sie folgten dem Pfad und entdeckten die selbstgebauten Hütten von etwa 30 Haitianern, die hier leben. Natürlich gehörten von da an auch deren Tiere zum A.A.A.S Programm. Sie sind nun alle kastriert, gesund, glücklich und werden von ihren Besitzern sehr geliebt.

Als Dr. List und Dr. Bonin am 26. 08. ins Flugzeug stiegen, hatten sie 63 Hündinnen, 14 Rüden, 3 Katzen, 1 Kater und einige Tumorpatienten operiert. Ihr Kommentar: "Wir können es kaum erwarten, wieder hinzufliegen!"

Und sie werden schon sehnsüchtig erwartet!. Wir sind überglücklich, dass diese großartigen Ärzte ihr Herz an die Karibik, ihre Menschen und ihre Tiere verloren haben.

Noch mehr Photos zu dem Einsatz finden Sie unter dem Link:

http://www.facebook.com/#!/media/set/?set=oa.10150272459827540&type=1 den Sie unter Umständen in Ihre Adressleiste kopieren müssen, um ihn zu öffnen.

Wir danken ganz besonders

Beate Karschny

Dolores Rohrer

Katrin John

Julia Reichel

Renate und Werner Wegner

Bruno Pauliks

Jürgen Kuchel

Marianne und Manfred Capellmann

Merve Pavell-Samelke

Christine Elbe

Erika Csatlos

Marion Krah


deren Spenden unter anderem das Projekt ermöglichten.

Kastrationsprojekt mit Anja Hess in Sosúa

24.06. - 02.07.2011

Anja Hess landete am späten Abend des 25. Juni in Puerto Plata. Trotzdem nahm sie am nächsten Morgen unverzüglich ihre Arbeit auf und sofort war allen klar: Diese Ärztin ist etwas ganz Besonderes! Judy schrieb begeisterte Mails: "Anja sollte hier leben!"

Anja Hess arbeitete unaufhörlich und unermüdlich.

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Unterstützt wurde sie dabei von der Tierarzthelferin Stacey Vale aus New Jersey.
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…und Judy's erfahrenen ehrenamtlichen Helfern.
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Trotz konzentrierter Arbeit haben Anja Hess und Stacey Vale nie ihren Humor verloren.
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In 5 Tagen wurden 43 Hunde und Katzen kastriert und geimpft.
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Alle OP's verliefen gut. Alle Patienten konnten am selben oder am darauffolgenden Tag entlassen werden.
Kastrationsprojekt in Sosúa, Anja Hess

Ein Patient hat Anja Hess besonders viel zu verdanken: Rottweiler Honey wurde in die Klinik gebracht mit extremen Schmerzen; er hatte seit 3 Wochen keinen Stuhlgang gehabt und dabei 20 Pfund verloren. Ohne Röntgengerät oder Ultraschall war keine genaue Diagnose möglich. Honey mußte unters Messer. Es stellte sich heraus, daß sein Darm an 3 Stellen komplett verschlossen war. In einer erfolgreichen Op wurden diese Teile entfernt.Obwohl noch geschwächt, war Honey bereits am nächsten Tag überglücklich, wieder Nahrung zu sich nehmen und sich entleeren zu können. Ohne diese Operation wäre Honey in wenigen Tagen qualvoll verendet. Er erholte sich schnell. Nach 4 Tagen konnte seine Famlie ihn abholen.Honey konnte es kaum erwarten, ins Auto zu steigen und nach Hause zu fahren.

Schon bevor Anja Hess in die Dominikanische Republik flog, schrieb Judy, daß die Besitzer der wunderschönen Villa Samia die Unterkunft für die Ärztin stellen würden.

Kastrationsprojekt in Sosúa, Anja Hess
Hier, in dieser herrlichen Villa am Meer, war Anja Hess untergebracht
Kastrationsprojekt in Sosúa, Anja Hess
…und konnte sich erholen in den wenigen Stunden, in denen sie nicht arbeitete.

