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Tierschutz mit der karibischen Bevölkerung

Unser Projekt „Tierschutz mit der karibischen Bevölkerung“ beginnt mit Schulprogrammen in englischer und spanischer Sprache, das Kindern Tierliebe, die richtige Behandlung von Tieren und Respekt und Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen lehrt.

Wir danken:


der Humane Society of Dominica für die Erlaubnis, ihr Programm für das  Schulprojekt Barbados zu nutzen. Mehr Infos finden Sie Hier!

der Asociación Nacional Protectora de Animales Costa Rica / ANPA für die Erlaubnis, ihr Programm zu nutzen und es anderen zugänglich zu machen. Hier ist der Download!

Die Schulprogramme sollen uns nicht nur ermöglichen, Kinder zu tierlieben Menschen zu erziehen, sondern auch zukünftige Tierschutzmitarbeiter heranzubilden, die in ihren Kommunen wichtige Aufgaben übernehmen können.

Seit März 2018 wird das Schulprogramm der Humane Society of Dominica auf Barbados eingesetzt.



März 2020 – August 2021(05.09.2021)

Von Mitte März bis Ende September 2020 war wegen des Corona Lock-down kein Unterricht an den Schulen von Barbados möglich. Am 18.10.20 erteilten die Providence School und das Learning Center Petra Bellamy die Genehmigung, nach den Herbstferien wieder zu unterrichten.


Am 28.10. begann sie in der Providence School.
Masken, Abstand, Ventilatoren, offene Fenster und Türen…

Petra Bellamy schrieb dazu: “ Heute war mein erster Einsatz seit dem Lockdown im März. Zwei Klassen heute Morgen, das dritte Schuljahr. Die Kinder waren glücklich, dass das Animal Care Programm weitergeht. Trotz Maskenzwang hatten wir viel Spaß. Es gibt etliche Einschränkungen aber die Laune ist super. Sobald ich mit einer Klasse fertig bin muss ich sofort das Klassenzimmer verlassen, zurück zum Rektariat und im Wartezimmer warten, bis ich zur nächsten Klasse gebracht werde. Es besteht Maskenpflicht und Abstandspflicht. Die Schulen halten dies ein indem die Kinder während der Pausen im Klassenzimmer bleiben und an ihren Schreibtischen essen, um diesen Abstand zu gewährleisten. Allerdings können Masken gelockert und abgenommen werden, damit jeder verstehen kann, solange der Abstand eingehalten wird. Es ist auch nicht einfach, mit Maske zu unterrichten. Man muss fast brüllen, damit alle verstehen, was ich sage. Irgendwie funktioniert es aber. Manche Kinder haben ihre Maske aus Gewogenheit trotzdem die ganze Zeit auf. Wir sind ja hier nicht in geschlossenen Räumen und alle Türen und Fenster sind jederzeit weit offen“. Im dritten Schuljahr ist das Unterrichtsthema "Wie gehe ich mit Haustieren um und wie bin ich ein guter Tierbesitzer“.

Auch im Learning Center waren alle glücklich über Petras Rückkehr.

Trotz Maskenpflicht und Einschränkungen waren die Kinder begeistert…

…und sehr konzentriert.

Im November 20 konnte Petra Bellamy auch wieder in der Codrington School unterrichten.

Beim Zusammenarbeiten ohne den notwendigen Abstand müssen alle Kinder ihre Masken aufsetzen.

Am 27.11.20 konnten die Codrington Schüler endlich wieder einmal das Ocean Acres Animal Sanctuary besuchen, für das sie schon so viele Futterspenden gesammelt haben.

Um den Kontakt zu Menschen möglichst einzuschränken…

…ging es diesmal zu den Katzen…

…zu denen die Kinder auch allein hinein können.

Bald darauf folgte ein neuer Lock-down.

