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Schul- und Bildungsprojekt Barbados

Dieses Projekt wird unterstützt von Tierbotschafter CH


Seit 2018 läuft unser Schulprojekt auf Barbados unter der Leitung von Petra Bellamy, basierend auf dem Schulprogramms der Humane Society Dominica. Seit Dezember 2023 gibt es ein Volontärs-Programm für das Tierheim Ocean Acres Animal Sanctuary. Die Volontäre informieren und klären die Bevölkerung auf während verschiedensten Veranstaltungen und Aktivitäten in und außerhalb von Ocean Acres, um, quer durch alle Altersgruppen, die Einstellung zu Tieren zu verbessern.


Unser Volontärsprogramm (Januar – Februar 2024)


In der Zeit vom 13.01. Bis 26.02.24 waren drei Volontärinnen in Ocean Acres, Ihre Aufgabe war es, neben der allgemeinen Unterstützung der Tierheimmitarbeiter, vor allem mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Jordis war während der ersten 3 Wochen allein dort. Während dieser Zeit fanden 3 Field Trips statt.



Am 17.01. kam eine Klasse des dritten Schuljahrs von der Codrington School; die Kinder waren etwa 9 Jahre alt.


Am 18.01. kamen zwei weitere Klassen der Codrington School, 2. und 4. Schuljahr, mit Kindern im Alter von 7 und 10 Jahren.


Die Kinder besichtigten das Tierheim und lernten während des Rundgangs die einzelnen Tiere und ihre oft schweren Schicksale kennen; der Grund, warum sie nun in Ocean Acres leben.


Dabei erfuhren sie auch etwas über den Ablauf der Arbeit im Tierheim und im Tierschutz allgemein.


Danach gab es wie immer eine Unterrichtsstunde in Anlehnung an den Schulunterricht von Petra Bellamy, die den Kindern im 2. Schuljahr Mitgefühl und freundliches Verhalten lehrt, sowohl Tieren als auch Mitschülern gegenüber, während im 3. Schuljahr Tierintelligenz und Fähigkeiten und im 4. Schuljahr richtige Tierhaltung im Lehrplan stehen.



Um bei den Jüngsten Empathie für Tiere zu wecken und zu stärken, wurde in Ocean Acres ein Fragebogen mit Smileys verwendet, in dem die Kinder gefragt wurden, was sie empfinden, wenn sie einen herrenlosen Hund sehen, Schmetterlinge, die um Blumen fliegen, einen Jungen, der mit Steinen nach einer Katze wirft, einen Papagei in einem zu kleinen Käfig oder ein Mädchen, das sich um seinen kleinen Hund kümmert; und wie man eine Situation verbessern könnte, die die Kinder traurig macht.


Ein kleines Mädchen war, geprägt von ihrem Umfeld, der Meinung, dass Tiere keine Gefühle haben. Ihr wurden folgende Fragen gestellt:

Was macht dein Hund, wenn du kommst?

Er wedelt mit dem Schwanz.

Was bedeutet das? Er freut sich.

Was ist Freude? Ein Gefühl!

Das Kind verließ Ocean Acres mit der tiefen Überzeugung: Tiere haben Gefühle!

Als Lehrmaterial für Tierintelligenz und Lernfähigkeit dienten Fotos von Polizei- und Assistenzhunden bei der Arbeit. Um den größeren Kindern ein Bewusstsein für verantwortungsvolle Tierhaltung zu geben, wurde darüber gesprochen, was ein Tier braucht, welche Kosten es verursacht und für wie viele Jahre man je nach Lebenserwartung die Verantwortung für ein eigenes Tier tragen muss.



Am 24.01. kamen 24 Kinder aus verschiedenen Klassen der Providence School in Begleitung von 2 Lehrern und 3 Eltern.


Für den direkten Kontakt zu den Tieren standen 2 freundliche Hunde zu Verfügung, die sich gern streicheln ließen, und natürlich alle zutraulichen Katzen. Es gab Lunch, bevor die Kinder heimfuhren; auch das ein Highlight des Tages.

Elli, die 2. Volontärin, kam am 30.01. an und Asta, die dritte, landete am 05.02. auf Barbados.



Die drei hatten Gelegenheit, Petra Bellamy in die St. Silas Primary School zu begleiten…


…und dem Unterricht beizuwohnen.


Das war eine sehr lehrreiche Erfahrung für die eigene Arbeit mit den Kindern.


Sie besuchten die zweite, dritte und vierte Klasse der St. Silas Primary School…


…und bekamen so einen Einblick in das gesamte dreijährige Schulprogramm und Petras Lehrmethoden.


Auch ins nahebei liegenden Learning Center gingen sie, wo Petra Bellamy seit 2019 Kinder mit Behinderungen unterrichtet.


Im Februar kamen zum ersten Mal Schüler des Learning Centers nach Ocean Acres zu Besuch. Da viele von ihnen aus ärmeren Familien stammen, für die es schon schwer genug ist, die Schulgebühr aufzubringen, haben wir die Fahrtkosten übernommen.


Auch für sie gab es zuerst eine Führung durch Ocean Acres.


Dann folgte der Unterricht.


Auch die Kinder vom Learning Center waren wissbegierig…


…und stellten viele Fragen.


Unterrichtet wurde mithilfe von Bildmaterial…


…und den bereitwilligen vierbeinigen Bewohnern von Ocean Acres.


Der persönliche Kontakt zum Tier ist ganz wichtig und nicht durch theoretischen Unterricht zu ersetzen. Deswegen sind die Besuche in Ocean Acres so wichtig! Der therapeutische Effekt, den die Tiere auf die Kinder des Learning Centers hatten, war beeindruckend. Zwei Jungen fielen besonders auf.


Einer näherte sich sofort ohne Scheu dem Hund,…


…der andere, ein schwer depressives Kind, war von den Katzen nicht mehr wegzubringen.


Er erzählte, dass er zuhause auch Katzen hat und seine Eltern sie gern kastrieren lassen würden, doch das Geld dafür nicht hätten. Wir wollen versuchen, in solchen Fällen in Zukunft die Kosten zu übernehmen. Katzen waren genauso Unterrichtsthema wie Hunde.

 


Hier zeigt die Volontärin den Kindern, wie man sich mit einer Katze anfreundet. Und die Katzen von Ocean Acres spielen mit, als wüssten sie ganz genau um ihre wichtige Rolle. Auch auf Barbados muss natürlich kastriert werden! Nur wenn Kastrations- und Bildungsprogramme parallel laufen, können wir wirklich erfolgreichen, nachhaltigen Tierschutz betreiben! 2016 haben wir Dr. Schirren nach Barbados geschickt, doch der bürokratische Aufwand, um die Arbeitsgenehmigung für einen ausländischen Tierarzt zu erhalten, ist so zeitraubend und teuer, dass es uns unmöglich ist, Kastrationseinsätze in Barbados durchzuführen. Diese Aufgabe muss von dort niedergelassenen Tierärzten übernommen werden.

