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Aktuelles Europa

 "Alles, was die Nazis den Juden angetan haben, praktizieren wir heute mit Tieren!"

Helmut F. Kaplan 

2016


Am 18.12.2016 fand die 7. Großdemo der Soko Tierschutz gegen die grausamen Tierversuche des Tübinger Max-Planck Instituts an Primaten statt.

Seit 2014 kämpft die Soko Tierschutz mit ungeheurem Engagement gegen die Folter an unseren nächsten Verwandten; ein Soko Aktivist ermittelte ein halbes Jahr verdeckt als Tierbetreuer getarnt und schmuggelte Fotos und Videos der unvorstellbaren, dort alltäglichen Grausamkeiten an die Öffentlichkeit. Mit Erfolg: Die Medien griffen das Thema auf, im Januar 2015 erfolgte eine Hausdurchsuchung des Max-Planck Instituts durch die Staatsanwaltschaft, die umfangreiches material beschlagnahmte. Das hatte zur Folge, dass ein vom Max-Planck-Institut bereits geplanter 20 Millionen EUR teurer Neubau für Affenversuche inklusive Primatenzucht für immer zu Verfügung stehenden Nachschub verhindert werden konnte.


Doch noch immer werden hier im Max-Planck Institut Affen grausam und sinnlos zu Tode gequält. Der Kampf geht weiter, auch 2017!


Hiermit endet unsere Berichterstattung über die Brennpunkte Europas. Die Seite Aktuelles Europa entstand 2008, als wir uns intensiv an der Unterschriftenkampagne für die EU Resolution der Tierschutzorganisationen Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. und Bund gegen Missbrauch e.V. beteiligten, deren Ziel eine bessere Gesetzgebung für Europas Straßentiere war. 2008 war unser Verein noch ausschließlich auf der zur EU gehörenden französischen Antilleninsel Martinique tätig, wo wir keine Genehmigung für Kastrationen bekamen, und wir erhofften uns, abgesehen von dem gemeinsamen, internationalen Anliegen durch verbesserte Gesetze auch einen besseren Schutz für die Tiere Martiniques. In den vergangenen 9 Jahren haben wir auf dieser Seite immer wieder auf die europäischen Brennpunkte im Tierschutz aufmerksam gemacht. 2017 schließt diese Seite, da mittlerweile unsere Aufgaben in der Karibik so gewachsen sind, dass wir eine zusätzliche Berichterstattung über europäische Themen nicht mehr aufrechterhalten können. Wir bitten Sie aber weiterhin um Unterstützung für unsere Kollegen in Europa, wo und wie Sie nur können.

Ganz besonders möchten wir Ihnen die Arbeit der Soko Tierschutz / ans Herz legen, die sich so engagiert wie kaum eine andere Organisation für die gequälten Tiere in den Versuchslaboren und in der Agrarindustrie einsetzt. Aber auch die Kollegen, die in Süd- und Osteuropa gegen das unermessliche Leid heimatloser, verfolgter Tiere kämpfen, bedürfen Ihrer Aufmerksamkeit und Ihrer Unterstützung.

Lassen Sie sie nicht im Stich!

Alle Beiträge auf dieser Seite werden Sie weiterhin in unserem Vereinsarchiv unter den entsprechenden Jahrgängen finden.


Ploesti – Vorbild für Rumänien!


Am 09.01.2016 schreibt die rumänische
Tierschutzaktivistin Dr. Carmen Arsene:


ERFOLG in Rumänien:
Ploiesti Stadtverwaltung ADOPTIERTE eine humane Streunerhund-Handhabung

Ihr Lieben

Ich beginne dieses Jahr mit der Ankündigung von guten Neuigkeiten, in der Hoffnung, dass andere Städte ähnliche Regelungen einführen und die Behörden etwas Weisheit zeigen werden.

Die Allianz fur humane Rechte in Rumänien (ADOR) aus Ploiesti veranlasste eine öffentliche Anhörung über Streunerhunde in Ploiesti. Ich hatte die Ehre, von dem Journalisten Eugen Cristescu, dem Präsidenten von ARDOR, als Vorsitzende des Experten-Kommittees eingeladen zu werden.

Ich arbeitete später einen besonderen Report über die öffentliche Anhörung aus, und ich bereitete einen Entwurf der Entscheidungen des örtlichen Stadtrats über die Handhabung von Streunerhunden vor, der den Stadtrats-Mitgliedern der Stadtverwaltung von Ploiesti und anderen Anwesenden vorgelegt wurde. Der Entwurf lief unter dem Aktions-Aufruf “Keine Streunerhunde mehr – durch ethische und rationale Maßnahmen”, der von ADOR iniziiert wurde. Ich erklärte den Mitgliedern des Stadtrats, wie eine korrekte, humane und effektive Strategie zur Lösung des Streunerhunde-Problems aussieht, und ADOR setzte sich konsequent und wirksam für den Entwurf ein.

Nach mehreren Modifikationen, die von beiden Seiten vorgeschlagen wurden (wir argumentierten heftig gegen Vorschläge von Stadtrats-Mitgliedern, die auf Kosten der Tiere gegangen wären), gelang es uns, die wichtigsten Bestimmungen des Entwurfs in der Form, die ich ausgearbeitet hatte, beizuhalten, entsprechend der Forderungen von Ethik, Kultur, und Wirksamkeit.

Der Vorentwurf wurde einstimmig von den Mitgliedern des Stadtrats von Ploiesti angenommen, was einen grossen Erfolg bedeutet, besonders im Zusammenhang mit aktuellen Maßnahmen in Rumänien, wo die Gesetzgebung Massentötungen erlaubt, und besonders in einer Stadt wie Ploiesti, die fast andauernd schlimme Probleme mit grausamer und illegaler Streunerhunde-Verwaltung hatte, wie es im Ausland weit bekannt ist.

Die wichtigsten Bestimmungen der Entscheidungen des Stadtrats sind wie folgt:

* Streunerhunde werden kastriert und dann ZURUCKGEBRACHT zu ihrem ursprünglichen Platz, und sie bekommen den Status von Gemeinde-Hunden (Artikel 3 (6) a);

* “die Hunde zu ihrem Ursprungsort zurückzubringen, ist immer die bevorzugte Lösung” (Artikel 3 (8) d);

* Es ist verboten, Hunde zu fangen und ins Tierheim zu bringen, die schon kastriert und zurückgebracht wurden (es sei denn, sie werden agressiv oder brauchen dringend tierärztliche Betreuung) (Artikel 3 (7) b);

* Agressive Hunde dürfen nur eingeschläfert werden, wenn das agressive Verhalten von einer Kommission erfahren und bestätigt wird, die aus Vertretern des Stadtrats und Vertretern einer Tierschutz-Organisation (NGO) besteht, und mit der Unterschrift von mindestens zwei Zeugen bestätigt wird! (Artikel 3 (8) ). Einschläferung ist nur für Hunde mit unheilbaren Krankheiten vorgesehen (Artikel 3 (8) d). Einschläferung darf nur in der Gegenwart eines Vertreters einer NGO ausgeübt werden (Ausnahmen sind Fälle von höherer Gewalt, und nur, nachdem die NGO davon benachrichtigt wurde, dass ein Hund dringend eingeschläfert werden muss) (Artikel 3 (9) );

* Vertreter von NGOs haben unbeschränkten Zugang zum öffentlichen Tierheim (Artikel 7);

* Eine mobile Klinik wird zur Verfügung stehen, die Sterilisationen, Notbehandlung, Impfungen usw. ausführen kann (Artikel 3 (12) );

* Um die Sterilisierung von Hunden mit Eigentümern zu erleichtern, wurde eine Bestimmung hinzugefügt, die von Tierärzten, die für die Stadt arbeiten, verlangt, dass sie nicht mehr verlangen für die Sterilisierung von Hunden mit Eigentümern als das, was sie für Streunerhunde bekommen. (Artikel 5 (9) );

* Eine Polizei-Station für Tiere wird eingerichtet, bei der bis zu vier Polizisten arbeiten, die im Umgang mit Tieren trainiert wurden. Diese Station wird bei ALLEN Aktivitäten mit Vertretern einer NGO zusammenarbeiten (Artikel 11);

* Die Stadtverwaltung, im Zusammenhang mit NGOs, wird Mediakampagnen für das Projekt veranstalten und die Öffentlichkeit darüber aufklären, wie wichtig es ist, die Rechte von Tieren zu respektieren. Das geschieht durch den Einsatz von Informations-und Aufklärungsprogrammen, auch in Schulen; durch Werbeplakate in öffentlichen Gegenden, die auf Adoption und Sterilisierung aufmerksam machen; durch die Einführung von Adoptions-Märkten alle zwei Monate; und durch das Drucken und Verteilen von Informationsbroschüren in Schulen, Stadtparks, Hausbesitzer-Vereinigungen, und öffentlichen Gebäuden (Artikel 8).

Wir hoffen, dass andere Bürgermeister mit der grausamen und ineffektiven Behandlung von Streunerhunden aufhören und zu dem Beispiel übergehen, das der Stadtrat von Ploiesti für eine humane und wirksame Verwaltung von Streunerhunden eingeführt hat.

Alles Gute,
Carmen ARSENE

2015

Hier 2 Links für Konsumenten, die sich informieren wollen, ob sie eventuell Produkte kaufen, für die Tiere sinnlos und grausamst zu Tode gefoltert wurden:

http://www.wir-fuer-tiere.org/liste-tierversuche/
http://www.animalsliberty.de/wermachtwas.html

Wer denkt an Tierversuche, wenn er seinen Liebling verwöhnt?

Unfassbar! Versuchstiere werden zu Tode gequält, um die Schädlichkeit des Futters zu testen, für das Tierfreunde jährlich ein Vermögen ausgeben.

Tierschutz4all klärt auf! Lesen Sie hier den Bericht:

Wer beteiligt sich an diesen Verbrechen ?

Die Antwort finden Sie hier:

Und hier:

Soko Am 27 Juni fand die 4. Großdemo gegen Tierversuche in Tübingen statt.

Sehen Sie hierzu ein Video auf youtube.

Der Kampf für die Affen im Max Planck Institut Tübingen geht weiter! (06.03.2015)

Am 25. Februar fanden 3 Mahnwachen in Tübingen statt:


Von 8:00 - 10:00 morgens an den Zufahrten zum Max Planck Institut…


…von 11:30 - 14:30 vor der verantwortichen Behörde…


…von 16:30 - 18:30 wieder am Max Planck Institut.


In den Händen trugen die Teilnehmer Plakate mit Fotos der Opfer des Max Planck Instituts.

In Shuttlebussen mit abgedunkelten Scheiben schleuste das MPI an diesem Tag seine Mitarbeiter ins Labor. Bei den Großdemos wurden sie sogar nach Hause geschickt. Es wird alles getan, um den Kontakt zwischen Institutsmitarbeitern und Demonstranten zu vermeiden.

Es wird in Zukunft regelmäßig solche Aktionstage in Tübingen geben. Für März ist eine ganze Aktionswoche geplant und im Sommer soll ein Anti-Tierversuchscamp stattfinden.

Die Arbeit der Soko Tierschutz bleibt nicht ohne Wirkung!

Die Staatsanwaltschafft durchsucht das Max Planck Institut!

Ausführliche Berichterstattung des Schwäbischen Tagblatts:

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Affenversuche%C2%A0Staatsanwaltschaft-durchsucht-Max-Planck-Institut-_arid,289310.html

"Am 24.01.2015 rückten Polizeibeamte des Fachbereichs Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen und ein Staatsanwalt beim Max-Planck-Instituts für Biologische Kybernetik (MPI) an. In der Tasche hatten sie einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss. Sie beschlagnahmten Unterlagen und umfangreiches Videomaterial.