Erst am 14. Mai 2021 meldete sich Petra Bellamy zurück:

„Gestern war mein "erster Auftritt" nach Covid Lock-down in 2021. Ich bin wieder mal bei der Codrington School gewesen. Eine Gruppe von Schülern hat ein Projekt gestartet, das sich mit Tierschutz und Tierheimen in Barbados beschäftigt und eine Presentation/Ausstellung im Juni hat.“

„Eigens für dieses Projekt wurde ich zur Hilfe gerufen. Die Schüler hatten jeweils eine Liste von Fragen bezüglich der Themen die ich mit Geduld und Freude beantworten konnte. Das Interesse war riesig und die Schüler waren sehr wissbegierig. m Anschluss an diese Session waren 3 Schüler interessiert, bei Ocean Acres Animal Sanctuary ehrenamtlich zu helfen und es wurde auch Interesse gezeigt zu adoptieren. Ein weiterer Erfolg in unserem Lehrprogramm!“

Aus Petras ersten Schülern werden langsam Jugendliche mit eigenen Ideen, die Einfluss nehmen wollen, so, wie wir es uns immer gewünscht haben.

Der Tag der Präsentation…!

Die teilnehmenden Schüler waren in Gruppen aufgeteilt, die alle unterschiedliche Themen bearbeitet hatten; Umweltschutz, soziale Beziehungen…

…und Petra Bellamys Schüler natürlich den Tierschutz.

Die Kinder hatten unglaublich umfangreich und detailliert recherchiert.

Die Themen umfassten global vom Aussterben bedrohte Arten mit genauen statistischen Aufstellungen…

…und den Ursachen des Artensterbens genauso wie den Schutz domestizierter Tiere.

Dazu hatten sich die Kinder besonders mit den Problemen von Tierheimen befasst; und zwar sowohl mit der generellen internationalen Situation als auch mit den spezifischen Problemen der Tierheime im heimischen Barbados und waren zu der Erkenntnis gelangt, dass alle Tierheime ein ähnliches Problem haben; bei Überfüllung entweder zu Tötungen zu werden oder bei Aufnahmestopp zu riskieren, dass mehr Tiere ausgesetzt werden.

Mit Tierheimmitarbeitern auf Barbados wurden Interviews geführt über deren Arbeit, die durchschnittliche Zahl der aufgenommenen Tiere und die Möglichkeiten, das Vertrauen misshandelter Tiere wiederzugewinnen und die generelle Situation der 3 Tierheime Ocean Acres. The Ark und RSPCA.

Daraus entstand eine detaillierte Grafik mit Infos zu Größe/Platz, Zahl der Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern, tierärztlicher Versorgung, Spendenvolumen und Zahl der Adoptionen pro Jahr und eine Futter- und Spielsachenspendenaufforderung.

Die Präsentation der Tierschutzgruppe war ein großer Erfolg. Viele Eltern kamen, um die Arbeit ihrer Kinder zu sehen und standen an, um sich über Tierschutz informieren zu lassen.

2021 ist das erste Jahr, in dem Schüler, die seit 2018 von Petra Bellamy unterrichtet wurden, das Schulprogramm komplett durchlaufen haben, und damit stellte sich die Frage, wie es weitergehen soll, denn wir wollen die jungen Heranwachsenden ja dauerhaft in den Tierschutz einbinden und nicht nur eine neue Generation tierlieber Menschen, sondern auch aktiver Tierschützer heranziehen. Ocean Acres plant ein Jugendprojekt, das am 26. September 21 mit einem Tag der offenen Tür beginnen soll, unter anderem auch mit Vorträgen zu Tierschutzthemen, und hat dazu ein sehr schönes Video aufgenommen:


()

Die Aufgabe, die sich uns nun stellt, ist es auch den Schülern der öffentlichen Schulen die Teilnahme an dem Jugendprogramm zu ermöglichen, denn die öffentlichen Schulen haben ganz einfach keine Mittel, um Ausflüge mit Kleinbussen oder ähnlichem zu finanzieren. Unser Ziel ist es aber, junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten von Barbados zu Tierfreunden und Tierschützern zu erziehen. Nur so kann die Situation der Tiere auf Barbados dauerhaft und nachhaltig verbessert werden.

Derzeit steigt die Zahl der Corona-Infektionen auf Barbados wieder an. Was das für den Beginn des Unterrichts nach den Herbstferien und weitere Veranstaltungen bedeutet, bleibt abzuwarten.

10.05.2020

Bereits seit 3 Jahren unterrichtet Petra Bellamy nun schon in 9 Schulen von Barbados - vier staatlichen, vier privaten und einer Schule für behinderte Kinder. Das Schuljahr in Barbados ist in 3 Perioden unterteilt, die erste läuft von Anfang des Schuljahres (September) bis zu den Weihnachtsferien - die zweite von Anfang des Jahres bis zu den Osterferien - die dritte beginnt nach den Osterferien und geht bis zum Schuljahrs Ende im Juni.