Während des Aufenthalts von Jordis, Elli und Asta gab es 2 Kastrationsaktionen für Katzen. Jedes Mal wurden 20 Tiere operiert. In Ocean Acres gibt es einen Raum, der als OP dient. Die Gebühr für eine Katze beträgt 50 BBD, für einen Kater 25; umgerechnet 22 bzw. 11 €. Hunde werden nicht in Ocean Acres kastriert, sondern zu K9 Friends gebracht, die eine Kastrationsklinik für Hunde zu reduzierten Preisen betreiben.


Die Kastration einer Hündin kostet 75 BBD, die eines Rüden 50, also 34 bzw. 22 €.


2021 – 2024 wurden von Ocean Acres kastriert:


2021:

255 Hunde und 177 Katzen

2022:

338 Hunde und 748 Katzen

2023:

187 Hunde und 711 Katzen

2024:

152 Katzen

Insgesamt:

780 Hunde und 1788 Katzen


Auch The Ark Animal Welfare Society Barbados bietet auf ihrer Website Kastrationen zu reduzierten Preisen an; die Tarife sind uns nicht bekannt.



Vom 09. bis 16. Februar fand das Barbados Holetown Festival statt, ein alljährliches Ereignis, das viele Besucher anlockt und bei dem ganz Holetown auf den Beinen ist. 2024 waren auch unsere Volontärinnen dabei und veranstalteten eine Spendenaktion für Ocean Acres.


Auch sonst finden viele Veranstaltungen statt, an denen Ocean Acres nun mithilfe der personellen Unterstützung durch die Volontär*innen aus Europa teilnehmen kann, Stände aufbauen, Spenden für Ocean Acres sammeln und mit Menschen jeden Alters sprechen und das Bewusstsein für eine richtige Einstellung zu Tieren fördern kann;…


…so zum Beispiel die Hundeausstellung von Carter’s Baumarkt am 06. April.


Dafür haben die Volontärinnen für die Kinder einen Flyer zum Ausmalen entworfen, mit dem auch gespendete Buntstifte verschenkt werden. Der Scancode auf dem Flyer führt direkt zur Ocean Acres Website.


Am 18. Mai findet eine Laufveranstaltung zur Unterstützung von Ocean Acres statt mit einem Wettrennen, bei dem es ums Gewinnen geht, und einem Spaß-Lauf, der durchaus auch als Spaziergang absolviert werden kann. Viele Studenten werden anwesend sein, die man über Tierschutz informieren kann.



(PDF auf eigenem Tab bzw. Download: 27.pdf)


Mit der ehrenamtlichen Helferin Alicia besuchen die Volontärinnen verschiedene Gemeinden und klären ihre Bewohner auf über richtige Tierhaltung; dasselbe tun sie beim Besuch der Katzenkolonien, die von Ocean Acres versorgt werden.


Der Start des geplanten Jugendclubs musste leider verschoben werden; wegen der schlechten Verkehrsanbindung hat sich Ocean Acres nicht als der richtige Ort für einen Jugendtreff erwiesen. Um diesen Plan zu realisieren, muss erst eine zentral gelegene Örtlichkeit gefunden werden, die gesichert dauerhaft für diesen Zweck genutzt werden kann.


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Die ersten Volontäre für das Jugendprojekt in Ocean Acres! (28.01.2024)


Das Ocean Acres Jugendprojekt mit seinem anspruchsvollen Konzept besteht bisher nur auf dem Papier. Es soll das dreijährige Schulprogramm ergänzen und Jugendliche dauerhaft in den Tierschutz einbinden. Geplant sind Kurse und Workshops zu den Themen Tierschutz, Tierhaltung, Tierpflege. Die Mitglieder des Jugendclubs sollen 4 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit im Monat leisten und an 2 Spendenaktionen pro Jahr teilnehmen. Schlussendlich soll eine berufliche Förderung im Bereich Tierpfleger, Tiertrainer, Hundefriseur, Tierarzthelfer oder Tierarzt angeboten werden. Zur Realisierung dieses Programms bedarf es nicht nur finanzieller, sondern auch personeller Unterstützung. Seit Dezember 23 fliegen daher Volontär*innen aus Deutschland nach Barbados, um in Ocean Acres mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten und langfristig den „Youth Club“ aufzubauen. Das wird aller Voraussicht nach Jahre in Anspruch nehmen.


Christina und Luca waren die ersten, die dem Aufruf gefolgt sind.

 
Sie leiteten unter anderem eine Jugendgruppe…


…die das Gehege der Schildkröten verschönerte.


Es bekam einen neuen Anstrich.



Alle waren mit Feuereifer dabei und hatten viel Spaß.

 

Zwischendurch erfolgte immer wieder Unterricht


Christina und Luca kehrten begeistert, aber auch mit vielen Ideen und Vorschlägen für Verbesserungen zurück, die wir sehr gerne aufgegriffen haben. Im Moment ist Jordis in Ocean Acres.


Sie leitete eine Gruppe der Codrington School. Die Kinder besichtigten zunächst das renovierte Schildkrötengehege und natürlich seine Bewohner.


Dann ging es zu den Hundegehegen mit den Neuankömmlingen, die seit dem großen Hundetransport nach Kanada im November wieder aufgenommen wurden.


Jetzt muss erst einmal festgestellt werden, wer von den Neuen kindertauglich ist.


Die Kinder haben dafür vollstes Verständnis; wissen sie doch alle inzwischen, welch schlimme Schicksale die meisten Tiere in Ocean Acres hinter sich haben.


Danach folgte wie immer Unterricht; in Anlehnung an die Themen, die Petra Bellamy im jeweiligen Jahrgang durchnimmt.


Am 30. Januar fliegt die nächste Volontärin, Elli, und am 05. Februar folgt Asta. Die Volontärinnen werden Petra Bellamy auch in die Schulen zum Unterricht begleiten und für Besuche in Ocean Acres haben sich die Schulen St. James, St. Silas und das Learning Center angemeldet.


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Hundetransport nach Toronto (26. November 2023)

Am 26. 11. startete in Barbados ein Unterfangen, das eine logistische Meisterleistung war und monatelang vorbereitet wurde.

202 Hunde von Ocean Acres flogen nach Kanada, wo sie auf Pflegestellen verteilt wurden. Schon der Transport zum Flughafen war eine Riesenaktion.

Der Transport hätte schon früher stattfinden sollen, doch da waren noch nicht für alle Hunde Pflegefamilien vorhanden und Ocean Acres legte größten Wert darauf, dass keines der Tiere in ein Tierheim kam.

Grund der Ausfuhr war die Belegung von Ocean Acres bis an das Limit der Kapazitäten und die damit verbundenen hohen Unterhaltskosten, die einfach nicht mehr zu stemmen waren und keine anderen Investitionen wie zum Beispiel in das Jugendprogramm zuließen.