Auch hier verdankt ein Tier ihr sein Leben: Das Pferd ihrer Gastgeber, das auf eine frisch gedüngte Weide geraten war, brach nach Aufnahme des Düngemittels zusammen. Die Besitzer waren in Panik. Anja Hess und Dr. Amelingmeier konnten das Tier erfolgreich behandeln und retten.

Alle hoffen auf ihre Wiederkehr. Die Sympathie ist beidseitig. Anja Hess schreibt auf Facebook:"... Hatte viel Spaß, das ist echt nettes und super organisiertes Team in der DomRep, Respekt!!! Judy hat sich ca 5x am Tag entschuldigt dass ich so hart arbeiten muss, dabei wars für mich echt nicht wirklich Arbeit!!! Also: Für nächstes Jahr wieder einplanen!!! Ich bin gerne nächstes Jahr wieder dabei!!! Gruß, Anja"

Schon geschehen, liebe Anja! Und wir sind überglücklich!!!

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Kastrationsprojekt mit Tarek El Kashef in Sosua / Dom.Rep.

29.04. - 14.05.2011

Infos zu diesem Kastrationsprojekt:

47 Tiere wurden operiert. 38 wurden kastriert: 25 Hündinnen, 9 Rüden, 4 Katzen. 9 weitere Eingriffe waren krankheitsbedingt.Leider liegt uns zu diesem Einsatz kein Bild- und Textmaterial vor.

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Jamaika - Start mit großen Hindernissen

06.04. - 13.04.2011

Am 1. April, 5 Tage vor dem Abflug der Ärzte verlangten die jamaikanischen Behörden plötzlich beglaubigte Kopien der Approbationsurkunden unserer Ärztinen sowie weitere Dokumente - viel zu spät, um diese einzureichen! In aller Eile wurden die angeforderten Unterlagen fotografiert und nach Jamaika gemailt.

Am 3. April wurde uns mitgeteilt, daß eine Gebühr von 70 US$ pro Arzt erhoben werde für eine temporäre Registrierung der Ärzte in Jamaika.

Am 4. April teilte mir Maureen entnervt mit, daß der Strom ausgefallen sei in dem Appartement, in dem die Tierärztinnen untergebracht werden sollten, und nicht abzusehen sei, wann die Reparatur stattfinden würde. Maureen suchte händeringend eine Ersatzunterkunft; Heike Müller nahm's gelassen: Ohne Strom schläft man genauso gut.

Am 6. April, dem Abflugtag, kamen gleich 2 Botschaften: Es gibt kein Auto, das in der Lage ist, die 70 Meilen zum Flughafen zu bewältigen, ohne unterwegs liegen zu bleiben, stattdessen wurde ein Taxi losgeschickt - und:

Von offizieller Seite war gesagt worden, dsß sich die Ärztinnen bei Ankunft im Flughafen unbedingt in die Schlange der Besucher einreihen sollten, die nichts zu deklarieren hatten; so sollte die medizinische Ausrüstung ohne Aufhebens eingeschleust werden.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Ärztinnen für uns nicht mehr erreichbar.

Am 7. April um 6:00 morgens Ortszeit rief eine völlig entgeisterte Heike Müller hier an:

Sie waren von einem Taxi am Flughafen abgeholt worden und ein riesiges, sehr teuer wirkendes Hotel gebracht worden - Hotel plus Vollpension wurden von dem Hotelier gespendet, dem wir an dieser Stelle herzlich danken möchten!

Und natürlich hatten sie sich nichtsahnend in die Reihe der Besucher gestellt, die ihr Gepäck deklarieren mußten - es wurde prompt vom Zoll einbehalten.

Am selben Tag teilten die Behörden mit, daß sie mit den fotografierten Dokumenten nicht zufrieden waren.