Bereits nach der Ausstrahlung des „Stern-TV“-Berichts über die Tübinger Primatenversuche im vergangenen September hatte die Staatsanwaltschaft von sich aus Ermittlungen aufgenommen. Die von einem Mitarbeiter der Organisation „Soko Tierschutz“ heimlich aufgenommenen Szenen zeigten unter anderem einen blutenden Affen, der versuchte, sich ein Implantat aus dem Kopf zu reißen."

Vorangegangen war eine Strafanzeige wegen Tierquälerei:

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Tierschuetzer-zeigen-die-Max-Planck-Forscher-an-_arid,287163.html

"Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sowie zwei weitere Tierschutz-Organisationen haben bei der Staatsanwaltschaft Tübingen Strafanzeige gegen Forscher des Max-Planck-Instituts für Biologische Kybernetik in Tübingen (MPI) eingereicht - namentlich gegen Arbeitsgruppenleiter Prof. Nikos Logothetis sowie gegen weitere MPI-Mitarbeiter.

Die Ärzte sehen in den Tierversuchen, bei denen Affen Durstqualen und massive Bewegungseinschränkungen erleiden müssten, einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und den Straftatbestand der fortgesetzten Tierquälerei erfüllt.

Gestellt wurde die Anzeige durch den Nagolder Tierschutzanwalt Eisenhart von Loeper, der sich 2002 maßgeblich für die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz engagiert hatte. In einem weiteren Schreiben forderte Loeper das Tübinger Regierungspräsidium (RP) auf, die Genehmigung für Primatenversuche am MPI sofort zurückzuziehen: Die behördlichen Auflagen des Genehmigungsbescheids würden nicht eingehalten. Die beantragten Versuche seien vor dem Tierschutzgesetz nicht genehmigungsfähig, da "ethische Vertretbarkeit" und "hervorragende Bedeutung" nicht gegeben seien. Die Strafanzeige sei eingegangen und werde nun geprüft, bestätigte der Tübinger Staatsanwalt Walter Vollmer: "Der Vorgang ist nicht neu. Es ist nicht die einzige Anzeige in diesem Zusammenhang."


Das Jahr 2015 beginnt mit Hoffnung!

Trotz Krieg und Chaos im eigenen Land: Vitali Klitschko deckt Mißstände in staatlichem Tierheim auf (Gostomel)

VITALI KLITSCHKO, BÜRGERMEISTER VON KIEW, DECKT MISSSTÄNDE IN STAATLICHEM TIERHEIM AUF - Gostomel nimmt ein Grossteil der verwahrlosten Tiere auf (Quelle: Facebook-Profil von Vitali Klitschko www.facebook.com/Vitaliy.Klychko/posts/1590734551145092, übersetzt durch Lydia Maier)

Vitali Klitschko erzählt:

"Ich begann meine Arbeitswoche mit einem Besuch, ich sage es ohne zu übertreiben, im „Auschwitz“ für Hunde.

Nach Informationen und Fotos von Tierschützern von dem Kommunalen Tierheim, fuhr ich selbst nach Borodjanka um mich davon zu überzeugen, was sich dort tatsächlich abspielt.

Mir bot sich ein Bild des Grauens. Halbzerfallene Gebäude, Berge von irgendwelchem Müll, in den Zwingern sitzen ca. 300 ängstliche und unglückliche Hunde. Der Gestank war unbeschreiblich. Dieses Unternehmen beschäftigt 90 Mitarbeiter. Heute „arbeiten“ 74, für die die Stadt jährlich ein Budget von 7,5 Mio UAH zur Verfügung stellt! Den Direktor habe ich auf der Stelle entlassen. Als Nächstes beginnen wir mit der Reorganisation.

Tierheim Gostomel Shelter (KSPA)

In derselben Stadt gibt es ein privates Tierheim. Tierschützer haben mich eingeladen, es zu besichtigen. Es befindet sich ca. 10km von dem staatlichen Tierheim und wird mit eigenen Mitteln am Leben erhalten. Ich gestehe, ich war schockiert! Auf dem Gelände einer ehemaligen Farm leben ca. 800 Hunde und 250 Katzen. Ja es ist wörtlich gemeint, sie leben! Es ist warm, sauber, die Hunde sind satt und fröhlich. Und versorgt werden sie von gerade mal … 4 Menschen.

Der Unterhalt der Tiere wird von Spendengeldern bestritten. Die Tierschützer sind sogar bereit, einen Teil der Hunde aus dem staatlichen Tierheim zu übernehmen.

Die Frage ist nun: Warum soll die Stadt Gehälter an Menschen bezahlen, die es nicht verdienen und ihre Aufgaben nicht erledigen? Ich finde, sie sollten es nicht tun. Ich bin den Tierschützern dankbar, dass sie das Problem aufgedeckt haben. Vielleicht wird jemand sagen: Wir haben Krieg und Sie geben sich mit Hunden ab. Meine Antwort darauf ist: Das ist eine Sache der Barmherzigkeit, des verantwortungsvollen Umgangs mit seinen Aufgaben, Klärung der Verwendung von öffentlichen Geldern.

Ich möchte anmerken, dass in der Hauptstadt z.Z. ca. 1000 staatliche Unternehmen bestehen. Wir werden sie alle nacheinander überprüfen. Sie brauchen nicht zu denken, dass sie weiterhin Gelder unterschlagen können. Das wird nicht klappen.

Bei dem privaten Tierheim handelt es sich um jenes von Asia Serpinska in Gostomel. Die meisten der geretteten Hunde werden in Gostomel aufgenommen, Asia und ihre Mitarbeiter erhalten für die Betreuung ein Entgelt."

Diese Nachricht zu Beginn des Jahres 2015 macht Mut! Wir hoffen, im Laufe dieses Jahres noch viele solcher positiven Berichte veröffentlichen zu können.

2014

Dr. Mengeles Erben praktizieren in Tübingen!


Am 20.12.2014: Grossdemo - Mahnwache - Menschenkette in Tübingen!

14:00: Demo von der Uni (neue Aula / Geschwister-Scholl-Platz) zum Max Planck Institut

900 Menschen war es nicht zu kalt, nicht zu nah am Weihnachtsshopping und nicht zu weit vom Wohnort. Im Fernsehbericht live gesendet auf SWR 3 in Baden Württemberg sprach man sogar von 1800 Teilnehmern.


Viele hunderte Menschen zeigten Stärke gegen die Affenquäler in Tübingen.


Sie unzingelten das MPI friedlich mit einer Menschenkette.


Die Mahnwache vor dem Labor dauerte bis zu den ersten Sonnenstrahlen des nächsten Tages:
"Wir vergessen die MPI Affen nicht und kämpfen für die Freiheit der Labortiere, friedlich, kompromisslos und bis zum Ende des Irrsinns Tierversuch."


Gesichter, die Mut machen; Mut, an das Gute in (manchen) Menschen zu glauben…

Es sind hier neue grauenhafte Bilder aufgetaucht: https://www.soko-tierschutz.org/de/news/326-soko-tierschutz-ev-fordert-aufklaerung.html

Die Bestien von Tübingen werden staatlich gefördert - mit Ihren Steuergeldern!

Schauen Sie nicht weg!


Im Max Planck Institut foltern sadistische "Wissenschaftler" unsere nächsten Verwandten in Experimenten, die sich die alten KZ-Ärzte nicht perfider hätten ausdenken können!

Die SOKO Tierschutz e.V. deckte das Leid der Affen in einer Undercoverrecherche auf: https://www.soko-tierschutz.org/de/tierversuche-tuebingen.html.

Die Versuche an den dem Menschen ähnlichsten Tieren sind einfach nur erschütternd. Die Affen werden fast täglich mehrere Stunden in kleine Kästen, sogenannte "Primatenstühle", gesperrt und an einem im Kopf befestigten Implantat fest gehalten, um dann unter Wasserentzug Aufgaben zu erledigen, die der Hirn-Grundlagenforschung dienen sollen. Als Belohnung bekommen die Affen dann etwas Wasser zu trinken. Die Tiere werden teilweise vorher unter Narkose versetzt und wachen total verängstigt in dieser grausamen Apparatur auf. Sie erleiden schreckliche Entzündungen an ihren operierten Schädeln, übergeben sich in ihren kleinen Käfigen und zeigen schlimmste Verhaltensstörungen.

Siehe Stella.pdf oder Stella.docx Worddokument .

6,5 Monate schleuste sich ein Undercoverermittler des SOKO TIERSCHUTZ e.V. als Tierpfleger in das Max Planck Institut in Tübingen ein, um die dortigen Versuchen an Primaten zu dokumentieren. Seine Bilder zeigen schwer verletzte Affen, psychisch gestörte und durstende Tiere und Vivisektoren, die gegen ihre eigenen Richtlinien im Umgang mit den Tieren verstoßen. Makaken werden für völlig sinnlose Versuche durstig gehalten und narkositiert in sogenannte Affenstühle fixiert. Mit diesen Aufnahmen zeigt SOKO TIERSCHUTZ e.V., dass die Belastungen der Tiere extrem hoch sind und diese Versuche für Grundlagenforschung niemals hätten genehmigt werden dürfen.

Ergebnisse der Recherche:https://www.soko-tierschutz.org/de/ergebnisse-der-recherche.html

Ein Großteil der Studien erfordert schwerste Eingriffe, wie das Aufsägen des Schädels, sowie das Einfügen von Elektroden und Viren in das Gehirn. Um solch invasive Versuche durchführen zu können, werden den Tieren sogenannte Kammern in den Schädel implantiert, die direkt ins Gehirn führen. Trotz Betäubung ist dies mit großen Schmerzen für die Tiere verbunden. Sie leiden noch tagelang nach dem Eingriff. Manche Tiere betasten das Implantat kontinuierlich und versuchen den Fremdkörper aus dem Kopf herauszureißen und Nähte zu ziehen.

In einigen Versuchen wird ein spezieller Virus durch die Kammern im Kopf ins Gehirn injiziert - nach einigen Wochen wird das Tier getötet, sein Gehirn entfernt und untersucht. Ob das jeglichen Nutzen für den Menschen hat, ist zweifelhaft. Ein Teil der Experimente erfolgt an wachen Affen, die im sogenannten Primatenstuhl sitzen. Entgegen den Aussagen des Instituts steigen die Affen nicht freiwillig in den Stuhl. Es braucht einen Halsring und eine Metallstange, um sie mit Gewalt aus dem Käfig zu zerren und im Stuhl zu fixieren. Über Stunden hinweg sitzen sie dann in einem dunklen und schalldichten Raum und müssen auf visuelle Reize reagieren. Damit sie "kooperieren" werden sie extrem durstig gehalten. Nur eine richtige Reaktion wird mit etwas Flüssigkeit belohnt. Die Tiere sind teilweise so ausgedurstet, dass sie die Gitterstäbe des Käfigs nach der Reinigung nach Wassertropfen absuchen und aus purer Verzweiflung sogar ihren eigenen Urin trinken (s. dieses Youtube Video).

Am 25.10.2014 findet in Stuttgart eine GROSSDEMO GEGEN TIERVERSUCHE statt.

Treffpunkt: Schlossplatz (am Fahnenrondell)

Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr

SOKO TIERSCHUTZ e.V. hat Busse organisiert, die Demonstranten gegen eine Spende von 15 Euro nach Stuttgart fahren.