Und so wanderten an diesem Tag viele, viele Hundeboxen in die Frachtmaschine auf dem Weg in eine schöne Zukunft als Familienmitglieder.

Der Flieger wurde schnell voll… Alle Passagiere sind gut in Toronto angekommen und eine Reihe der Pflegefamilien werden zum Zuhause auf Lebenszeit werden.




Besuch in St. James (April 2023)

Die unermüdliche Karen Whittaker, Leiterin des Ocean Acres Animal Sanctuary, belässt es nicht bei den Besuchen von Schulklassen in Ocean Acres. Sie fährt selbst zu den Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Gemeinden, begleitet von freundlichen, vierbeinigen Helfern.



Im April hat sie ein neues Jugendprojekt in St. James begonnen, einem 31 Quadratkilometer großen Bezirk an der Westküste nördlich der Hauptstadt Bridgetown mit etwa 30.000 Einwohnern. Die Bezirkshauptstadt ist Holetown- Karen traf sich mit den Kindern im Gemeindezentrum. Sie hatten viele Fragen,…



…Karen antwortete und erklärte und die Kinder hörten genauso aufmerksam zu wie im Schulunterricht bei Petra Bellamy .


Das größte Interesse galt natürlich Karens vierbeiniger Begleitung.


Alle wollten die geduldige, kleine Hündin streicheln,…


…mit ihr spielen, die Leine halten.


Im Moment kämpft Karen Whittaker um die Mittel für einen Unterrichtsraum (auch auf Barbados scheint nicht immer die Sonne…) und Toiletten in Ocean Acres, um Schulklassen dort besser empfangen und unterrichten zu können.

Während einer Deutschlandreise wird sich Petra Bellamy im Mai mit unserer 1. Vorsitzenden in München treffen.

November - Dezember 2022 (27.12.2022)



Im September 2021 ging Barbados wieder in den Lock down und die Schulen blieben während des Winters '22 weitgehend geschlossen. Auch das Jugendprojekt des Ocean Acres Animal Sanctuary musste wegen Corona auf Eis gelegt werden. Erst nach der Sommerpause '22 ging es weiter.



Im November konnte Petra Bellamy zum ersten Mal wieder unterrichten.

Am 2. November fand ihr Unterricht in der Providence School statt.
Masken sind im Klassenzimmer noch immer allgegenwärtig.



Ganz besonders von den Jüngsten wurde sie begeistert empfangen.



Petra unterrichtet mit Videopräsentation und es geht diesmal nicht nur um Hunde und Katzen,
sondern auch um Nutztiere.



Aufgabenzettel werden verteilt…



…und dann brüten die Kinder über Möglichkeiten, Tieren ein besserer Freund zu sein, nicht nur Hunden und Katzen, sondern allen Tieren.



Am 3. und 4.11. war sie in der Codrington International School…



…in verschiedenen Klassen.



Auch hier wurde sie mit großer Freude begrüßt.



Das Rektorat der Codrinton School schreibt dazu im Newsletter vom 18.11.2022:



„Am Donnertag, dem 4.11., besuchte Petra Bellamy, Tierschutzexpertin und Freundin unserer Schule, die Schüler von Ms Peggy und hielt einen Vortrag über einheimische Tiere.“



„Sie sprach über Eidechsen, Würmer, Vögel, Fische und die berühmten grünen Affen von Barbados. Besonders ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit den Affen, ihrem Verhalten, ihren Gefühlen und den Problemen im Zusammenleben mit Menschen begeisterte die Schüler.“



Dann wurde auch hier Aufgaben gestellt…



…und Petra Bellamy ging von einem Schüler zum anderen…



…und begutachtete und erklärte.



Die Codrington School ermöglicht ihren Schülern nicht nur die Teilnahme an Petra Bellamys Unterricht und die Fieldtrips zum Ocean Acres Animal Sanctuary.



Sie hat auch ein Naturschutz- und Umweltprojekt.


Während Petra Bellamy Ms Peggys Schüler unterrichtete, waren die Schüler von Ms Barbara im Wildlife Reservat von Barbados. Zuerst besuchten sie die Papageien.


Dann ging es weiter in den Wildpark, wo sie Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, ihre Anpassung an ihr Habitat und ihr Verhalten beobachten konnten, wie dieses Rehkitz,…



…die berühmten grünen Affen von Barbados…



…und den Kaiman.



Petra Bellamy will in den nächsten Jahren in Rente gehen, doch nicht bevor unser langgehegter Traum in Erfüllung geht: Ihre ehemaligen Schüler sollen als Lehrkräfte ihre Arbeit fortsetzen und die jüngeren Kinder unterrichten. So wird die generationenübergreifende Fortsetzung und das dauerhafte Bestehen des Projekts gesichert. Wie immer macht die Codrington School den Anfang. Hier gibt es bereits ein Jugendprojekt dazu, geleitet von Lehrerin Caroline.





Am 12.11. hatten die Jugendlichen ihr erstes Event in Ocean Acres.



Sie veranstalteten eine Spendenaktion…



…und unterrichteten gleichzeitig jüngere Kinder über den richtigen Umgang mit Tieren.


Im Januar wird Petra Bellamy die Codrington School an 3 Nachmittagen besuchen, um den Jugendlichen die Umsetzung des Schulprogramms beizubringen; diesmal aus der Sicht des Lehrers, nicht mehr aus der der Schüler.


Auch die anderen Schulen wird Petra Bellamy nach und nach besuchen. Dort gibt es teilweise neue Rektoren, die mit dem Programm nicht so vertraut sind, so dass Petra dort erst einmal Vorarbeit leisten muss. Sie wird Karen Whittaker, die Leiterin von Ocean Acres, und ihr Team an den Schulen vorstellen und eine Assistentin von Ocean Acres in den Unterricht einführen, denn die Leitung des Schulprojekts soll irgendwann in die Hände von Ocean Acres übergehen. Auch das Jugendprojekt des Ocean Acres Animal Sanctuary wurde im November fortgesetzt.