Am 8. April reisten Heike Müller und Claudia Kämpf mit ihren Unterlagen nach Kingston, um sich bei den Behörden vorzustellen und endlich ihre Arbeitserlaubnis zu bekommen.

Heike Müller: "Ich kam mir vor, als würde ich nochmal mein Staatsexamen machen."

Am 9. April gelang es Maureen endlich, das Gepäck der Ärzte aus dem Zoll zu holen; nach zähen Verhandlungen für 65 US$ Einführgebühr anstatt der zuerst geforderten 500 US$.

An diesem Tag hatten 3 jamaikanische Ärzte bei der Kastration von bereits vermittelten Hunden assistieren wollen.

Am 10. April war endlich der 1. Arbeitstag; Heike Müller schrieb auf Facebook:

" also, es ist zum heulen, ueberall streuner mit verletzungen und raeude, tote welpen auf der strasse, grade haben wir einen gerettet, der fast verdurstet waere und voller parasiten war, die leute hier hatten zwar anweisung, ihre hunde vorbeizubringen, aber davon ist etwa ein drittel aufgeschlagen. Und mein ruecken bringt mich um, weil der provisorisch optisch nur ca. 90 cm hoehe hat. Morgen sind die Katzen dran, mal sehen, wieviele ich so an einem tag schaffe..."

Auch dieser Tag begann mit Schwierigkeiten, einem Auto, das nicht starten wollte, und dem Problem, am Sonntag einen Mechaniker aufzutreiben.

Es wurden drei Hunde des Animalhouse operiert, die noch nicht kastriert waren, und viele kranke Tiere behandelt.

Am 11. April wurden Katzen kastriert.

Am 12. April wurden Hunde kastriert.

Nur 3 Tage von dem insgesamt einwöchigen ersten Einsatz auf Jamaika konnten die Ärztinnen effektiv arbeiten. Es wurden 15 Tiere kastriert.

Fazit: Obwohl uns mitgeteilt worden war, daß es ausreiche, dem Gesundheitsministerium 1 Monat vor Beginn des Einsatzes die Liste der einzuführenden Medikamente und Instrumente zu schicken, müssen wir feststellen, daß der bürokratische Aufwand auf Jamaika erheblich größer ist als in der Dominikanischen Republik und sich auch alles andere wesentlich schwieriger gestaltet. Vor allem kann Maureen längst nicht auf die Zahl der freiwilligen Helfer zurückgreifen, die Judy in der Dom. Rep. zur Hand gehen. Unsere Hilfe wird hier wirklich benötigt, doch muß der nächste Einsatz akribisch vorbereitet sein, die erforderlichen Dokumente der Tierärzte müssen Monate vorher per Post nach Jamaika versandt werden, die von den Behörden benötigten Genehmigungen müssen vor Buchung der Flüge vorliegen, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen, und es müssen weitere Kosten wie Gebühren für Arbeitserlaubnis und Einfuhr in die Planung mit einbezogen werden. Auch muss die Organisation vorort entwickelt werden, um das leisten zu können, was Judy's Helfer in der Dom. Rep. vollbringen.

Die geplante Einrichtung eines OP's muß verschoben werden. Zunächst müssen grundlegende Probleme gelöst werden:

Wir müssen ein Fahrzeug (Pick up) mieten, um die zur Kastration vorgesehenen Tiere einzusammeln und zur Operation zu transportieren. Und es muss ein Tisch in ausreichender Höhe besorgt werden, damit der Arzt aufrecht stehend operieren kann; der jetzige Tisch, siehe Foto, ist 90 cm hoch und verursachte bei Heike Müller ständig Rückenschmerzen; außerdem vielleicht ein großes Zelt oder Pavillon, da der Raum, der jetzt zur Verfügung steht, sehr klein ist.

Wir stehen ganz am Anfang eines langen, harten Weges...

Unser erster Einsatz in Jamaika in Bildern

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