Abfahrtsorte:

Dortmund über Köln und Offenbach

Berlin über Leipzig und Nürnberg

München über Augsburg und Ulm

Anmeldung unter: info@soko-tierschutz.org

Fotos, Videos und Presseberichte zur Stuttgarter Demo

Über 1700 Menschen fanden sich am 25.10.2014 zur Demo gegen die grausigen Tierversuche des Tübinger Max Planck Instituts in Stuttgart ein.







Die Presse berichtet:

Schorndorfer Zeitung 27.10.2014

Beobachter News 28.10.2014

http://www.beobachternews.de/2014/10/26/machtvoll-gegen-tierversuche/

Stuttgarter Zeitung 01.11.2014

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.gegen-versuche-am-max-planck-institut-tierschuetzer-demonstrieren-in-stuttgart.baba677c-642c-4b0b-b5fb-e3477264c985.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/gallery.gegen-versuche-am-max-planck-institut-tierschuetzer-demonstrieren-in-stuttgart-param~1~0~0~51~false.baba677c-642c-4b0b-b5fb-e3477264c985.html

Videos von der Demonstration:


Auf Facebook

https://www.facebook.com/video.php?v=267804480010527&set=vb.162271687230474&type=2&theater

https://www.facebook.com/video.php?v=703329266423146&set=vb.100002382363134&type=2&theater

Auf Youtube

https://www.youtube.com/watch?v=AdhJHzms8Rg

Die nächste Demonstration findet am 20.12.2014 in Tübingen statt!

Die Regierung, die Grünen und die Überwachungsbehörde zeigen wenig Interesse an der Aufklärung und einem Ende des Tierleids.

Protestieren Sie bei diesen Verantwortlichen:

Dr. Jörn Hilmers, leitender Veterinärdirektor
Telefon: (07071) 757-3385 E-Mail: joern.hilmers@rpt.bwl.de

Dr. Conrad Maas, stellvertretneder Veterinärdirektor
Telefon: (07071) 757-3386 E-Mail: conrad.maas@rpt.bwl.de

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg Königstraße 78, 70173 Stuttgart,
Telefon: (0711) 99359-0 E-Mail: landesverband@gruene-bw.de

Fordern Sie:

  1. Widerruf aller laufenden Genehmigungen
  2. Keine neuen Genehmigungen für Tierversuche am MPI
  3. Keine Einfuhrgenehmigung für weitere Primaten
  4. Absage an die massive Erweiterung des Tierversuchslabors.

Unterstützen Sie diese Petitionen:

www.change.org:
Bitte setzen Sie sich für den Stop des Leids der Affen am Max Planck Institut ein!

www.openpetition.de:
Stoppt die Tierversuche und den weiteren Ausbau des Labors am Max-Planck-Institut in Tübingen

Auch am Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München werden Primaten zu Tode gefoltert. Seit mindestens Ende der 1990er Jahre werden Xenotransplantationsversuche betrieben, bei denen Pavianen die Herzen von transgenen Schweinen eingepflanzt werden. Sowohl für die „Spender"- als auch „Empfänger"tiere bedeutet das unermessliche Qualen, bis die Tiere sterben oder getötet werden.

www.aerzte-gegen-tierversuche.de:
Tierversuche an Affen

Perverse "Wissenschaftler" umgehen Gesetze:

In Großbritannien ist die Verwendung von wildgefangenen Primaten seit 1995 verboten.

Eine aktuelle verdeckte Recherche der britischen Tierversuchsgegnerorganisation BUAV in Kenia hat aufgedeckt, dass "Wissenschaftler" von der Universität Newcastle dieses Verbot umgehen, in dem sie ihre Versuche nach Kenia verlagern, ebenso wie Experimentatoren aus USA und Belgien. Wildlebende Paviane werden gefangen und am Institut für Primatenforschung in Nairobi unter derart katastrophalen Bedingungen gehalten, dass sie bereits extremes Leid erfahren, bevor sie in grausamen Tierversuchen weitere Torturen über sich ergehen lassen müssen.


Ein Hoffnungsschimmer für Rumäniens geschundene Tiere?


Am 20.09.2014 schreibt Rumäniens führende Tierrechtlerin Dr. Carmine Arsene:


Ein SIEG für Tiere: der neue President der Intergruppe für das Wohlergehen und den Schutz von Tieren im Europäischen Parlament – ein echter Tierschutz-Aktivist!

Am Donnerstag, den 18. September, wurde mit knapper Mehrheit MEPJanusz Wojciechowski als President der Intergruppe für das Wohlergehen und den Schutz von Tieren im Europäischen Parlament gewählt.

Herr JanuszWojciechowski ist unter Tierliebhabern für seine unermüdliche Beteiligung an der Situation der Streunerhunde in Rumänien bekannt, und für die Aktionen, die er unternommen hat, um diese Realität zu verändern.

Nach zahllosen Protesten beim Europäischen Parlament gegen die Hunde-Tötungen in Rumänien und gegen die qualvolle und missbräuchliche Lage in den öffentlichen Tierasylen, initiierte und leitete Herr Janusz Wojciechowski am 4. Dezember 2013 die erste europäische Delegation nach Rumänien, mit dem Ziel, die Lage dort direkt durch die Augen der Behörden zu erleben. Er traf sich mit Representanten von ANSVSA (Nationale Behörde für Sanitäts-, Veterinär-, und Lebensmittel-Schutz) und mit dem Bürgermeister von Bucharest. Die rumänischen Behörden versicherten den Mitgliedern der Delegation, dass das Gesetz zur Hundeverwaltung ein Gesetz der „Adoption, nicht der Euthanasie“ sei, und dass „die Bürger Zugang zu den öffentlichen Tierasylen haben würden“, die „ total transparent seien und sich an die Gesetze halten“!

Wegen der Widersprüche zwischen den Behauptungen der rumänischen Behörden und den Erklärungen, Bildern und Protesten von europäischen Einwohnern, initiert Herr Janusz Wojciechowski einen zweiten Besuch am 28. Januar, damit er und die Mitglieder der Delegation sich selber direkt informieren und ein Bild von der Situation der Streuner-Hunde machen konnten.

Die europäische Delegation fand bedeutende Diskrepanzen zwischen dem, was die Behörden ihnen bei ihrem ersten Besuch erzählt hatten, und dem, was sie während ihres zweiten Aufenthalts selber erlebten. Die Tierheime sind für die Öffentlichkeit geschlossen (am Tor des öffentlichen Tierheims von Slatina zum Beispiel stand: „Privatbesitz. Zugang verboten“). Es gab kein Futter, kein Wasser, keine medizinische Versorgung; die Tiere leiden fürchterlich, und Adoptionen sind schwierig wenn nicht ganz unmöglich.

MEP Wojciechowskihat mehrere Aktionen für die Situation der Streuner-Hunde in Rumänien organisiert, die letzte war eine Plenums-Diskussion im europäischen Parlament, „Das brutale Töten von Hunden in Rumänien”, https://www.youtube.com/watch?v=gmNmbGgEKjY, wo er erklärte, dass die Lage, die er in Rumänien antraf, entsetzlich sei, dass die rumänischen Behörden die brutale Tötung nicht einstellen wollen, dass die Verwaltung der Streuner-Hunde ein lukratives Geschäft sei, und dass die rumänischen Behörden daran interessiert sind, dies weiterzutreiben.

Als President der Intergruppe für das Wohlergehen und den Schutz von Tieren im Europäischen Parlament plant MEP Wojciechowski, die Lage der Tiere grundlegend zu verbessern. Das erste Ziel der Iniziative ist, eine rechtliche Grundlage zu bestimmen für:

  • Die Verwaltung der Streuner-Hunde durch menschenwürdige und effektive Programme
  • Eine Verfügung, die den Transport von Tieren zur Schlachtung auf acht Stunden beschränkt

„Meine erste Aufgabe ist, eine Konferenz zu organisieren über die Lage der Streuner-Hunde in Europa. Wir müssen mehr tun, um die Situation der Tiere auf unserem Kontinent zu verbessern“ – sagte MEP Wojciechowski.

Anja Hazekamp, Marlene Mizzi, Stefan Eck und Keith Taylor wurden als Vize-Presidenten gewählt, ebenfalls dafür bekannt, dem Tierschutz gewidmet zu sein.

Carmen ARSENE


Europäische Organisationen
plädieren für die rumänischen Hunde

Am 23. Januar 2014 unterzeichnete der Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V. zusammen mit über 200 europäischen Organisationen aus 29 Mitgliedstaaten der EU einen Brief an die Europäische Kommission, in dem sie die Kommission ermahnten, endlich gegen die grausame Behandlung der Hunde in Rumänien zu intervenieren.

Der Brief zeigt eindeutig, dass die Europäische Kommission die rechtliche Befugnis hat, um einzugreifen. Eine unabhängige Recherche ergibt, dass eine rechtliche Grundlage für eine Intervention bereits durch Artikel 13 (Tierschutz) und Artikel 168 (öffentliche Gesundheit) des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union existiert. Weitere relevante Abschnitte der EU Legislative beinhalten unter anderem den Ratsbeschluss 2009/470/EC und die Entscheidung der Kommission 2008/341/EC, die die EU Finanzhilfen an Mitgliedsstaaten regeln. Die Kommission muss nun ohne Verzögerung eingreifen um weiteres Leid zu vermeiden. Die EU Kommission sollte auf die Implementierung von langfristigen und nachhaltigen Maßnahmen für die Kontrolle der Hundepopulation in Rumänien, gemäß den international bewährten Methoden, bestehen.

Der europäische Sprecher der Initiative, Herr Robert Smith, erklärt:

“Die Zeit ist gekommen, dass die EU Kommission endlich die Gräueltaten in Rumänien beendet. Rumänien erhält von der EU im Rahmen der Tollwutbekämpfung Finanzhilfen in Millionenhöhe. Im Zuge dessen hat Rumänien versprochen seine Hundepopulation zu kontrollieren. Die Umsetzung der Populationskontrolle findet in Form des Einfangens von hunderttausenden Hunden statt. Während die Finanzierung und Unterbringungsmöglichkeiten in der Praxis nicht verfügbar sind um die große Anzahl Hunde zu bewältigen, hat dieses Konzept die unweigerliche Tötung der Hunde zur Folge. Die Tötung der Hunde ist eine teure und ineffektive Methode, da die beseitigten Tiere sehr bald durch unkastrierte, fruchtbare Hunde ersetzt werden. Jedoch fordert die EU Gesetzgebung den Einsatz von tiergerechten und effektiven Methoden. Solange die Kommission die verborgenen ‚Fangen & Töten’ – Programme als eine Methode zur Kontrolle der Hundepopulation toleriert, werden Rumäniens Anstrengungen die Überpopulation zu regulieren, zum großen Nachteil der Steuerzahler scheitern. Dieses wird weiterhin zu großem Leid bei den Bürgern und ihren Hunden führen.“

Wir halten die Mitglieder des Europäischen Parlaments an die tiefe Besorgnis der Europäischen Bürger zu teilen und unser Initiative zu unterstützen.