Das Programm ist anspruchsvoll:

Die Ocean Acres Jugendgruppe ist ein Jugendclub, der das Ziel hat, eine freundliche und mitfühlende Einstellung allen Lebewesen und der Umwelt gegenüber zu entwickeln und zu fördern und eine Gemeinschaft junger Menschen zu bilden, die sich für eine bessere Zukunft für uns alle einsetzen. Schwerpunkte sind Unterricht und Erziehung zum liebevollen Umgang mit allen Lebewesen, Aufklärung über die Bedeutung und Wichtigkeit von Kastrationen und Spendenaktionen für das Kastrationsprogramm und für die geretteten, im Sanctuary lebenden Tiere. Die Jugendlichen werden ermutigt, ihr Wissen zu verbreiten und mit anderen zu teilen und Tierquälereien anzuzeigen, um so den Tierschutz allgemein zu fördern. Beim Eintritt erhalten die Kinder ein „Willkommenspaket“; es werden Kurse abgehalten zum Thema Tierschutz, Tierpflege, Tierhaltung mit Videos und Live-Demonstrationen. Es gibt Wettbewerbe, Quizze und Aufgaben - die Kinder erhalten Punkte, Anstecker und Zertifikate als Ansporn für ihre erfolgreiche Teilnahme – und eine große Jahresfeier. Die Mitglieder der Ocean Acres Jugendgruppe verpflichten sich zu 4 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit im Monat, der Teilnahme an 2 Spendenaktionen pro Jahr und der Teilnahme an den monatlichen Meetings; entweder durch persönliches Erscheinen oder per Videoschalte. Auch Aufgaben können vom Home Office aus erledigt werden. Die Mitgliedschaft in der Ocean Acres Jugendgruppe ist möglich für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren; Kinder unter 11 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Am Ende der Mitgliedschaft besteht Aussicht auf berufliche Förderung im Bereich Tierpfleger, Tiertrainer, Hundefriseur, veterinärmedizinische Assistenz, Tierarzt e.c.t. Damit geht ein weiterer Traum von uns in Erfüllung: Die Einbindung der Kinder und Jugendlichen in den Tierschutz auch nach Beendigung des dreijährigen Schulprogramms von Petra Bellamy; ein Projekt, das wir gar nicht hätten realisieren können!


Schon im Frühjahr '22 hatte Ocean Acres uns um Unterstützung gebeten, um Kindern den Besuch des Sanctuarys zu ermöglichen, deren Schulen oder Eltern nicht das Geld haben, um den Transport zu finanzieren; und wir haben uns sehr gern mit 1000 Euro daran beteiligt. Diese Fieldtrips begannen im Dezember.



Am 08. Dezember besuchten 55 Schüler der St. Winifred’s Primary School im Alter von 8 Jahren mit 3 Lehrern und einer studentischen Hilfskraft das Ocean Acres Animal Sanctuary. Die Kinder brachten Geschenke für die Tiere mit.



Sie wurden von Karen Whittaker begrüßt.



Danach wurden 3 Gruppen gebildet, jeweils mit einem Lehrer. Eine Gruppe hatte eine Unterrichtsstunde.

Gefragt wurde:



Wer von Euch hat ein Tier; wenn ja, welches? Wisst Ihr, wie sich ein trauriger/glücklicher Hund verhält? Es folgte ein Rollenspiel, in dem die Kinder traurige/glückliche Hunde darstellten.



Es wurde gezeigt, wie man Tiere richtig hochhebt,…



…wie man mit Massage das Wohlbefinden von Hunden steigern kann,…



…und wie sich Katzen verhalten und was Katzen mögen.
Es folgte ein Quiz, um zu sehen, wie viele Informationen die Kinder behalten hatten.



Die beiden anderen Gruppen besichtigten in der Zwischenzeit das Sanctuary…



…und lernten die Tiere kennen.



Besonders beliebt waren die kuscheligen Kätzchen.


Danach wechselten die Gruppen und die nächste hatte Unterricht. Hinterher konnten die Kinder Hunde spazieren führen.


Zu Mittag gab es ein Picknick…


…und zum Schluss eine kleine Ansprache und Verabschiedung von Trudy Whitehead und Karen Whittaker und – eine Hausaufgabe! Die Kinder sollten ein Bild malen von ihrem Besuch, das dann von Ocean Acres in ihre sozialen Netzwerke gestellt wird.


Der Besuch dauerte von 8:30 bis 12:30 Uhr. Dann kam der Bus und die Kinder mussten gehen. Sie werden diese 5 Stunden nicht vergessen und sicher werden so einige von ihnen Mitglieder in der Ocean Acres Jugendgruppe werden.



Am 09. Dezember kam eine kleinere Gruppe von Schülern der St. Luke’s Academy; 11 Kinder im Alter von 9 Jahren.



Eines der Kinder saß im Rollstuhl. Wir wissen nicht, warum und hoffen, dass der Bub bald wieder laufen kann.



Aber sicherlich war dieser Tag der schönste während seiner Krankheit!



Die kleine Gruppe durchlief ein ähnliches Programm wie die Schüler von St. Winifred’s am Tag zuvor mit Unterricht,…



…Hundemassage…



…Quiz…



…Besichtigung des Sanctuarys; hier im Katzengehege…



…und ganz viel Kuscheln mit Hunden…



…und Katzen.



Auch für die Schüler der St. Luke’s Acadamy bleibt der Tag ein unvergessliches Erlebnis!



Am 30. Dezember kamen 50 Kinder zwischen 4 und 11 Jahren vom Nightingale Kinderheim.
Sie kamen um 9:00 Uhr und blieben bis 14:00 Uhr.



Gerade für diese Heimkinder, von denen die meisten schon sehr Trauriges erlebt haben, ist der Umgang mit Tieren und die unkonditionierte Liebe, die Tiere geben können, besonders wichtig.


Viele von ihnen hatten noch nie ein Tier gestreichelt. Sie lernten viel an diesem Tag über den richtigen Umgang mit Tieren und auch sonst gab sich das Ocean Acres Team und ihre Freunde und Helfer alle erdenkliche Mühe, den Kindern mit Spielen und Spaß einen schönen Tag zu bereiten und die Hunde und Katzen von Ocean Acres spielten die ihnen zugedachte Rolle als Stars der Veranstaltung perfekt!



Subway Barbados übernahm die Kosten für Transport und Lunchpakete.



Ecoskywater steuert die Getränke bei.


Wegen der schwierigen persönlichen Situation, in der sich viele dieser Kinder befinden, war es nicht erwünscht, allzu viele Fotos zu machen, doch eins steht fest: Dies war nicht ihr letzter Besuch in Ocean Acres!




März 2020 – August 2021(05.09.2021)

Von Mitte März bis Ende September 2020 war wegen des Corona Lock-down kein Unterricht an den Schulen von Barbados möglich. Am 18.10.20 erteilten die Providence School und das Learning Center Petra Bellamy die Genehmigung, nach den Herbstferien wieder zu unterrichten.