Hier die aktuellsten Bilder aus einigen der Schulen vom ersten Jahresdrittel 2020:

All Saints, eine staatliche Schule. Petra Bellamy kommentiert: „Dieses Jahr haben wir erstmals die Kleineren in das Programm aufgenommen. Die Mädchen der Erstklässler der All Saints, "the blossoms" genannt, waren voll dabei als ich ihnen einen Film über das Thema "Humanität" zu Tieren, untereinander und der Umwelt gezeigt habe.“

„Danach wurde gemalt…“

„und das Resultat als ein Zeichen von Humanität verschenkt.  Die Mädchen waren voll dabei und haben schnell verstanden, was es heißt, Tiere, Menschen und die Umwelt zu achten und achtungsvoll miteinander umzugehen.“

Providence, eine Privatschule.

Auch hier lieben die Schüler Petras Filme.

Und auch hier  ist  danach eine Aufgabe zu lösen.

Die Zeichnung zeigt Hunde und Katzen in verschiedenen Situationen rund um Roy’s Market; auf der Straße, gefährdet vom Verkehr, an einer Laterne angebunden, in Autos eingesperrt…Die Aufgabe lautet: Finde die Fehler in dem Bild. Wähle ein Tier aus und zeichne, wie es richtig zu behandeln ist.

Auch die Kinder der staatlichen Schule St. Silas…

…hatten ähnliche Aufgaben zu lösen.

Die Schüler der staatlichen Schule St. Judes…

…haben auf jeden Fall ausreichend Computer zu Verfügung.

Das Learning Center, eine private Schule für Kinder mit Behinderungen und besonderen Förderungsbedürfnissen.

Petra Bellamy hat viele Freunde hier…

Der Lehrstoff ist derselbe wie in anderen Schulen…

…ob am Bildschirm…

…oder auf dem Papier…

…es wird gemalt…

…ausgeschnitten…

…und ausgefüllt. Vermittelt wird dabei die Wichtigkeit einer „Daily Dose of Kindness“ - einer täglichen Portion Freundlichkeit  - für Mensch und Tier.

Und dann ist er fertig , der freundliche, coole Pinguin…

…und jedes Kind…

…präsentiert stolz seine eigene Version vom coolen Vogel.

Und alle freuen sich schon auf den nächsten Unterricht.


Große Änderungen in The Hope Sanctuary!

Das mit unserem Schulprojekt so eng verbundene Hope Sanctuary, wo Dr. Katja Schirren 2016 kastrierte, hat große Änderungen erfahren.

Im Dezember 2019 mussten Cornelia und George Coulthrust aus gesundheitlichen Gründen in Rente gehen. Seit 2003 hatten sie für die Entstehung und den Erhalt dieses einzigartigen Tierheims gekämpft, regelmäßig am finanziellen Abgrund, immer wieder drohte das Aus, doch immer wieder gelang es Claudia und George Sponsoren zu finden, die die weitere Existenz zumindest für einen gewissen Zeitraum sicherten. Mit dem Ende ihrer Arbeit schien das Schicksal von The Hope besiegelt, doch die Tiere dort scheinen einen Schutzengel zu haben. Eine neue Gruppe unter Leitung von Karen Whittaker hat das Tierheim übernommen und in Ocean Acres Animal Sanctuary umbenannt. Wenn man ihre Website  besucht, erkennt man jedoch schnell, dass sie mit denselben finanziellen Problemen zu kämpfen haben wie zuvor The Hope Sanctuary. Dringend werden Plätze für Heimtiere, zum Teil auch schon sehr alte, gesucht und alle nur möglichen Anstrengungen unternommen, um Spenden zu erheben. Wir hoffen sehr, dass es gelingt, das Tierheim dauerhaft zu erhalten.

Bald nach der Übernahme hat das Ocean Acres Team die Codrington Schule besucht, die als erste  an dem Schulprojekt teilnahm. Codrington Schüler waren auch die ersten gewesen, die 2018 The Hope besuchten und sich danach spontan zu einer Spendenaktion „Futter für die Tiere von The Hope“ entschlossen, die so erfolgreich war, dass sie 2019 wiederholt wurde.