Kontaktdaten:

Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e. V.
Isabel Gorski-Grobe
Greinöd 4
94428 Eichendorf
www.kreolischerhund.de
gorskiisabel@t-online.de

Weitere Informationen:

Website:http://europeancommunicationsteam.weebly.com
Facebook:https://www.facebook.com/pages/European-Communications-Team/583260628426222

Wir bitten Sie alle, diese Petition zu unterzeichen und zu verbreiten:
https://www.change.org/en-GB/petitions/european-commission-freeze-all-funding-to-romania-until-a-humanely-compliant-dog-population-control-strategy-is-adopted

Hier die Liste der unterzeichnenden Organisationen:

Austria

1. Carol Byers, Founder, Animal Care Austria
2. Dominik Plank, Deputy Chairman, Animal Rights Activist
3. Dr. Franz-Joseph Plank, Chairman, Association Animal Spirit – Zentrum für Tiere in Not
4. Maria Winterleitner, President, Tierhilfe K.O.S.
5. Patricia Bruckner, 1. Vorsitzende, Animal Life. Tierschutz ohne Grenzen.
6. Marion Löcker, CEO, Tierschutzverein Robin Hood
7. Petra Schrittwieser, Obfrau, Verein Fellino – Fellnasen in Not

Belgium

8. Edoardo Gandini, OIPA European Policy Officer, International Organization for Animal Protection
9. Nancy Dequeker, President, Straydogs
10. Dr. Marlene Wartenberg, Director, Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz, European Policy Office

Bosnia

11. Suzana Boto, Sapa u srcu – Zampa nel cuore

Bulgaria

12. Stefana Drianovska, Board Member, AFA Bulgaria Foundation
13. Mariela Taseva, Manager, Animal Hope Bulgaria
14. Nadia Stancheva, CEO, Animal Rescue Sofia
15. Georgi Serbezov, Chairman, Civil Control for Animal Defence
16. Antoaneta Vatashka, President, Dai Lapa Association
17. Aksinia Bosneva, Chairperson, Federation for the Welfare of Street Dogs
18. Katerina Markova, Vet.Med., German-Bulgarian Help for Animals
19. Gabriela Papadopova, Intimate with the Nature Society
20. Mariya Kutreva-Willamson, Chairman, Let’s Adopt Bulgaria
21. Maria Velikova, SNC "Obich Za Obich"

Croatia

22. Sava Jokic, President, Society for Welfare and Protection of Cats "Mijau"

Cyprus

23. Alexis Economides, President, Animal Welfare Cyprus
24. Constantina Micha, President, P.A.W.S. Protecting Animals Without Shelter

Czech Republic

25. Eva Hodek, Director, Foundation for the Protection of Animals
26. Janet Rumlova, Nadační fond JV+JV
27. Linda Chříbková, Občanské sdružení depozitum Adélka
28. Vendula NNováková, Manager, O.s.MÍSTO v Nové Pace
29. Dita Michalickova, Chairperson, Spolecnost pro zvirata – Society for Animals

Denmark

30. Joh Vinding, Kampagnechef, Anima
31. Bente Hansen Reinholdt, Chairman, Animal protection Association UFFAC
32. Livia Haulik, Founder, internathunde.dk

Estonia

33. Annika Lepp, Member of the Board, Eesti Loomakaitse Selts (Estonian Society for the
Protection of Animals)

Finland

34. Salla Tuomivaara, Executive Director, Animalia – Federation for the Protection of Animals
35. Hannele Luukkainen, Chairman, Helsinki Humane Society (HESY)
36. Jenny Vestlund, Chairman, Kodittomien Koirien Ystävät ry
37. Katarina Vallin, Deputy Chairman, Pelastetaan Koirat ry
38. Kiia Vasko, Chairman, Pro Animals Finland ry
39. Salla Honkapää, Chairman, Rescue Association Hobo Dogs
40. Aino Arjas, Chairman, Viipurin Koirat ry

France

41. Brigitte Auloy, Chargée de mission, Fondation Brigitte Bardot
42. Joëlle Oldenbourg, Présidente, Galgos Ethique Europe
43. Dominique Villeneuve, L’Arche d’Eternité
44. Jane Hunt, PR Coordinator, Phoenix Association

Germany

45. Elke Pichler, 1st President, Animal Respect e.V.
46. Ingrid Vowinkel-Lorenz, Leiterin, Arbeitsgemeinschaft Tierschutz Mallorca
47. Dr. Rumi Becker, Chairwoman, Ärzte für Tiere e.V.
48. Petra Zipp, Commissioner for international affairs of animal protection,
            BMT Bund gegen Mißbrauch der Tiere e.V.
49. Dr. Joerg Styrie, Bundesverband Tierschutz e.V.
50. Grigor Dimitrov, Chairman, Deutsch-Bulgarische Straßentier – Nothilfe e.V.
51. Dieter Ernst, President, Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. (ETN)
52. Michaela Frank, Förderverein kids4dogs
53. Andrea Wolff, Förderverein Notfell-Hilfe Nord e.V.
54. Petra Schneider, Chairperson, Hand in Hand Glückshof-ITP
55. Andrea Scheffel, 1. Vorsitzende, Hundehilfe im Tal e.V.
56. Dr. Helga Körnig, Chairwoman, Internationaler Tierschutzverein Grenzenlos e.V.
57. Margarete Tillman, Menschen für Tiere Tiere für Menschen Koeln-Porz e.V.
58. Marie-Louise Strewe, Chairwoman, Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.
59. Frauke Lympius, President, Menschen für Tierrechte – Tierversuchsgegner Schleswig-Holstein e.V.
60. Julia Plugge, Million Actions for Animal Rights
61. Daniela Ecker, Pfotenfreunde Rumänien e.V.
62. Anke Waiz, Pfotenhilfe-Ungarn e.V.
63. Gerhard Heymann, Chairman, Pfötchenhilfe grenzenlos e.V.
64. Natascha Wothke, Vice President, Pro Animale für Tiere in Not e.V.
65. Petra Maier, First Chairman, ProDogRomania e.V.
66. Natascha Wothke, Chairman, Stiftung Pro Animale
67. Petra Mohnes, 1. Chairwoman, Stray – einsame Vierbeiner e.V.
68. Susanne Trautmann-Grübl, Vorsitzende, Suceava – Memory of Tina e.V.
69. Philip McCreight, Director, TASSO e.V.
70. Irmgard Seehausen, Chairwoman, Tiere in Not e.V.
71. Hans-Joachim Richter, Spokesman, Tiere Brauchen Schutz
72. Dr. Gerhard Henisch, Tierfreunde Kreta e.V.
73. Petra Schreiber, 1. Vorsitzende, Tierhilfe BiG – Brücke ins Glück e.V.
74. Karin Kolender-Glatz, Chairman, Tierhilfe Ludwigshafen e.V.
75. Heike Rothermund, 1. Vorstand, Tierhilfe Pro Hund aktiv e.V.
76. Gisela Scholz, 1. Vorsitzende, Tierhilfe Rhein-Main-Ruhr eV.
77. Stefanie Wolf, Managing Committee, Tierhilfsfonds Bayern e.V.
78. Evelyn Klein, Chairwoman, Tierliebe Grenzenlos e.V.
79. Claudia Straßburger-Eppel, 1. Vorsitzende, Tierschutzverein Helft Handeln! e.V.
80. Hartmut Grohmann, 1. Vorsitzender, Tierschutzverein Limburg-Weilburg e.V.
81. Ricarda Keller, Tierschutzverein Muldental e.V.
82. Felicitas von Roennebeck, Vice President, Tierschutzverein Waldkraiburg e.V.
83. Christina Ledermann, Assistant Chairwoman, Stadttiere e.V.
84. Claudia Buthenhoff-Duffy, Documentary Film Maker
85. Isabel Gorski-Grobe, Verein zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes e.V.
86. Uwe Siwek, WEEAC® - Deutschland

Greece

87. Farida Kaptein, Voorzitter, Animal Care Samos
88. Irini Molfessi, President, Pan-Hellenic Animal Welfare Federation

Hungary

89. Izsàk Gàbor, Pfotenhilfe-Ungarn Állat-és Környezetvédelmi Egyesület

Ireland

90. Bernie Wright, Director, Alliance for Animal Rights
91. Sharon Kelly, President, Direct Action for Animals - DAFA
92. Bernie Wright, Founder, Dog Rescue Ireland
93. Lutz Stamm, Director, Fellenberg Foundation Ireland Ltd.

Italy

94. Teresa Rizzo, President, Associazione razza bastarda onlus
95. Alessandro Di Rienzo, President, Coordinamento Antispecista
96. Carla Rocchi, President, ENPA Ente Nazionale Protezione Animali
97. Massimo Pradella, Chairman, International Organization for Animal Protection (OIPA)
98. Gianluca Felicetti, Presidente, LAV
99. Gian Marco Prampolini, Presidente, Leal Lega Antivivisezionista Onlus
100. Piera Rosati, President, Lega Nazionale per la Difesa del Cane
101. Massimo Comparotto, Presidente, OIPA Italia (Organizzazione Internazionale Protezione Animali)
102. Solveig Boccatius, Rifugio-Canalba
103. Sara Turetta, President, Save the Dogs and Other Animals

Luxembourg

104. Francis Molitor, President, Aiderbichlerfrënn Lëtzebuerg asbl
105. Lucia Pereira, President, Amiavy asbl
106. Jessica Weyrich, President, Association Hellef fir 4 Patten
107. Tania Janisoo, President, Association Luxembourgeoise pour la Protection des Animaux asbl ALPA
108. Sandra Kuhlmann, President, Association Perros Andalucia Asbl
109. Eva Johansson, President, ESDAW European Society of Dog and Animal Welfare
110. Michèle Feil, President, Galgo-Lovers A.s.b.l.
111. Christian Muller, President, Helping Hands for Animals a.s.b.l.
112. Ren Spautz, President, Juegdgéigner Lëtzebuerg a.s.b.l.
113. Pia Berrend, Founder, Occupy for Animals asbl
114. Marie-Anne Misteri, Secretary, Société pour la Protection des Animaux Dudelange (SPAD asbl)