Am 28.10. begann sie in der Providence School.
Masken, Abstand, Ventilatoren, offene Fenster und Türen…

Petra Bellamy schrieb dazu: “ Heute war mein erster Einsatz seit dem Lockdown im März. Zwei Klassen heute Morgen, das dritte Schuljahr. Die Kinder waren glücklich, dass das Animal Care Programm weitergeht. Trotz Maskenzwang hatten wir viel Spaß. Es gibt etliche Einschränkungen aber die Laune ist super. Sobald ich mit einer Klasse fertig bin muss ich sofort das Klassenzimmer verlassen, zurück zum Rektariat und im Wartezimmer warten, bis ich zur nächsten Klasse gebracht werde. Es besteht Maskenpflicht und Abstandspflicht. Die Schulen halten dies ein indem die Kinder während der Pausen im Klassenzimmer bleiben und an ihren Schreibtischen essen, um diesen Abstand zu gewährleisten. Allerdings können Masken gelockert und abgenommen werden, damit jeder verstehen kann, solange der Abstand eingehalten wird. Es ist auch nicht einfach, mit Maske zu unterrichten. Man muss fast brüllen, damit alle verstehen, was ich sage. Irgendwie funktioniert es aber. Manche Kinder haben ihre Maske aus Gewogenheit trotzdem die ganze Zeit auf. Wir sind ja hier nicht in geschlossenen Räumen und alle Türen und Fenster sind jederzeit weit offen“. Im dritten Schuljahr ist das Unterrichtsthema "Wie gehe ich mit Haustieren um und wie bin ich ein guter Tierbesitzer“.

Auch im Learning Center waren alle glücklich über Petras Rückkehr.

Trotz Maskenpflicht und Einschränkungen waren die Kinder begeistert…

…und sehr konzentriert.

Im November 20 konnte Petra Bellamy auch wieder in der Codrington School unterrichten.

Beim Zusammenarbeiten ohne den notwendigen Abstand müssen alle Kinder ihre Masken aufsetzen.

Am 27.11.20 konnten die Codrington Schüler endlich wieder einmal das Ocean Acres Animal Sanctuary besuchen, für das sie schon so viele Futterspenden gesammelt haben.

Um den Kontakt zu Menschen möglichst einzuschränken…

…ging es diesmal zu den Katzen…

…zu denen die Kinder auch allein hinein können.

Bald darauf folgte ein neuer Lock-down.

Erst am 14. Mai 2021 meldete sich Petra Bellamy zurück:

„Gestern war mein "erster Auftritt" nach Covid Lock-down in 2021. Ich bin wieder mal bei der Codrington School gewesen. Eine Gruppe von Schülern hat ein Projekt gestartet, das sich mit Tierschutz und Tierheimen in Barbados beschäftigt und eine Presentation/Ausstellung im Juni hat.“

„Eigens für dieses Projekt wurde ich zur Hilfe gerufen. Die Schüler hatten jeweils eine Liste von Fragen bezüglich der Themen die ich mit Geduld und Freude beantworten konnte. Das Interesse war riesig und die Schüler waren sehr wissbegierig. m Anschluss an diese Session waren 3 Schüler interessiert, bei Ocean Acres Animal Sanctuary ehrenamtlich zu helfen und es wurde auch Interesse gezeigt zu adoptieren. Ein weiterer Erfolg in unserem Lehrprogramm!“

Aus Petras ersten Schülern werden langsam Jugendliche mit eigenen Ideen, die Einfluss nehmen wollen, so, wie wir es uns immer gewünscht haben.

Der Tag der Präsentation…!

Die teilnehmenden Schüler waren in Gruppen aufgeteilt, die alle unterschiedliche Themen bearbeitet hatten; Umweltschutz, soziale Beziehungen…

…und Petra Bellamys Schüler natürlich den Tierschutz.

Die Kinder hatten unglaublich umfangreich und detailliert recherchiert.

Die Themen umfassten global vom Aussterben bedrohte Arten mit genauen statistischen Aufstellungen…

…und den Ursachen des Artensterbens genauso wie den Schutz domestizierter Tiere.

Dazu hatten sich die Kinder besonders mit den Problemen von Tierheimen befasst; und zwar sowohl mit der generellen internationalen Situation als auch mit den spezifischen Problemen der Tierheime im heimischen Barbados und waren zu der Erkenntnis gelangt, dass alle Tierheime ein ähnliches Problem haben; bei Überfüllung entweder zu Tötungen zu werden oder bei Aufnahmestopp zu riskieren, dass mehr Tiere ausgesetzt werden.

Mit Tierheimmitarbeitern auf Barbados wurden Interviews geführt über deren Arbeit, die durchschnittliche Zahl der aufgenommenen Tiere und die Möglichkeiten, das Vertrauen misshandelter Tiere wiederzugewinnen und die generelle Situation der 3 Tierheime Ocean Acres. The Ark und RSPCA.

Daraus entstand eine detaillierte Grafik mit Infos zu Größe/Platz, Zahl der Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern, tierärztlicher Versorgung, Spendenvolumen und Zahl der Adoptionen pro Jahr und eine Futter- und Spielsachenspendenaufforderung.

Die Präsentation der Tierschutzgruppe war ein großer Erfolg. Viele Eltern kamen, um die Arbeit ihrer Kinder zu sehen und standen an, um sich über Tierschutz informieren zu lassen.

2021 ist das erste Jahr, in dem Schüler, die seit 2018 von Petra Bellamy unterrichtet wurden, das Schulprogramm komplett durchlaufen haben, und damit stellte sich die Frage, wie es weitergehen soll, denn wir wollen die jungen Heranwachsenden ja dauerhaft in den Tierschutz einbinden und nicht nur eine neue Generation tierlieber Menschen, sondern auch aktiver Tierschützer heranziehen. Ocean Acres plant ein Jugendprojekt, das am 26. September 21 mit einem Tag der offenen Tür beginnen soll, unter anderem auch mit Vorträgen zu Tierschutzthemen, und hat dazu ein sehr schönes Video aufgenommen:


()

Die Aufgabe, die sich uns nun stellt, ist es auch den Schülern der öffentlichen Schulen die Teilnahme an dem Jugendprogramm zu ermöglichen, denn die öffentlichen Schulen haben ganz einfach keine Mittel, um Ausflüge mit Kleinbussen oder ähnlichem zu finanzieren. Unser Ziel ist es aber, junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten von Barbados zu Tierfreunden und Tierschützern zu erziehen. Nur so kann die Situation der Tiere auf Barbados dauerhaft und nachhaltig verbessert werden.

Derzeit steigt die Zahl der Corona-Infektionen auf Barbados wieder an. Was das für den Beginn des Unterrichts nach den Herbstferien und weitere Veranstaltungen bedeutet, bleibt abzuwarten.

10.05.2020

Bereits seit 3 Jahren unterrichtet Petra Bellamy nun schon in 9 Schulen von Barbados - vier staatlichen, vier privaten und einer Schule für behinderte Kinder. Das Schuljahr in Barbados ist in 3 Perioden unterteilt, die erste läuft von Anfang des Schuljahres (September) bis zu den Weihnachtsferien - die zweite von Anfang des Jahres bis zu den Osterferien - die dritte beginnt nach den Osterferien und geht bis zum Schuljahrs Ende im Juni.