Nun kamen die Tiere
zu Besuch in die Schule…

Eine größere Freude hätte man den Kindern
nicht machen können!

Überall strahlende Gesichter…

…bei den Kindern…

…und bei den Hunden!


Natürlich wurde ein Besuch der Schüler im Ocean Acres vereinbart, doch mit leeren Händen wollten die Kinder nicht kommen.

Sie veranstalteten einen Bake Sale,
wo sie Selbstgebackenes verkauften.

Hier einige ihrer Erzeugnisse…

320 Barbadian Doilars wurden eingenommen.

Petra Bellamy kommentiert: „Diese Studenten sind nun das Resultat unserer drei Jahre "Educational Program" in den hiesigen Schulen. Diese Hauptschüler sind die "ehemaligen" Grundschüler, die durch den Schulunterricht der Hope gelernt haben wie wichtig es ist, dass Tierheime auf der Insel unterstützt werden. Obwohl wir Anfangs dachten, dass die Kinder in Privatschulen keinen besonderen Unterricht in Tierhaltung brauchen, hat deren Aufnahme in unser Programm geholfen, uns auch in den öffentlichen Schulen zu etablieren. Nachdem wir die privaten Schulen an Bord hatten, konnten wir dies als Propaganda benutzen um die staatlichen Schulen zu gewinnen.

Darüber hinaus zeigt sich nun doch, dass Aufklärungsarbeit auch in den besser gestellten Familien wichtig ist, da diese uns finanziell unterstützen können.“


Am 06. März 2020 machten sich die Kinder auf den Weg zu ihren Lieblingen, schwer beladen mit Spenden.

Und wie immer bestanden sie darauf, alles selber zu schleppen.

Auf die Spendenübergabe folgte ausführliches Kuscheln…

…was sowohl die Kinder wie die Hunde genossen.

Petra Bellamy: „Der Rektor der Codrington School sicherte dem Sanctuary seine zukünftige Unterstützung zu. Jährliche Futterspendenaktionen und zukünftige "Schulprojekte" sind weiterhin in der Planung.“

Wenn das Ocean Acres und ehemalige The Hope Animal Sanctuary dauerhaft überlebt , dann hat das Schulprojekt von Petra Bellamy mit Sicherheit  dazu beigetragen, nicht nur durch jetzige Spendenaktionen:  Schüler von Codrington werden einmal einflussreiche Positionen auf Barbados einnehmen und Entscheidungen für den Tierschutz mittreffen können und sie werden ihre Erfahrungen an ihre Kinder und Enkel weitergeben. Im Moment müssen sie allerdings mit denselben Einschränkungen leben wie alle Kinder weltweit: Die Schulen schlossen eine Woche vor den Osterferien wegen Corona. Seit 5. Mai findet der Unterricht online statt und es sieht so aus, als würden die Schulen bis Ende des Schuljahrs geschlossen bleiben. Barbados fährt einen strikten Kurs zur Coronabekämpfung; seit einem Monat besteht Ausgangssperre 24 Stunden am Tag. Nach Familiennamen geordnet, erhalten die Menschen die Genehmigung zum Einkaufen zweimal pro Woche, entweder am Vor- oder Nachmittag. Barbados hat bisher 82 registrierte Coronerkrankungen und 7 - 8 Todesfälle.

08.09.2019

Im September beginnt wie vielerorts auch auf Barbados das neue Schuljahr. Wie schon 2018 gab es auch dieses Jahr wieder ein Sommercamp in den großen Ferien, doch diesmal wurde es nicht von der Polizei für auffällig gewordene Kinder und Jugendliche organisiert, sondern von Petra Bellamy selbst in der Gemeinde Bakers Woodss und aus einem ganz speziellen Anlass:

Petra Bellamy hatte erfahren, dass es in Bakers Woodss Probleme mit wilden Affen gab und die Gemeinde jemand angeheuert hatte, um die Affen zu erschießen.

Leider sind die Schützen oft nicht gut und verletzte angeschossene Tiere leiden oft lange und sterben grauenvoll.

Daher hat sich Petra kurzentschlossen angeboten ein Aufklärungsseminar für die Kinder von Bakers Woodss zum Thema Tierschutz zu halten.