Malta

115. Dr. Mark Vella Bardon, Noah’s Ark Dog Sanctuary

The Netherlands

116. Raymond Hoffman, Chairman, Animal Care Projects
117. Christel de Haas, Secretary, Canilos Animal Foundation
118. Arjan Melger, Board Member, Dog’s Wish
119. Lesley Moffat, Director, Eyes on Animals
120. Ton van der Hel, President, Foundation Dogs Adoptions Nederland
121. Wilma van der Wel, Chairman, Foundation DutchGalgoLobby
122. Letty Ubbink, President, Greyhounds Rescue Holland
123. Mike Coenen, Member of the Board, Packleader Animal Rescue Team Foundation
124. Nathalie Klinge, Member of the Board, Stichting ActieZwerfhonden (StraydogsCampaign Foundation)
125. Hanno Berger, Member of the Board, Stichting Dierennood
126. Suze Steenbergen-Andringa, Board Member, Stichting Dierenopvang Bosnië
127. Eleanor Evertsen, Animal Law Consultant, Stichting Dier&Recht (Law&Justice for Animals)
128. Jet Barkel-Blaauwkamer, Chairwoman, Stichting Haagse Dierenvrienden
129. A.M. Roest, Board Member, Stichting SterilizeDogs
130. Lidia Van Oostveen, Secretaris, Vereniging Hondenbezitters Vondelpark Poland
131. Magdalena Kuropatwinska, Founder, Hand in Paw. Together Through Life.
132. Johanna Wothke, President, Pro Animale dla Zwierzat w Portzebie
133. Cezary Wyszynski, President, Vegetarians International Voice for Animals VIVA! Portugal
134. Cristiane Lima, President, ARPA Association to Reduce Pets Overpopulation and Abandonement Romania
135. Carmen Arsene, President, National Federation for Animal Protection (FNPA)
136. Robert Smith, President, Foundation for the Protection of Community Dogs (FPCC)
137. Lascar Stoica, President, Pro Pet - Baile Herculane
138. Denisa Sterie, President, Association for animal protection Inimi Alaturi
139. Dr. Mihaela Graure, President, Association for animal protection Micaela
140. Anda Popescu, President, Association for animal protection Cainele meu
141. Elena Cristian, President, Association for animal protection Robi
142. Lucia-Magdalena Daje, Vice President, Association for animal protection Anima
143. Lucia Calinoiu, President, Association for animal protection Ajutati-l pe Azorel
144. Andrea Florina Duta, Vice President, Association for animal protection Depind de Noi
145. Alina Totoian, Member, Asociatia Pentru Protectia Animalelor CLUJ
146. Eleonora Prigoana, President, Association for animal protection Hope For Animals
147. Cristina Chircu, Vice President, Association for animal protection Prieteni fara Grai Ploiesti
148. Carol Lazar, Director, SOS Dogs Oradea
149. Carmen Secareanu, President, Association for Community Development APDC Caleidoscop
150. Alina Vacaru, President, Association for animal protection Pet Hope
151. Valeria Lebedenco, President, Association for animal protection Ia-ma acasa
152. Oana Venera Popescu, President, Association for animal protection Speranta pentru Animale
153. Andreea Roseti, Vice President, Association for protection of animals and environment Animal Life
154. Lidia Maier, President, Foundation for animal protection Fiducia
155. Cristina Faust, President, Association for animal protection Christi
156. Cristian Tetcu, President, Group for Local Action for Sustanaible Development
            in Micro-region Bistrita-Sieu-Somes GAL Ruralis
157. Alexandra Ionescu, President, Association for animal protection Romanian Stray Dogs Ploiesti
158. Aniela Manea, Founding Member, Association for animal protection Tora Bistrita
159. Raluca Simion, President CD, Association for animal protection Red Panda
160. Brindusa Apostol, Vice President, Association for animal protection Trei Frati Patati
161. Antoaneta Secara, President, Association for animal protection Prieten Credincios
162. Iulian Puican, President, Association for animal protection A Doua Sansa - Rm. Valcea
163. Monica Fernengel, President, Association for animal rights ADA
164. Elena Cardas, Vice President, Association for animal protection ADOR
165. Elena Balaj, President, Association for animal protection Free Amely 2007
166. Andrea Salagean, President, Association for animal protection Love & Life 4 Animals
167. Claudiu Dumitriu, President, Association Alliance against Abuses (ACAB)
168. Dr. Stefan Aurelian, DVM, Veterinary Director, General Manager, Romania Animal Rescue
169. Mircea Serbanoiu, President, Federatia pentru Protectia Animalelor si Mediului (FPAM)
170. Gabriela Malinas, Animaterra Bistrita
171. Camelia Pandele, Assistant, Association for animal protection Caini Fericiti
172. Maria Ardelean, President, Asociatia Pentru Protectia Animalelor "Puffi" Carei
173. Irina Ioedache, President, Asociatia Prieteni Buni
174. Otilia Brezoi, President, Suflete Nevinovate (Innocent Souls)
175. Nica Marian, President, Association for animal protection CU SUFLETUL
176. Iuliana Zuber, President, Association NUCA Animal Welfare
177. Corina Grigore, President, Association for animal protection Ajutati-l pe Labus
178. Marinela Piperea, President, Association for animal protection Maoland
179. Georgiana Vaduva, President, Fundatia Romana Pentru Cainii Strazii
180. Victoria Muscan, President, Association for animal protection APAM

Serbia

181. Nikola Stefanovic, President, National Organization for Protection of Animals NOPA

Slovakia

182. Jana Jana Dvořáčková, President, OZ OČAMI PSA - Útulok Liptovský Mikuláš
183. Radka Kosecová, OZ Túlavá labka (Wondering paw)
184. Stanislava Passiova, SOS PSIKY
185. Romana Šerfelová, Únia vzájomnej pomoci ľudí a psov

Slovenia

186. Andreja Bogataj Krivec, President, Obalno Društvo Proti Mučenju Zivali
187. Miroslava Saxová, OZ Pomoc Psom

Spain

188. Jorge Martínez Quintas, Marketing Manager, Grupo Mascoteros
189. Carmen Méndez López, President, Ong ADDA
190. Judith Noble, President, Santiago del Teide Branch Asociación San Francisco de los
Animales Tenerife
191. Veronika Meyer-Zietz, Stiftung Eurodog

Sweden

192. Erica Larsson, Chairman of the Board, Dinas Ark
193. Johanna Sandberg, President, DogRescue Sweden
194. Caroline Berggren, Chairman, Hundhjälpen
Switzerland
195. Dora Hardegger, Animal Life Schweiz, Tierschutz International
196. Dolores Rohrer, President, Asociación suiza para ayudar y apoyo el perro criollo
197. Susanna Wachtl, Founder and President, Eleonora-Susanna Foundation
198. Martina Gubler, Sunlight for Animals
199. Iris Baumgärtner, Vice President, Tierschutzbund Zürich
200. Johanna Wothke, Chairman, Tierschutzstiftung Fellenberg
201. Nicole Schaffner, President, Wings of Care (WIOCA)

United Kingdom

202. Kate Fowler, Head of Campaigns, Animal Aid
203. Dave Neale, Director, Animals Asia Foundation
204. Jennifer Pulling, Director, Catsnip UK
205. Mary Alice Pollard, Founder, Cornwall’s Voice for Animals
206. Peter Egan, British actor and animal rights ambassador, "Celebrity Animal Supporter of the Year 2013"
207. Michelle Jones, Trustee, K9 Rescue
208. Malcolm Plant, Director, Making the Link Study Project Limited
209. Les Ward MBE, Chairman, Marchig Animal Welfare Trust
210. Helen Stevens, Co-ordinator, South West Animal Protection
211. Caroline Yates, CEO, The Mayhew Animal Home

Hier der Link zum Brief im Original:
Letter Comissioner Borg

2013

2013 stand ganz im Zeichen sadistischer Gräueltaten und Massenmorde begangen an Rumäniens unschuldigen Tieren. Doch auch aus anderen Ländern Europas erreichten uns Horrornachrichten, die nicht vergessen werden dürfen, auch wenn sie augenblicklich nicht im Brennpunkt medialen Interesses stehen. Wir schämen uns für unsere Politiker, ihre einseitige Fokussierung auf wirtschaftliche Interessen, ihre Gleichgültigkeit, wenn es um das Wohl ihrer Mitgeschöpfe geht.Es ist ihre Weigerung, Verantwortung zum Wohl der geschundenen Tiere Europas zu übernehmen, die diese barbarischen Grausamkeiten und Verbrechen ermöglicht. Einen einzigen Lichtblick gab es 2013: In der Ukraine, berühmt geworden durch grausige Massenvernichtungen mittels Verbrennungen lebender Tiere in rollenden Krematorien anlässlich der Fußball-EM 2012, hat sich in Donezk, einem der Austragungsorte der EM, eines der größten europäischen Langzeitprojekte für Streunerhunde entwickelt. Rinat Akhmetov hat es sich mit dem Tierschutzsektor seiner Stiftung "Entwicklung der Ukraine" zum Ziel gesetzt, neben vielen anderen Hilfen für die Streuner (mindestens 10.000 in der Stadt), durch ständige Kastrationen die Stadt streunerfrei zu bekommen. Es wurde die Möglichkeit geschaffen langfristig täglich mehr als 40 Streuner zu kastrieren. Alle Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit dem ETN e. V. geplant und durchgeführt. Die Rinat-Akhmetov-Stiftung ist alleiniger Träger des Projekts. Hier der Originalbericht.

25.09.2013

Das rumänische Verfassungsgericht erklärt das am 10. 09. 2013 von Präsident Traian Basescu eingebrachte Gesetz zur Tötung aller Strassentiere für verfassungskonform. Der Mob überbietet sich in Grausamkeiten.

Der rumänische TV- Journalist Radu Banciu ruft beim Kanal “b1tv“ dazu auf, die Hunde lebendig zu häuten und jedem Bürger dafür 250 Lei (60 €) zu zahlen. Rumänische Amtsveterinäre "euthanasieren" die Hunde mit Frostschutzmittel! Wir warnen alle davor, Urlaub in Rumänien zu machen, denn das grausame Töten der Hunde geschieht auf offener Straße auch vor den Augen von Kindern. Wir rufen zum Boykott aller rumänischen Erzeugnisse und Firmen auf.. Wir warnen vor Verzehr von Lasagne und Fleischprodukten, welche aus Rumänien importiert werden. Nach Pferden wäre es nicht verwunderlich, wenn nun auch Hunde „weiterverwertet“ würden.

!!! Rumänien im Blutrausch!!! (15.09.2013)

Rumänien Rumänien
Überall Leichenberge

Am 11.01.2012 hatte das Verfassungsgericht in Rumänien mit einer Mehrheit von 8 Stimmen (und einer Gegenstimme) das Gesetz PL 912 zum Management von Hundepopulationen mittels Einschläferung als verfassungswidrig bezeichnet.

Seither rissen die Meldungen aus Brasov, Botosani und vielen anderen Orten aber nie ab über Vernichtungslager, Massentötungen und die Hundefängermafia, die mit der Veruntreuung der von Kommunen zur Verfügung gestellten Geldern zur Unterbringung der Tiere (teils EU-Gelder) und der Kadaververwertung ein Vermögen verdienen.

Rumänien Rumänien

10 Millionen Hunde wurden zwischen 2004 und 2009 umgebracht. Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl Rumäniens.

Rumänien

Alltag für rumänische Kinder: 86,3 % der 14-16jährigen haben öffentliche Greueltaten an Tieren bereits unzählige Male mit angesehen, so eine einjährige deutsche Studie 2012-13 in Bistria. Was soll aus ihnen werden!?

Am 10. 09. 2013 legalisierte der rumänische Präsident Traian Basescu die Tötung aller Strassentiere. Anlass war der tragische Tod eines Kindes, das durch Hundebisse zu Tode gekommen sein soll. Es werden aber in Rumänien Stimmen laut, dass es sich um eine Tat mit pädophilem Hintergrund handelt und der forensische Bericht dies vertuscht. Hierzu ein offener Brief von Julia Plugge (www.million-actions.de):

Seit diesem Moment befinden sich Rumänen in einem Blutrausch. Mit unvorstellbarer, bestialischer Grausamkeit werden überall wehrlose Tiere gemordet.

Rumänien Rumänien

Die Hunde werden lebend ins Feuer geworfen, erhängt, mit Mistgabeln erstochen. Sie werden lebend mit Säure übergossen, ihnen werden bei lebendigem Leibe die Pfoten abgesägt.

Rumänien Rumänien
Es gibt keinen Welpenschutz in Rumänien.

Rumänien Rumänien
Überall finden Demonstratonen verzweifelter rumänischer Tierfreunde statt.

Rumänien Rumänien
"Land of death" - "Land des Todes" nennen sie ihr Land.

Tierschützer werden tätlich angegriffen und daran gehindert, Photos zu machen. Sie fürchten um ihr Leben. Dem Ärzteteam von Vier Pfoten e.V. wurde der Zutritt zur Tierklinik in Bukarest verweigert, wo die Ärzte kostenlos behandeln und kastrieren.

Rumänien
Dieser Mann starb bei dem Versuch, seinen Hund zu beschützen.

Wir bitten Sie alle dringlichst, alle Proteste gegen die Hundemassaker in Rumänien zu unterstützen und die folgenden Schreiben zu unterzeichnen!