Hier die aktuellsten Bilder aus einigen der Schulen vom ersten Jahresdrittel 2020:

All Saints, eine staatliche Schule. Petra Bellamy kommentiert: „Dieses Jahr haben wir erstmals die Kleineren in das Programm aufgenommen. Die Mädchen der Erstklässler der All Saints, "the blossoms" genannt, waren voll dabei als ich ihnen einen Film über das Thema "Humanität" zu Tieren, untereinander und der Umwelt gezeigt habe.“

„Danach wurde gemalt…“

„und das Resultat als ein Zeichen von Humanität verschenkt.  Die Mädchen waren voll dabei und haben schnell verstanden, was es heißt, Tiere, Menschen und die Umwelt zu achten und achtungsvoll miteinander umzugehen.“

Providence, eine Privatschule.

Auch hier lieben die Schüler Petras Filme.

Und auch hier  ist  danach eine Aufgabe zu lösen.

Die Zeichnung zeigt Hunde und Katzen in verschiedenen Situationen rund um Roy’s Market; auf der Straße, gefährdet vom Verkehr, an einer Laterne angebunden, in Autos eingesperrt…Die Aufgabe lautet: Finde die Fehler in dem Bild. Wähle ein Tier aus und zeichne, wie es richtig zu behandeln ist.

Auch die Kinder der staatlichen Schule St. Silas…

…hatten ähnliche Aufgaben zu lösen.

Die Schüler der staatlichen Schule St. Judes…

…haben auf jeden Fall ausreichend Computer zu Verfügung.

Das Learning Center, eine private Schule für Kinder mit Behinderungen und besonderen Förderungsbedürfnissen.

Petra Bellamy hat viele Freunde hier…

Der Lehrstoff ist derselbe wie in anderen Schulen…

…ob am Bildschirm…

…oder auf dem Papier…

…es wird gemalt…

…ausgeschnitten…

…und ausgefüllt. Vermittelt wird dabei die Wichtigkeit einer „Daily Dose of Kindness“ - einer täglichen Portion Freundlichkeit  - für Mensch und Tier.

Und dann ist er fertig , der freundliche, coole Pinguin…

…und jedes Kind…

…präsentiert stolz seine eigene Version vom coolen Vogel.

Und alle freuen sich schon auf den nächsten Unterricht.


Große Änderungen in The Hope Sanctuary!

Das mit unserem Schulprojekt so eng verbundene Hope Sanctuary, wo Dr. Katja Schirren 2016 kastrierte, hat große Änderungen erfahren.

Im Dezember 2019 mussten Cornelia und George Coulthrust aus gesundheitlichen Gründen in Rente gehen. Seit 2003 hatten sie für die Entstehung und den Erhalt dieses einzigartigen Tierheims gekämpft, regelmäßig am finanziellen Abgrund, immer wieder drohte das Aus, doch immer wieder gelang es Claudia und George Sponsoren zu finden, die die weitere Existenz zumindest für einen gewissen Zeitraum sicherten. Mit dem Ende ihrer Arbeit schien das Schicksal von The Hope besiegelt, doch die Tiere dort scheinen einen Schutzengel zu haben. Eine neue Gruppe unter Leitung von Karen Whittaker hat das Tierheim übernommen und in Ocean Acres Animal Sanctuary umbenannt. Wenn man ihre Website  besucht, erkennt man jedoch schnell, dass sie mit denselben finanziellen Problemen zu kämpfen haben wie zuvor The Hope Sanctuary. Dringend werden Plätze für Heimtiere, zum Teil auch schon sehr alte, gesucht und alle nur möglichen Anstrengungen unternommen, um Spenden zu erheben. Wir hoffen sehr, dass es gelingt, das Tierheim dauerhaft zu erhalten.

Bald nach der Übernahme hat das Ocean Acres Team die Codrington Schule besucht, die als erste  an dem Schulprojekt teilnahm. Codrington Schüler waren auch die ersten gewesen, die 2018 The Hope besuchten und sich danach spontan zu einer Spendenaktion „Futter für die Tiere von The Hope“ entschlossen, die so erfolgreich war, dass sie 2019 wiederholt wurde.

Nun kamen die Tiere
zu Besuch in die Schule…

Eine größere Freude hätte man den Kindern
nicht machen können!

Überall strahlende Gesichter…

…bei den Kindern…

…und bei den Hunden!


Natürlich wurde ein Besuch der Schüler im Ocean Acres vereinbart, doch mit leeren Händen wollten die Kinder nicht kommen.

Sie veranstalteten einen Bake Sale,
wo sie Selbstgebackenes verkauften.

Hier einige ihrer Erzeugnisse…

320 Barbadian Doilars wurden eingenommen.

Petra Bellamy kommentiert: „Diese Studenten sind nun das Resultat unserer drei Jahre "Educational Program" in den hiesigen Schulen. Diese Hauptschüler sind die "ehemaligen" Grundschüler, die durch den Schulunterricht der Hope gelernt haben wie wichtig es ist, dass Tierheime auf der Insel unterstützt werden. Obwohl wir Anfangs dachten, dass die Kinder in Privatschulen keinen besonderen Unterricht in Tierhaltung brauchen, hat deren Aufnahme in unser Programm geholfen, uns auch in den öffentlichen Schulen zu etablieren. Nachdem wir die privaten Schulen an Bord hatten, konnten wir dies als Propaganda benutzen um die staatlichen Schulen zu gewinnen.

Darüber hinaus zeigt sich nun doch, dass Aufklärungsarbeit auch in den besser gestellten Familien wichtig ist, da diese uns finanziell unterstützen können.“


Am 06. März 2020 machten sich die Kinder auf den Weg zu ihren Lieblingen, schwer beladen mit Spenden.

Und wie immer bestanden sie darauf, alles selber zu schleppen.

Auf die Spendenübergabe folgte ausführliches Kuscheln…

…was sowohl die Kinder wie die Hunde genossen.

Petra Bellamy: „Der Rektor der Codrington School sicherte dem Sanctuary seine zukünftige Unterstützung zu. Jährliche Futterspendenaktionen und zukünftige "Schulprojekte" sind weiterhin in der Planung.“

Wenn das Ocean Acres und ehemalige The Hope Animal Sanctuary dauerhaft überlebt , dann hat das Schulprojekt von Petra Bellamy mit Sicherheit  dazu beigetragen, nicht nur durch jetzige Spendenaktionen:  Schüler von Codrington werden einmal einflussreiche Positionen auf Barbados einnehmen und Entscheidungen für den Tierschutz mittreffen können und sie werden ihre Erfahrungen an ihre Kinder und Enkel weitergeben. Im Moment müssen sie allerdings mit denselben Einschränkungen leben wie alle Kinder weltweit: Die Schulen schlossen eine Woche vor den Osterferien wegen Corona. Seit 5. Mai findet der Unterricht online statt und es sieht so aus, als würden die Schulen bis Ende des Schuljahrs geschlossen bleiben. Barbados fährt einen strikten Kurs zur Coronabekämpfung; seit einem Monat besteht Ausgangssperre 24 Stunden am Tag. Nach Familiennamen geordnet, erhalten die Menschen die Genehmigung zum Einkaufen zweimal pro Woche, entweder am Vor- oder Nachmittag. Barbados hat bisher 82 registrierte Coronerkrankungen und 7 - 8 Todesfälle.