Sie hat die Zustimmung der Eltern bekommen und los ging's! Über 20 Kinder aus allen Schichten der Bevölkerung haben an dem Unterricht teilgenommen. Geplant war eine Stunde, doch die Kinder waren so begeistert, dass dann 2 Stunden daraus wurden.

Aufgelockert wurde der Unterricht durch Spiele:

20 Plastiktiere wurden in einen Beutel gesteckt und die Kinder mussten mit verbundenen Augen…

…eines herausfischen…

…und raten, was für ein Tier das war.

Dann wurden Tiernamen auf Zettel geschrieben und in den Beutel gesteckt. Die Kinder mussten die Bewegungen des Tieres nachahmen, das auf dem Zettel stand den sie gezogen hatten, die anderen Kinder mussten raten, um welches Tier es sich handelte. Das hat allen viel Spaß gemacht. Einige Eltern waren auch dabei. Am Ende des Workshops hatten die Kinder verstanden, dass ein wilder Affe, ein Hund oder eine Katze genau solche Gefühle hat wie wir Menschen und sie haben die Erwachsenen angefleht, die Affen nicht zu töten. Das Resultat ist, dass die Tötungsaktion abgebrochen wurde und nun humane Lösungen gesucht werden, um das Affenproblem zu lösen. Einen schöneren und überzeugenderen Erfolg kann es für Petra Bellamys Arbeit und das Schulprogramm gar nicht geben!


09.06.2019

Seit Mai unterrichtet Petra Bellamy in 6 Klassen einer weiteren öffentlichen Schule…


… der Hillary Turner Hall Primary School. Die Kinder lieben sie…


… und das zeigt sich im Unterricht. Alle machen fleißig mit.


Stolz präsentieren sie ihr Lernmaterial.

Insgesamt unterrichtet Petra Bellamy jetzt bereits an 9 Schulen.

4 staatlichen Schulen:

  • St. Judes
  • All Saints
  • Hillary Turner Hall
  • und

  • St. Silas

4 privaten Schulen:

  • Codrington
  • Providence
  • Winifred
  • Montessori
  • und im Learning Center, einer Schule für behinderte Kinder.
  • Ein stolzes Ergebnis für ein Projekt, das erst 14 Monate läuft!

    24.02.2019

    Die Schüler der Codrington School waren die ersten, die im Juni 2018 einen Ausflug zum Hope Sanctuary machten. Damals beschlossen sie, eine Futterspendenaktion für The Hope zu starten.


    Und sie haben Wort gehalten!

    Die Schule musste einen Kleinlaster und ein Großraumtaxi mieten, um die gesammelten Futterspenden zum Hope Sanctuary zu befördern.


    Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, die Fahrzeuge selbst zu beladen.


    Sie bildeten eine Kette…


    …und schleppten unermüdlich.

    Und dann besuchten sie natürlich ihre Lieblinge. Diese Eindrücke werden sie ein ganzes Leben lang begleiten und sie werden diese Erfahrungen einmal an die eigenen Kinder weitergeben.

    Ein großes dankeschön an Schule, Lehrer und Eltern, die die Kinder bei der Aktion so tatkräftig unterstützt haben!

    Auch sonst hat das neue Jahr gut begonnen.

    Eine Montessori Schule ist hinzugekommen und petra Bellamy steht in Verhandlungen mit einer weiteren öffentlichen Schule.

    Überblick über das zweite Halbjahr (27.01.2019)

    Im 2. Halbjahr wurde bereits an 2 öffentlichen, 3 privaten…


    …und einer Behindertenschule unterrichtet.


    Seit November 2018 verwendet Petra Bellamy auch Filmmaterial der Tierschutzorganisation PETA im Unterricht.

    Die Lehrer und das IT Personal sind sehr hilfreich und scheuten keine Mühen bei dem technischen Aufwand, um diesen Unterricht so interessant wie möglich zu gestalten. Und mögen die Stühle auch oft nicht reichen, die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache. Anschließend wird über das diskutiert, was sie im Film gelernt haben und was man besser machen kann, damit Tiere nicht leiden.

    Aber auch das Arbeitsmaterial der Humane Society of Dominica wird von den Kindern mit großem Interesse aufgenommen, hier von Schülern der privaten Providence School.


    Die Kinder lernen nicht nur etwas über domestizierte Tiere, sondern auch über wild lebende Arten, von denen sie bereits im Biologieunterricht gehört haben.