Der Protestbrief von Prinzessin Maja von Hohenzollern, Dieter Ernst (ETN e.V.) und Petra Zipp (BMT e.V.) an den Präsidenten des EU-Parlaments Martin Schulz: http://www.petitionen24.com/prostbrief_an_eu-prasident_martin_schulz_wegen_hundemord_rumanien

Der Protestbrief von Prinzessin Maja von Hohenzollern an den rumänischen Präsidenten und das Verfassungsgericht:

http://www.petitionen24.com/protestbrief_an_rumanischen_prasidenten_und_verfassungsgericht#form

Ein Link zur Bundeskanzlerin:
http://direktzu.de/kanzlerin/messages/tragoedie-streunerhunde-in-rumaenien-48765

Der Beitrag der Schweizerin Marianne Burgener hat mittlerweile (15.09. um 16:14) 6693 Leser, 1833 Stimmen und ist von Platz 88 auf Platz 1 gelandet! Bitte registrieren auch Sie sich und stimmen Sie für den Beitrag.

Hier können Sie auch ohne Registrierung der Kanzlerin eine Nachricht schicken:
https://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BKin/DE/Service/Kontakt/kontakt_node.html

Für Facebook-User:

Alle Proteste finden Sie gebündelt unter:
https://www.facebook.com/events/235730199910345/

Alle Demonstrationen und Mahnwachen finden Sie unter:
http://anjasjungewilde.jimdo.com/rumänien-veranstaltungen

Italien - von Hoffnung zu Verzweiflung (15.09.2013)

Als in Italien 1991 das Tierschutzgesetz 291 in Kraft trat, das die Tötung von Streunern verbietet, waren gewiss alle Tierfreunde in Europa sehr glücklich. Doch gerade dieses Gesetz hat zu unermeßlichem Leid geführt: Gemeinden zahlen für Unterbringung und Versorgung der Streuner an Firmen und private Betreiber von "Tierheimen" - den berüchtigten canilii - bis zu 7 Euro pro Tag und pro Hund: Ein unwiderstehliches Geschäft für skrupellose, geldgierige und korrupte Menschen, die Canilii- Mafia. Sie horten die Hunde(1000 Tiere und mehr!), kassieren das Geld kassieren und stecken es in die eigene Tasche. Die Hunde werden auf engstem Raum zusammengepfercht, stehen in ihren Exkrementen, erhalten nur so viel Nahrung, dass sie am Leben bleiben, haben keinen Schutz vor Kälte oder Hitze und keine tierärztliche Versorgung. Todkranken wird die Euthanasie verweigert, Tote bleiben neben Lebenden liegen, um weiter zu kassieren. Es werden keine Hunde vermittelt, denn das wäre ja ein finanzieller Verlust. Die Veterinärämter greifen nicht ein.

Jetzt gibt es eine italienische Petition, die sich an die Behörden und Politiker wendet und fordert, das bestehende Tierschutzgesetz nachzubessern und umzusetzen:

http://www.petizioni24.com/io_dico_basta

Bitte unterschreiben Sie alle! Damit diese Petition nicht still und leise in Vergessenheit gerät über dem rumänischen Terror - wie die kleine, vor einiger Zeit in einem canili verstorbene Hündin, die im Internet zu sehen war. Sie ging still und leise, weil man ihr schon vor langer Zeit die Stimmbänder durchgeschnitten hatte.

Wieder Rumänien! (28.04.2013)

Todeslager Kharkiv
ARD Weltspiegel Beitrag vom 7.4.2013 "Rumänien: Schmutziges Geschäft mit Hundemord"

Der Verdacht besteht, dass sie zu Tausenden auf unseren Tellern landen: In Rumänien verschwinden Tausende von Hunden genau in der Gegend, aus der falsch deklariertes Pferdefleisch und antibiotisch verseuchtes Putenfleisch stammt – in Grossbritannien taucht „nicht zu identifizierendes Fleisch“ in Fastfood-Ketten auf: Verdacht auf Hundefleisch!

Zusätzlich zu dem Todeslager Brasov-Stupin (DOC) wird in der ehemals deutschen Stadt Codlea ein weiteres Todeslager für 800 Hunde gebaut.

Wir bitten Sie dringend, die Proteste des BMT e.V. (DOC) zu unterstützen!

Petition für die Videoüberwachung von Schlachtbestimmungen

Als unsere regelmäßigen Besucher sind Sie vielleicht eher Vegetarier oder vegan. Auch und gerade dann geht Sie diese Petition an. Lebensmittelskandale werden immer nur dann an die große Glocke gehängt, wenn die Verbrauchergesundheit in Gefahr ist. Aber die Einhaltung von Tierschutz sollte auch und gerade beim Thema Schlachtung überprüfbar Anwendung finden. Unterstützen Sie daher bitte die Petition bei petitionen24 zur europaweiten Einführung einer gesetzlich vorgeschriebenen Videoüberwachung von Schlachtungen.

Grauenhaftes Griechenland! (19.03.2013)

Griechenland - Schuldenkrise!

Griechenland - Drohender Staatsbankrott!

Griechenland - Bedarf ständig neuer milliardenschwerer Rettungspakete aus dem EU-Fond!

Griechenland - Der Tourismus geht zurück!

Und was tut Griechenland???

Anstatt sich den noch verbleibenden Touristen endlich als tierfreundlicher EU-Mitgliedstaat zu präsentieren, plant das griechische Ministerium für ländliche Entwicklung und Ernährung durch Änderung des jüngsten Gesetzes 4039/2012 die Tötung von streunenden Tieren in Griechenland zu fördern. Das primäre Ziel der Änderung ist es, die Tötung von streunenden Tieren profitabel zu gestalten, unter Umständen auch mit EU-Mitteln in finanzieller Form oder in Form von Naturalleistungen.

Griechenland weigert sich seit Jahren, Tierärzte ins Land zu lassen, die dort kostenlose Kastrationsaktionen durchführen würden.

Stattdessen plant Griechenland, ganz nach dem Vorbild der Ukraine, die Streuner durch fahrbare Krematorien loszuwerden!

Das bedeutet den Tod von tausenden wehrlosen Tieren!

In Art. 13 des Vertrages von Lissabon heisst es:

"Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung."

Der Vertrag wurde seinerzeit von dem Präsidenten der Hellenischen Republik, Konstantinos Karamanlis, sowie Premierminister Dora Bakoyannis, Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, unterschrieben.

Unterstützen Sie die Empörung durch Ihre Unterschrift auf http://www.fight4rights.org/griechenland!

Machen Sie klar, dass Griechenland weiter Touristen verlieren wird, wenn es seine mörderischen Absichten in die Tat umsetzt.

Und auch unseren Politikern hier in Deutschland muss unmißverständlich klar gemacht werden, dass es Wählerstimmen kostet, den politischen Einfluss - und den Einfluss der EU-Milliarden! - nicht dazu zu nutzen, wehrlose Tiere zu schützen!

Denn in Art. 3a des Vertrages von Lissabon heißt es weiterhin:

"Nach dem Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit achten und unterstützen sich die Union und die Mitgliedstaaten gegenseitig bei der Erfüllung der Aufgaben, die sich aus den Verträgen ergeben. Die Mitgliedstaaten ergreifen alle geeigneten Maßnahmen allgemeiner oder besonderer Art zur Erfüllung der Verpflichtungen, die sich aus den Verträgen oder den Handlungen der Organe der Union ergeben. Die Mitgliedstaaten unterstützen die Union bei der Erfüllung ihrer Aufgabe und unterlassen alle Maßnahmen, die die Verwirklichung der Ziele der Union gefährden könnten."

10.02.2013

Am 24. Januar 2013 fand ein Treffen von zehn Tierschutzorganisationen bei der EU-Kommission, in Brüssel, statt.

Gastgeberin war Frau Joanna Darmanin, die Leiterin des Kabinetts von EU-Kommissar Tonio Borg / DG SANCO und Dr. Harry Vassallo, Mitglied des Kabinetts. Ebenfalls anwesend waren Referatsleiter Tierschutz in der DG SANCO Dr. Andrea Gavinelli und Dr. Paolo Dalla Villa.

Die Organisationen präsentierten und schilderten ihre Erfahrungen, insbesondere hinsichtlich der brutalen Misshandlungen von Tieren in Süd- und Südosteuropa. Es wurde der Tierschutz in Verbindung mit der menschlichen Psychologie dargestellt ( Spiegel-Neurone), hier besonders die Exposition der Tierquälerei im öffentlichen Bereich und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern.

Weiter wurde über humane, effiziente Methoden und erfolgreiche Projekte für streunende Tiere, Kontrolle wie T / N / R diskutiert, wie auch die Korruption und die Streuner-Geschäfte auf lokaler und nationaler Ebene in vielen EU-Mitgliedsstaaten. Auch das Thema Kennzeichnung und Registrierung wurde als zentrales Steuerungselement hervorgehoben Die Vertreter der EU-Kommission wiesen auf ihre begrenzte rechtliche Kompetenz durch den Vertrag von Lissabon hin. Sie wiesen weiter darauf hin, dass sie den rechtlichen Status der Mitgliedstaaten innerhalb des EU-Systems zu respektieren haben. Dennoch bestehen laut ETN e.V., dessen Repräsentanten an dem Treffen teilnahmen, Möglichkeiten des Handelns.

Wir wünschen dieser neuerlichen Initiative mehr Erfolg als es der EU Resolution 2008 und der Deklaration zum Schutz von Strassen- und Heimtieren der EU 2009 beschieden war!

Auch 2013 bleibt das Thema Schreckliches Osteuropa aktuell!

20.01.2013

Während wir Sie weiterhin bitten müssen, die Proteste des BMT e.V. und ETN e.V. gegen die Tiermorde in Rumänien zu unterstützen, erreichte uns eine Schreckensmeldung aus Ungarn:

100 Hunde wurden im "Tierheim" Mako erschossen!

Ungarische Tierschützer sind verzweifelt und bitten Sie, diesen offenen Brief zu kopieren und an folgende Emailadressen zu senden:

press@vm.gov.hu; ugyelet.makork@csongrad.police…; info@mako.hu; info@svloebau.de; buzasp@mako.hu; michel@ducret.ch; ErzsebetNagy@mfa.gov.hu; miniszter@vm.gov.hu; barandy@t-online.hu

Tisztelt Hölgyeim és Uraim,

a magyar és más európai uniós valamint svájci emeberek nevében kérjük az illetékes intézményeket, hivatalokat és a magyarországi állatmenhelyek vezetőit arra, hogy az állatmenhelyekkel, gyepmesteri telepekkel, különösen a Makói Gyepmesteri Teleppel kapcsolatos kétségeinknek, aggályainknak és aggodalmainknak helyt adjanak és az ehhez kapcsolodó intézkedéseket a lehető leggyorsabban meghozzák.

Európa döbbenten figyeli azt, ahogyan ezeken a menhelyeken és gyepmesteri telepeken az állatokat az organizált állatkínzásnak kiteszik. Mindez történik annak ellenére, hogy Magyaroszágon az sintértelepek betiltásra kerültek.

Makó csak az egyike ezeknek az sintértelepeknek. Állítólag további sintértelepek építését is tervezik Magyaroszágon, és ez olyasmi, amit feltétlenül meg kell akadályozni. Számunkra megfoghatatlanok azok az információk amelyek arra vonatkoznak, hogy milyen brutalitással kínozzák, gyötrik, gyilkolják, verik, lövik, rugdossák agyon illetve dobják félholtan a szemetétre az állatokat Makón. Az állatoknak nem jut osztályrészül a „humánus” megöletés, feltéve, hogy van ilyen. Helyette, egy szadista menhelyvezető a legbrutálisabb erőszakot alkalmazza, akkor, amikor a magyar Állatvédelmi Törvény az állatok elfogadható ok vagy körülmény nélküli életének kioltását tiltja.

A képek magukért beszélnek.