08.09.2019

Im September beginnt wie vielerorts auch auf Barbados das neue Schuljahr. Wie schon 2018 gab es auch dieses Jahr wieder ein Sommercamp in den großen Ferien, doch diesmal wurde es nicht von der Polizei für auffällig gewordene Kinder und Jugendliche organisiert, sondern von Petra Bellamy selbst in der Gemeinde Bakers Woodss und aus einem ganz speziellen Anlass:

Petra Bellamy hatte erfahren, dass es in Bakers Woodss Probleme mit wilden Affen gab und die Gemeinde jemand angeheuert hatte, um die Affen zu erschießen.

Leider sind die Schützen oft nicht gut und verletzte angeschossene Tiere leiden oft lange und sterben grauenvoll.

Daher hat sich Petra kurzentschlossen angeboten ein Aufklärungsseminar für die Kinder von Bakers Woodss zum Thema Tierschutz zu halten.

Sie hat die Zustimmung der Eltern bekommen und los ging's! Über 20 Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung haben an dem Unterricht teilgenommen. Geplant war eine Stunde, doch die Kinder waren so begeistert, dass dann 2 Stunden daraus wurden.

Aufgelockert wurde der Unterricht durch Spiele:

20 Plastiktiere wurden in einen Beutel gesteckt und die Kinder mussten mit verbundenen Augen…

…eines herausfischen…

…und raten, was für ein Tier das war.

Dann wurden Tiernamen auf Zettel geschrieben und in den Beutel gesteckt. Die Kinder mussten die Bewegungen des Tieres nachahmen, das auf dem Zettel stand den sie gezogen hatten, die anderen Kinder mussten raten, um welches Tier es sich handelte. Das hat allen viel Spaß gemacht. Einige Eltern waren auch dabei. Am Ende des Workshops hatten die Kinder verstanden, dass ein wilder Affe, ein Hund oder eine Katze genau solche Gefühle hat wie wir Menschen und sie haben die Erwachsenen angefleht, die Affen nicht zu töten. Das Resultat ist, dass die Tötungsaktion abgebrochen wurde und nun humane Lösungen gesucht werden, um das Affenproblem zu lösen. Einen schöneren und überzeugenderen Erfolg kann es für Petra Bellamys Arbeit und das Schulprogramm gar nicht geben!


09.06.2019

Seit Mai unterrichtet Petra Bellamy in 6 Klassen einer weiteren öffentlichen Schule…


… der Hillary Turner Hall Primary School. Die Kinder lieben sie…


… und das zeigt sich im Unterricht. Alle machen fleißig mit.


Stolz präsentieren sie ihr Lernmaterial.

Insgesamt unterrichtet Petra Bellamy jetzt bereits an 9 Schulen.

4 staatlichen Schulen:

  • St. Judes
  • All Saints
  • Hillary Turner Hall
  • und

  • St. Silas

4 privaten Schulen:

  • Codrington
  • Providence
  • Winifred
  • Montessori
  • und im Learning Center, einer Schule für behinderte Kinder.
  • Ein stolzes Ergebnis für ein Projekt, das erst 14 Monate läuft!

    24.02.2019

    Die Schüler der Codrington School waren die ersten, die im Juni 2018 einen Ausflug zum Hope Sanctuary machten. Damals beschlossen sie, eine Futterspendenaktion für The Hope zu starten.


    Und sie haben Wort gehalten!

    Die Schule musste einen Kleinlaster und ein Großraumtaxi mieten, um die gesammelten Futterspenden zum Hope Sanctuary zu befördern.


    Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Fahrzeuge selbst zu beladen.


    Sie bildeten eine Kette…


    …und schleppten unermüdlich.

    Und dann besuchten sie natürlich ihre Lieblinge. Diese Eindrücke werden sie ein ganzes Leben lang begleiten und sie werden diese Erfahrungen einmal an die eigenen Kinder weitergeben.

    Ein großes dankeschön an Schule, Lehrer und Eltern, die die Kinder bei der Aktion so tatkräftig unterstützt haben!

    Auch sonst hat das neue Jahr gut begonnen.

    Eine Montessori Schule ist hinzugekommen und petra Bellamy steht in Verhandlungen mit einer weiteren öffentlichen Schule.

    Überblick über das zweite Halbjahr (27.01.2019)

    Im 2. Halbjahr wurde bereits an 2 öffentlichen, 3 privaten…


    …und einer Behindertenschule unterrichtet.


    Seit November 2018 verwendet Petra Bellamy auch Filmmaterial der Tierschutzorganisation PETA im Unterricht.

    Die Lehrer und das IT Personal sind sehr hilfreich und scheuten keine Mühen bei dem technischen Aufwand, um diesen Unterricht so interessant wie möglich zu gestalten. Und mögen die Stühle auch oft nicht reichen, die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache. Anschließend wird über das diskutiert, was sie im Film gelernt haben und was man besser machen kann, damit Tiere nicht leiden.

    Aber auch das Arbeitsmaterial der Humane Society of Dominica wird von den Kindern mit großem Interesse aufgenommen, hier von Schülern der privaten Providence School.


    Die Kinder lernen nicht nur etwas über domestizierte Tiere, sondern auch über wild lebende Arten, von denen sie bereits im Biologieunterricht gehört haben.


    Stolz präsentiert dieses kleine Mädchen eine „Biene Maja“.


    Petra Bellamy ist beliebt bei ihren Schülern und wird oft mit einer Umarmung begrüßt.


    Die St. Judes Primary School ist eine der beiden öffentlichen Schulen, die bereits an dem Programm teilnehmen.


    Hier unterrichtet Petra Bellamy Klassen des zweiten, dritten und vierten Schuljahrs.


    Wie es in einer öffentlichen karibischen Schule üblich ist, tragen die Kinder Schuluniform, die Mädchen blau, die Jungen Kaki.


    Und wie überall, wo Petra Bellamy unterrichtet, sind die Kinder sehr aufmerksam und mit großem Ernst bei der Sache


    Computer gehören auch in den staatlichen Schulen auf Barbados ab der vierten Klasse zum Unterrichtszubehör.


    Wenn es gelingt, disen jungen Menschen, Empathie, Respekt und Liebe für ihre Mitgeschöpfe zu vermitteln, werden die Tiere von Barbados eine bessere Zukunft haben.

    Überblick über das erste Halbjahr unseres Schulprojekts auf Barbados (26.09.2018)

    Als erstes waren private Schulen bereit, mit Petra Bellamy, Educational Officer des Hope Sanctuary zu kooperieren.

    Vom 2.März bis zum 29.Juli wurde in 3 privaten und einer öffentlichen Schule insgesamt 16 mal zwischen 2 - 3 Stunden unterrichtet, meist jeweils 2 Klassen und zwischen 35 - 47 Schüler. Zusätzlich wurden Ausflüge mit den Kindern zum Hope Sanctuary unternommen.