    Stolz präsentiert dieses kleine Mädchen eine „Biene Maja“.


    Petra Bellamy ist beliebt bei ihren Schülern und wird oft mit einer Umarmung begrüßt.


    Die St. Judes Primary School ist eine der beiden öffentlichen Schulen, die bereits an dem Programm teilnehmen.


    Hier unterrichtet Petra Bellamy Klassen des zweiten, dritten und vierten Schuljahrs.


    Wie es in einer öffentlichen karibischen Schule üblich ist, tragen die Kinder Schuluniform, die Mädchen blau, die Jungen Kaki.


    Und wie überall, wo Petra Bellamy unterrichtet, sind die Kinder sehr aufmerksam und mit großem Ernst bei der Sache


    Computer gehören auch in den staatlichen Schulen auf Barbados ab der vierten Klasse zum Unterrichtszubehör.


    Wenn es gelingt, disen jungen Menschen, Empathie, Respekt und Liebe für ihre Mitgeschöpfe zu vermitteln, werden die Tiere von Barbados eine bessere Zukunft haben.

    Überblick über das erste Halbjahr unseres Schulprojekts auf Barbados (26.09.2018)

    Als erstes waren private Schulen bereit, mit Petra Bellamy, Educational Officer des Hope Sanctuary zu kooperieren.

    Vom 2.März bis zum 29.Juli wurde in 3 privaten und einer öffentlichen Schule insgesamt 16 mal zwischen 2 - 3 Stunden unterrichtet, meist jeweils 2 Klassen und zwischen 35 - 47 Schüler. Zusätzlich wurden Ausflüge mit den Kindern zum Hope Sanctuary unternommen.

    Im August unterrichtete Petra Bellamy im Sommercamp der Polizei, einem Jugendprogramm, wo ihr Mann Lektionen abhält für Kinder, die wegen Drogen- und Alkoholmissbrauchs auf die schiefe Bahn geraten.


    Im Sommercamp geht es vielleicht etwas lustiger und entspannter zu als im Klassenzimmer,…

    …doch es wird auch hier ernsthaft gearbeitet. Es wird nicht nur Wissen über Heimtiere, sondern auch über die heimische Fauna zu Wasser und zu Land vermittelt. Das Arbeitsmaterial mit Übungen für Gruppen oder einzelne Kinder kommt sehr gut an und die Kinder machen begeistert mit.


    Petra Bellamy war natürlich auch bei der Abschlussfeier des Sommercamps dabei.

    Chief Police Officer Superintendent Margaret Steven erwähnte in ihrer Ansprache, dass sie sehr froh darüber sei, dass das Polizei Sommer-Jugendprogram das Thema "Tierschutz" in diesem Jahr in ihr Sommercamp aufgenommen hat. Sie sagte, dass sie selber ein Tierliebhaber ist und dass Tiere nicht nur eine therapeutische Wichtigkeit im Leben von Kindern haben, sondern dass es auch wichtig sei, etwas über richtige Tierhaltung zu lernen.

    Die Kinder, die das Sommercamp besucht haben, nehmen etwas mit fürs Leben; Wissen um die Gefahren von Alkohol und Drogen und Respekt und Kenntnisse im liebevollen Umgang mit anderen Lebewesen.

    Für das kommende Schuljahr hat Petra Bellamy Präsentationen in 2 weiteren privaten und 3 öffentlichen Schulen abgehalten. Die privaten und eine der öffentlichen Schulen haben bereits zugesagt, so dass im neuen Schuljahr in 5 privaten und 2 öffentlichen Schulen Tierschutzunterricht erteilte werden wird!

    Erste Schulausflüge zu The Hope Sanctuary (26.06.2018)

    Infos von Petra Bellamy:

    Zwei Schulklassen, von der Codrington School und der Providence School, haben The Hope Sanctuary bereits besucht.


    Petra Bellamy schreibt dazu: „Komme gerade zuruck vom ersten Hope Besuch der Codrington Schule.

    Die Kinder wollten alle Hunde adoptieren und ein Kind wollte Hope kaufen.

    Sie werden eine Spendenaktion für Futter organisieren und was noch wichtiger ist, sie haben gute Ideen wie man Tierquälerei verhindern kann (Aufklärung in der Bevölkerung) und dass man durch Kastrieren Übervölkerung von unerwünschten Tieren verhindert.