Egy országban, amelyik Európa részének tekinti magát, az ilyen helyzet tarthatatlan és azonnali változásra van szükség. Magyaroszág más településein található menhelyeken is teljesen elfogadhatatlan körülmények uralkodnak.

2010 januárjában, az állatok védelme érdekében, új változások kerültek bele a magyar Állatvédelmi Törvénybe. Más előírások, amelyek a védelmet hivatottak szolgálni, már régóta részei a törvénynek.

Miért nem kerül a törvény alkalmazásra illetve annak végrehajtása miért nem kerül ellőrzésre? Mind az sintértelepek, mind az állatmenhelyek bűncselkményt követnek el ezzel a magatartással.

Az sintértelepek nem kerülnek törvényi szabályozásra, mivel, ezek a törvény szerint nem léteznek. A valóság viszont más és a valóságot letagadni nem lehet.

A következő kérdésink megválaszolását kérjük:

Hány sintértelep létezik valójában?

Hány „kóborkutya” van még Magyarországon?

Miért nem tisztelik az állatmenhelyeken a törvényt?

Miért kínozzák és gyötrik halálra az állatokat a felelősök szeme láttára?

A háziállatok ivartalanítása, megfelelő állatorvosi ellátása valamint chipkötelezettsége megakadályozza az említett körülményeket mint azt komoly tanulmányok, pl. WHO, is bizonyítják.

Miért nem tud Magyarország nyugati szomszédaihoz alkalmazkodni ahol nincenek kóbor állatok?

Az magyar állatok nevében is kérjük a következőket:

A sintértelepek bezárását, illetve azok átalakítását megfelelően vezetett állatmenhelyekké, olyanokká, amelyek az Állatvédelmi Törvénynek megfelelően az állatok védelmének megfelelnek.

Az olyan állatmenhelyvezetők és más személyek szigorú megbüntetése, akik sintértelepet vezetnek és ezáltal az állatok szenvedésért felelösek illetve ahhoz hozzájárulnak. Az állatmenhelyek megnyitása a nyilvánosság számára.

Köszönjük a megértésüket és fáradozásaikat!

Ort, Datum ( Jahr-Monat-Tag ),

Üdvözlettel,

(Name)
(Stadt)
(Land)
U.i. Makó partnervárosát, a németországi Löbau-t is tájékoztattuk az Önöknél kialakult helyzetről.

Az magyar Állatvédelmi Törvény itt talalhato: http://www.feherkeresztliga.hu/

Hier die deutsche Version des Protestschreibens:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Namen von Menschen aus Ungarn und vielen anderen europäischen Ländern und der Schweiz, bitten wir die zuständigen Institutionen, Behörden und Tierheimleiter in Ungarn dringendst, die Verzweiflung, die Sorge und die Angst über die Zustände in den Tierheimen, Tötungsstationen, insbesondere der Tötungsstation in Mako umgehend zur Kenntnis zu nehmen und zu handeln.

Europa ist schockiert über die Art und Weise wie die Tiere in diesen Asylen und Tötungsstationen der organisierten Tierquälerei ausgeliefert sind. Zudem sind in Ungarn Tötungsstationen verboten.

Mako ist nur eine dieser Tötungsstationen. Und in Ungarn sollen angeblich noch mehr davon gebaut werden. Das darf auf keinen Fall geschehen. Wir sind fassungslos über diese Informationen, dass Tiere in Mako brutal gefoltert, gequält und getötet werden. Erschlagen, erschossen, getreten, noch lebend in Müllsäcken entsorgt. Die Tiere werden nicht annähernd einer “humanen” Tötung (wenn’s so was überhaupt gibt) zugeführt, sondern ein sadistischer Tierheimleiter übt brutalste Gewalt aus. Grundsätzlich verbietet das ungarische Tierschutzgesetz die unsinnige Tötung von Tieren. Die Fotos sprechen für sich. Für ein Land, das sich Europa zugehörig fühlt, ist das ein absolut unhaltbarer Zustand und das muss sofort geändert werden.

Wir haben zudem die Partnerstadt von Mako, Löbau in Deutschland verständigt. An vielen anderen Orten Ungarns herrschen in Tierheimen völlig unzumutbare Zustände. Im Januar 2010 wurden neue Änderungen zum Schutze der Tiere in Ungarns Tierschutzgesetz integriert. Andere Gesetzesartikel, welche den Schutz garantieren, sind schon längst enthalten. Warum werden diese Gesetze nicht umgesetzt, vollzogen und vor allem nicht kontrolliert? Grundsätzlich machen sich Tötungsstationen als auch Asyle mit dieser Vorgehensweise strafbar.

Hier ein paar Auszüge:

Bei Strafe verboten ist (§4, §5, §6, §11):

  • einem Tier grundlos Leid zuzufügen, insbesondere es zu quälen
  • ein Tier auf Menschen oder andere Tiere zu hetzen
  • ein Tier für den Tierkampf abzurichten
  • medizinisch nicht notwendige Zwangsfütterungen an einem Tier durchzuführen
  • ein Tier auf eine Art und Weise zu bewegen oder aufzustellen, die für das Tier unangenehm ist
  • es zu Leistungen zu zwingen, die es nicht erbringen kann
  • es an unnatürliche oder selbst zerstörerische Verhaltensweisen zu gewöhnen
  • Tiere auszusetzen, zu verlassen oder zu vertreiben
  • Eingriffe an einem Tier durch nicht fachkundige oder unerfahrene Personen durchzuführen
  • Das Töten eines Tieres ohne triftigen Grund
  • Tiertransporte müssen so verlaufen, dass dem Tier keine Schmerzen, Leiden oder Verletzungen zugefügt werden. Das Entladen der Tiere am Zielort hat sorgfältig zu erfolgen (§11).

Die Eröffnung von Tierpensionen und Tierheimen wird durch die Tierschutzbehörde geregelt. Eine entsprechende Genehmigung kann erteilt werden, wenn die Bestimmungen zu den Tierhaltungsbedingungen dauerhaft erfüllt werden, eine ordentliche tierärztliche Betreuung gesichert ist, der Betrieb von Tierpension oder Tierheim nicht die allgemeine Ruhe stört, der Leiter von Tierpension oder Tierheim die entsprechenden notwendigen fachlichen Fähigkeiten besitzt und die entsprechenden finanziellen Mittel zur Unterhaltung von Tierpension oder Tierheim vorhanden sind (§41).

Bei Verletzung der Tierschutzbestimmungen dürfen im Interesse des Tierschutzes juristische Personen und staatliche Stellen bzw. Organe der Selbstverwaltung um Mitwirkung gebeten werden.

Tötungsstationen sind im Gesetz gar nicht geregelt, weil es sie ja laut Gesetz gar nicht gibt. Die Realität ist aber eine andere.

Wir bitten Sie zudem um Stellungnahmen zu unseren weiteren Fragen:

Wie viele Tötungsstationen gibt es wirklich?

Wie viele „Straßenhunde“ soll es in Ungarn überhaupt noch geben?

Warum werden in Ungarn in den Tierheimen die Gesetze nicht respektiert?

Warum werden die Tiere unter den Augen der Verantwortlichen gefoltert, misshandelt und zu Tode gequält?

Kastrationsprogramme als auch die medizinische Versorgung sowie eine Chippflicht von Haustieren würden diese Zustände verhindern. Seriöse Studien (u.a. der WHO) belegen dies schon längst.

Warum kann sich Ungarn nicht an seinen westlichen Nachbarländern orientieren, die keine Straßentiere haben?

Wir bitten aber fordern auch auf im Namen der Tiere von Ungarn:

Das Schließen der Tötungsstationen beziehungsweise das Umwandeln in korrekt geführte Tierheime, die dem Tierschutzgesetz zum Schutz der Tiere entsprechen.

Tierheimleiter und Menschen hart zu bestrafen, die solche Tötungsstationen führen und für die Qualen der Tiere verantwortlich sind.

Das Öffnen der Tierheime für Publikum.

Danke für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen,

(Name)
(Stadt)
(Land)

Schreckliches Osteuropa!

Rumänien:

In Rumänien wird das am 15. 01.12 verabschiedete Gesetz PL 912, das Hundetötungen zur Populationskontrolle verbietet, nicht durchgesetzt.

Botsani

In Botosani wurden 100 Hunde auf brutalste Weise gefangen und 500 km weiter in die Tötung Constanta transportiert, wo jeden Freitag Hunderte von Hunden "verschwinden". Augenzeugen berichten von Plastiksäcken voller Leichen. Insgesamt 1000 Hunde will Botosani auf diese Weise entsorgen!

Rumänische Tierschützer und der ETN e.V. bitten um Ihre Hilfe:

Kopieren Sie diesen Brief:

"Dear Mr Portariuc,
for several times your city Botosani has been in the media because of the cruel treatment of animals, especially straying dogs. Now it is happening again! A few days ago 1000 dogs were caught in Botosani at your disposition by a company which is known for having killed hundreds of stray dogs in Constanta in the past. You are trying to convince the public that this is a pilot project and that the dogs will be adopted, but considering the incidents in the past and the brutal treatment of dogs by the doghunters this statement seems very implausible.

Some time ago you promised the public to solve the problem of stray dogs in Botosani and now it seems as if you need to find a fast solution to get rid of the dogs. The company you hired to “take care” of the dogs killed hundreds of strays in Constanta and now they are ready to do the same in Botosani. I ask you to collaborate with the local animal welfare organizations and to stop cruelty against straying animals now! I ask you to set the caught dogs under the care of the local animal rights organization!

And I ask you to adopt the “neuter-and-release” program which is the only humane and effective way to solve the problem of stray dogs. Killing of dogs does not help to solve the problem because if it really reduced the population of stray dogs no straying animals would exist in Romania anymore. But there are thousands of strays and the only way to reduce their number is castration. Killing strays is cruel, barbaric and primitive – and besides it is a violation of the EU-convention for the protection of animals (signed by Romania) and of Romanian laws. You have the chance to set a good example, please show the world that the city of Botosani cares for the needs of strays and immediately stop torturing innocent animals!

Yours sincerely, …(Hier bitte Ihre Unterschrift)…"

und mailen Sie ihn an die Adresse des Bürgermeisters von Botosani:

primaria@primariabt.ro

Unterzeichnen Sie bitte auch die Petition:Change-org Petition

Weitere Infos und den deutschen Wortlaut des Protestschreibens finden Sie unter: ETN Meldung Botosani

Brasov

30.000 Hunde wurden in den letzten Jahren in Brasov eingefangen und umgebracht. Zur Zeit sterben 300 in der Tötung von Brasov an Hunger, Durst und T61. Der Verantwortliche für diese Verbrechen, Direktor der Stadtverwaltung Flavius Barbulescu, plant ein großes Hunde-KZ direkt neben der Verbrennungsanlage!

Der Bund gegen Mißbrauch e.V. bittet Sie: Unterzeichnen Sie den Protest


Ukraine:

Kaum ist die Empörung der Welt über die Hundemassaker anlässlich der Fussball-EM 2012 verhallt, kaum hat das öffntliche Interesse des Auslands nachgelassen, plant die Ukraine in aller Stille ein neues Gesetz; das Gesetz No 9139, das die Tötung von streunenden und frei lebenden Tieren legalisieren soll. Es wurde im Februar 12 nach erster Anhörung von der ukrainischen Regierung angenommen. Landesweite Proteste führten zu Änderungen der Paragraphen bezüglich der Tötung von Wildtieren, doch das Gesetz legalisiert die Tötung von im Freien angetroffenen Hunden und Katzen ohne Einschränkung zu jeder Zeit und an jedem Ort! Die Chancen, dass das Gesetz nach zweiter Anhörung verabschiedet wird, sind sehr gross. Dieses Gesetz würde auch die vorbildliche Zusammenarbeit der Rinat Akhmetov-Stiftung und des ETN e.V. gefährden (genaueres dazu hier als Download im Acrobat PDF oder MS Word DOC Format).