    Im August unterrichtete Petra Bellamy im Sommercamp der Polizei, einem Jugendprogramm, wo ihr Mann Lektionen abhält für Kinder, die wegen Drogen- und Alkoholmissbrauchs auf die schiefe Bahn geraten.


    Im Sommercamp geht es vielleicht etwas lustiger und entspannter zu als im Klassenzimmer,…

    …doch es wird auch hier ernsthaft gearbeitet. Es wird nicht nur Wissen über Heimtiere, sondern auch über die heimische Fauna zu Wasser und zu Land vermittelt. Das Arbeitsmaterial mit Übungen für Gruppen oder einzelne Kinder kommt sehr gut an und die Kinder machen begeistert mit.


    Petra Bellamy war natürlich auch bei der Abschlussfeier des Sommercamps dabei.

    Chief Police Officer Superintendent Margaret Steven erwähnte in ihrer Ansprache, dass sie sehr froh darüber sei, dass das Polizei Sommer-Jugendprogram das Thema "Tierschutz" in diesem Jahr in ihr Sommercamp aufgenommen hat. Sie sagte, dass sie selber ein Tierliebhaber ist und dass Tiere nicht nur eine therapeutische Wichtigkeit im Leben von Kindern haben, sondern dass es auch wichtig sei, etwas über richtige Tierhaltung zu lernen.

    Die Kinder, die das Sommercamp besucht haben, nehmen etwas mit fürs Leben; Wissen um die Gefahren von Alkohol und Drogen und Respekt und Kenntnisse im liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen.

    Für das kommende Schuljahr hat Petra Bellamy Präsentationen in 2 weiteren privaten und 3 öffentlichen Schulen abgehalten. Die privaten und eine der öffentlichen Schulen haben bereits zugesagt, so dass im neuen Schuljahr in 5 privaten und 2 öffentlichen Schulen Tierschutzunterricht erteilte werden wird!

    Erste Schulausflüge zu The Hope Sanctuary (26.06.2018)

    Infos von Petra Bellamy:

    Zwei Schulklassen, von der Codrington School und der Providence School, haben The Hope Sanctuary bereits besucht.


    Petra Bellamy schreibt dazu: „Komme gerade zuruck vom ersten Hope Besuch der Codrington Schule.

    Die Kinder wollten alle Hunde adoptieren und ein Kind wollte Hope kaufen.

    Sie werden eine Spendenaktion für Futter organisieren und was noch wichtiger ist, sie haben gute Ideen wie man Tierquälerei verhindern kann (Aufklärung in der Bevölkerung) und dass man durch Kastrieren Übervölkerung von unerwünschten Tieren verhindert.

    Obwohl manche dieser Kinder nicht ihr Leben in Barbados verbringen werden, werden sie sicherlich auf anderen Inseln leben und ihre Botschaft somit vermitteln können. Andere Kinder, die von bessergestellten Familien hier in Barbados stammen, sind unsere Zukunft und können zu Tieradvokaten werden.“

    Natürlich war Vorsicht angebracht und man konnte nicht eine ganze Schulklasse glücklicher, aufgeregter Kinder hinein zu ehemals schwer misshandelten und teils traumatisierten Hunden lassen.


    Beim zweiten Besuch wurde schon mehr gewagt.

    „Wir haben uns mal ein bischen mehr getraut und haben jeweils 2/3 Kinder zu den Tieren gelassen. Da wir sie fuer den ganzen "Schultag" bei der Hope hatten konnten wir das machen. Wir hatten ja genug Zeit. Die Kinder haben Schlange gestanden um dranzukommen.“


    Und natürlich ging es in die Katzengehege…


    Den Katzen gefällt der Besuch und die Aufmerksamkeit


    Sie sind entspannt, aufmerksam und zutraulich.

    Und man merkt genau: Die Kinder haben im Unterricht gut aufgepasst und schon viel über den richtigen Umgang mit Tieren gelernt.

    Die Kinder der Codrington School haben Wort gehalten und eine Spendenaktion für Futter für die Tiere von The Hope gestartet. Stolz tragen die Jüngsten die Spenden zu Petras Auto.

    03.03.2018


    Erster Unterricht in der Codrington School in St. John, nicht weit vom Hope Sanctuary.

    Dies ist eine Gesamtschule, Grund- und Hauptschule.  Die älteren Schüler haben ein Schulkomitee und sie haben vorgeschlagen, in ihrer nächsten Sitzung eine Spendenaktion für Tierfutter für das Hope Sanctuary zu organisieren.

    28.03.2018

    Der Unterricht in zwei weiteren Schulen hat begonnen: St. Winifred und Providence School

    Die privaten Schulen werden vorwiegend von Kindern besucht, die nicht aus armen Verhältnissen kommen, doch die Mehrheit von ihnen wird die Zukunft in Barbados mitbestimmen. Obwohl diese Kinder nicht in Armut groß werden, haben manche immer noch die alten Werte in Bezug auf Tierhaltung. Also auch in den privaten Schulen kann die Einstellung zum Tier verbessert werden.

    Und obwohl diese Kinder in einem anderen Umfeld groß werden als die Kinder aus den Armenvierteln, sehen sie doch sehr viele Fälle von Tierquälerei. Diesen Kindern versucht Petra Bellamy beizubringen, dass die Dinge geändert werden müssen und dass man nicht wegschauen darf, wenn man etwas sieht, dass nicht richtig erscheint.

    20.04.2018

    Die erste staatliche Schule, St. Judes Public School, hat Petra Bellamy die Genehmigung erteilt, zu unterrichten!

    09.05.2018

    Ein Dankesschreiben der Providence School:

    „Danke für Ihren heutigen Unterricht! Die Kinder und die Lehrer waren begeistert. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!“

    16.05.2018

    Die Codrington School und die Providence School sind an einem Besuch des Hope Sanctuarys interessiert. Voraussichtlich wird das im Juni stattfinden.

    24.05.2018

    Erster Unterricht in der staatlichen Schule St. Judes

    Hier gehen alle Kinder hin, auch die aus ärmsten Verhältnissen. Und wie auf allen ehemals britischen Inseln tragen die Schüler von St. Judes eine Schuluniform.

    Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache! Sie haben gleich gefragt, wann Petra wiederkommt und ein Kind meinte: „Du kannst jeden Tag kommen!“

    Diese Kinder stammen aus Verhältnissen, wo solche Bilder zu ihrem Alltag gehören:


    Hunde, die ihr Leben an schweren, kurzen Ketten verbringen, die in ihre Hälse einwachsen.


    Hunde, die ihr Leben in winzig kleinen Käfigen verbringen.

    Möge Petras Unterricht bewirken, dass diese Kinder als Erwachsene dafür sorgen werden, dass solche Bilder der Vergangenheit angehören!