    Obwohl manche dieser Kinder nicht ihr Leben in Barbados verbringen werden, werden sie sicherlich auf anderen Inseln leben und ihre Botschaft somit vermitteln können. Andere Kinder, die von bessergestellten Familien hier in Barbados stammen, sind unsere Zukunft und können zu Tieradvokaten werden.“

    Natürlich war Vorsicht angebracht und man konnte nicht eine ganze Schulklasse glücklicher, aufgeregter Kinder hinein zu ehemals schwer misshandelten und teils traumatisierten Hunden lassen.


    Beim zweiten Besuch wurde schon mehr gewagt.

    „Wir haben uns mal ein bischen mehr getraut und haben jeweils 2/3 Kinder zu den Tieren gelassen. Da wir sie fuer den ganzen "Schultag" bei der Hope hatten konnten wir das machen. Wir hatten ja genug Zeit. Die Kinder haben Schlange gestanden um dranzukommen.“


    Und natürlich ging es in die Katzengehege…


    Den Katzen gefällt der Besuch und die Aufmerksamkeit


    Sie sind entspannt, aufmerksam und zutraulich.

    Und man merkt genau: Die Kinder haben im Unterricht gut aufgepasst und schon viel über den richtigen Umgang mit Tieren gelernt.

    Die Kinder der Codrington School haben Wort gehalten und eine Spendenaktion für Futter für die Tiere von The Hope gestartet. Stolz tragen die Jüngsten die Spenden zu Petras Auto.

    03.03.2018


    Erster Unterricht in der Codrington School in St. John, nicht weit vom Hope Sanctuary.

    Dies ist eine Gesamtschule, Grund- und Hauptschule.  Die älteren Schüler haben ein Schulkomitee und sie haben vorgeschlagen, in ihrer nächsten Sitzung eine Spendenaktion für Tierfutter für das Hope Sanctuary zu organisieren.

    28.03.2018

    Der Unterricht in zwei weiteren Schulen hat begonnen: St. Winifred und Providence School

    Die privaten Schulen werden vorwiegend von Kindern besucht, die nicht aus armen Verhältnissen kommen, doch die Mehrheit von ihnen wird die Zukunft in Barbados mitbestimmen. Obwohl diese Kinder nicht in Armut groß werden, haben manche immer noch die alten Werte in Bezug auf Tierhaltung. Also auch in den privaten Schulen kann die Einstellung zum Tier verbessert werden.

    Und obwohl diese Kinder in einem anderen Umfeld groß werden als die Kinder aus den Armenvierteln, sehen sie doch sehr viele Fälle von Tierquälerei. Diesen Kindern versucht Petra Bellamy beizubringen, dass die Dinge geändert werden müssen und dass man nicht wegschauen darf, wenn man etwas sieht, dass nicht richtig erscheint.

    20.04.2018

    Die erste staatliche Schule, St. Judes Public School, hat Petra Bellamy die Genehmigung erteilt, zu unterrichten!

    09.05.2018

    Ein Dankesschreiben der Providence School:

    „Danke für Ihren heutigen Unterricht! Die Kinder und die Lehrer waren begeistert. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!“

    16.05.2018

    Die Codrington School und die Providence School sind an einem Besuch des Hope Sanctuarys interessiert. Voraussichtlich wird das im Juni stattfinden.

    24.05.2018

    Erster Unterricht in der staatlichen Schule St. Judes

    Hier gehen alle Kinder hin, auch die aus ärmsten Verhältnissen. Und wie auf allen ehemals britischen Inseln tragen die Schüler von St. Judes eine Schuluniform.

    Die Kinder sind mit Feuereifer bei der Sache! Sie haben gleich gefragt, wann Petra wiederkommt und ein Kind meinte: „Du kannst jeden Tag kommen!“

    Diese Kinder stammen aus Verhältnissen, wo solche Bilder zu ihrem Alltag gehören:


    Hunde, die ihr Leben an schweren, kurzen Ketten verbringen, die in ihre Hälse einwachsen.


    Hunde, die ihr Leben in winzig kleinen Käfigen verbringen.

    Möge Petras Unterricht bewirken, dass diese Kinder als Erwachsene dafür sorgen werden, dass solche Bilder der Vergangenheit angehören!