Unterzeichnen Sie bitte die Petition an den Europäischen Rat.

Hundemord für König Fussball!


Die Ukraine nach der EM (26.08.2012)

Erschütternder Augenzeugenbericht:

Die letzten Touristen haben die Ukraine nach der EM verlassen. Nun, da die ukrainische Regierung gezeigt hat wie zivilisiert ihr Land ist mit den zahlreich vergifteten Hunden gehen die Vergiftungen weiter! Viele durch Vier Pfoten kastrierte Hunde mit Marken in ihren Ohren wurden vergiftet. Sie liegen auf der Straße und verrotten auf der Straße. Es ist eine Schande.

http://blogs.korrespondent.net/celebrities/blog/yelenagedelweiss/a72136

SOS: Kiewer Behörden haben zynischer weise das Töten von kastrierten Hunden begonnen und nun liegen ihre toten Körper bei 40° auf den Straßen.

Am Donnerstag, den 26.Juli, wurden im Shevchenko Bezirk, Nahe dem Tschernobyl Monument, kastrierte Hunde brutal ermordet! Alle Tiere hatten Marken in ihren Ohren, die Kastration wurde von Vier Pfoten durchgeführt in ihren mobilen Kliniken auf den Straßen. Nachts konnten die Bewohner nicht schlafen, da die Hunde elendig gegen ihren Tod kämpften. Sie starben vor den Augen verängstigter Kinder und Erwachsener, die sich vorher um diese Tiere gekümmert hatten.

Was soll man nun tun mit den Leichen? Manche wurden einfach zurückgelassen um bei 40° zu verwesen, andere wurden in Mülleimer geworfen, wo sie z.T. jetzt noch liegen. Gestern wurde die Polizei gerufen. Sie haben sich geweigert sich um die toten Körper zu kümmern. Meine Mama hat 3 Tage geweint um einen Hund, der über 4 Jahre in ihrem Garten mitgelebt hat. Ein Nachbar konnte seinen Hund noch retten, weil er mit ihm zur Klink gefahren und 4,000 USD gezahlt hat. Jetzt wo die EM vorbei ist, ist der öffentliche Fokus von der Ukraine wieder weg und die Behörden greifen zu ihren altbewährten grausamen Methoden.

Diese schrecklichen Nachrichten bestätigen unsere Überzeugung:

Trap/Neuter/Release Projekte allein reichen nicht aus, sie müssen Hand in Hand mit der Erziehungs- und Aufklärungsarbeit der einheimischen Bevölkerung durchgeführt werden, so wie dies bei vielen karibischen Tierschutzprojekten bereits Usus ist. Ein Hoffnungsschimmer:

Der ETN e.V. lud ukrainische Schüler zur Besichtigung der ETN-Tierheime ein, die sich bereits in ihrer Heimat für Tiere eingesetzt haben.

ETN Jugendarbeit (PDF)

Junge Menschen dieser Generation werden bei richtiger Anleitung hoffentlich einmal die Qualen der Tiere in ihrer Heimat beenden.

26.07.2012

Die Fussball-EM 2012 ist längst vorbei. Im Gedächtnis bleiben die barbarischen Ermordungen von Zigtausenden ukrainischer Strassentiere - und die kaltschnäuzige Unberührtheit, mit der Initiatoren und Sportler an diesem grossen Geschäft teilnahmen.

Die Greueltaten gegen ukrainische Tiere begannen und enden nicht mit der EM; sie war vielleicht nur ein grausiger Höhepunkt. Doch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurde weltweit auf die Situation der Tiere in der Ukraine gelenkt und Tierschutzinitiativen, die in dieser Zeit begannen, gehen weiter, auch in Zusammenarbeit mit ukrainischen Tierschützern.

Am 16.06.12 überreichte ETN e.V. Botschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern in Kiew ukrainischen Tierschützern den europäischen Tierschutzpreis und erhielt selbst von Bürgermeister Mazurchak die höchste Auszeichnung der Stadt Kiew für ihren Einsatz für Strassenhunde.

1. Tierschutzpreis Ukraine.pdf

Auch aus Donetsk haben wir positive Nachrichten:

Die Rinat Akhmetov Stiftung (Rinat Akhmetov ist einflussreicher Unternehmer und Besitzer des Fussballclubs „Schachtar Donetsk) kastriert derzeit 400 Streuner monatlich. Nach Umbau des städtischen Tierheims, das die Stiftung verwaltet, soll die Zahl auf 1000 erhöht werden. Durch den Einfluss der Stiftung wurde die Tierversuchsabteilung der Universität Donetsk Mitte letzten Jahres geschlossen.

Hier ein Bericht über die bis dahin dort herrschenden Zustände: http://www.occupyforanimals.org/donetsk-medical-university-ukraine--appalling-living-conditions-and-barbaric-experiments-conducted-on-dogs-and-other-animals.html

Auch Vier Pfoten e.V.ist in der Ukraine sehr aktiv. Der Verein kastriert nicht nur Strassentiere, sondern engagiert sich schon seit längerem für die Befreiung der leidenden Tanzbären der Ukraine. Für ihre Streunerhilfe konnte Vier Pfoten e.V. die Unterstützung von Fussballvereinen und Künstlern gewinnen.

Hier die Links zu den neuesten Updates:

http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1267&idcontent=5033&uin=bfff3be4a7c0bb96a0616b8724e734c5&nlid=12159
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1267&idcontent=4938&language=1
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1267&idcontent=5032&nlid=12159&aid=2
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?id=1267&idcontent=5031&nlid=12159&aid=3

Anlässlich des Starts der Fussball - EM:

Wie steht es um die ukrainischen Strassenhunde, deren barbarische Ermordung in den vergangenen Monaten auch in den Medien Aufmerksamkeit erregte, jetzt, wo es nur noch um die verbissene Jagd auf Fussballtore geht?

Am 06.06. erhielten wir einen Newsletter des ETN mit einem Zwischenbericht über Anfangserfolge in Kiew, Donetsk uns Lugansk, der mit den Worten endet: "Um an dieser Situation etwas zu ändern, bedarf es viel Zeit und Aufklärungsarbeit, deshalb müssen wir auch nach der Fußball-EM in der Ukraine am Ball bleiben!"

Nun ja, das ist der schwere Alltag im Auslandstierschutz!

Doch dann erreichte uns am 16. Juni die Horrornachricht von der Eröffnung einer Tötungsstation aus Charkiw, einem der Austragungsorte der EM. (Charkiw ist die zweitgrößte Stadt der Ukraine, eine Universitätsstadt mit 13 Fakultäten!):

Gestern wurde in Charkiw ein neues,modernes Tierheim hochofiziell eröffnet (Kostenpunkt 1 Million Euro). Das Tierheim hat Platz für ca. 600 Tiere und soll eine nachahmende Funktion für die ganze Ukraine haben.

Offiziell gibt es eine Klinik, Auslaufplatz, Quarantäneabteilung, also ein TH ganz nach Europäischen Standards…

Anwesend war der Bürgermeister von Charkiw, Genadij Kernes , der sich ausdrücklich bei dem Ökoministerium bedankt hat für das Geld, mit dem das tolle Tierheimbau ermöglicht worden ist: "Das Geld haben wir aus der staatlichen Finanzierung und von dem Ökoministerium erhalten. Aber das ist nur der erste Schritt, wir müssen noch weiter gehen…" Außerdem war auch der neue Ökominister Eduard Stawickij anwesend: "Das ist ein tolles Beispiel, wie man das angebotene Geld vom Ministerium schnell und richtig einsetzen kann. Das ist ein Beispiel für die ganze Ukraine…"

In Wahrheit ist das neue, wunderschöne, moderne Tierheim eine offizielle Tötungsstation, also ein TH der UNBESCHRÄNKTEN AUFNAHME. 95% Prozent der hereinkommenden Tiere werden am 5. Tag euthanasiert, 5 % werden adoptiert (von den Volontären). Die Statistik ist offiziell, das kommunale Unternehmen betreibt seit Jahren schon diesen "Tierschutz". Die Tiere werden beim Ankommen aussortiert auf Perspektive und nicht Perspektive. Hunde ohne Perspektive, die 5 Tage ohne Futter und im eigenen Kot verbringen müssen, werden anschließend euthanasiert. Tiere mit Perspektive bekommen etwas mehr Zeit.

Todeslager Kharkiv

Vor dem Eingang hängt eine große Werbung "Aufnahme der unbrauchbaren Tiere". Die erste Anschaffung vom neuen Tierheim ist… ein Krematorium. Ein tolles Beispiel für die ganze Ukraine!

Mitarbeiter von ITVGrenzenlos waren im Herbst 2011 vorort und haben den Bau fotografiert.


Am 15.06.2012 11:03, schrieb dazu ITVGrenzenlos:

"Dieser Bericht bestätigt unsere Auffassung. Wir haben dieses "Schlachthaus für Streunerhunde" im Bau gesehen und fotografiert. Niemand von den Behörden und den Politikern war zu bewegen, das Konzept zu ändern. Die aktuelle Nachricht entspricht genau unserem Wissensstand."

Zugang hat niemand zu dem neuen "Tierheim", doch wir haben Fotos von den Zuständen in der "Veterinary Academy", die bisher als Tötung fungierte.



Weitere (teils noch schlimmere Bilder) finden Sie in folgendem öffentlichen Picasa Fotoarchiv.

Es lässt sich unschwer vorstellen, in welch dunkle, korrupte Kanäle die Million Euro geflossen ist. Wir sind entsetzt und bestürzt und schämen uns für jeden Fussballer, der ruhig schlafen, seine Trainingseinheiten absolvieren und dem Kampf um Karriere und Geld nachgehen kann, während sich in seiner direkten Nachbarschaft solche entsetzlichen Verbrechen abspielen!

Und wir fragen uns, wann endlich Politiker nicht nur auf Menschenrechtsverletzungen, sondern auch auf Verbrechen gegen andere Lebewesen reagieren werden?!

Der von Vier Pfoten e.V. entworfene Koopertionsvertrag mit der Stadt Charkiw zur Streunerhilfe wurde von den Behörden abgelehnt. Vier Pfoten e.V. hat eine Protestaktion gestartet. Wir bitten Sie alle, alle herzlichst, diese Protestmail zu unterschreiben. Bisher haben 56328 Tierfreunde unterzeichnet.

Aktueller Talk

Aktueller Talk zu Hundemorden siehe http://www.myvideo.de/watch/8521652/Talk_....

Die Ausgangslage

Als Auftakt zur Fussball-Europameisterschaft 2012 werden in der Ukraine Zigtausende von Straßenhunden qualvoll abgeschlachtet, damit „Ukraines Straßen schöner werden!“.

Sie werden in mobilen Krematorien lebend verbrannt, lebendig begraben oder vergiftet. Hier ein ARD Brisant Bericht dazu.

An einem einzigen Tag wurden allein in Kiew 700 Kilo Tiermehl aus den Kadavern erzeugt und verkauft! Polnische Reporter berichten von einer nahe der polnischen Grenze befindlichen Verwertungsanlage. Auch dort werden täglich bis zu 700 kg Hund zu Tiermehl verarbeitet. Pro Kilo Tierkadaver werden dort 50 Cent gezahlt. Andere Verwertungsanlagen verbrennen die Hunde. Mit den Hundekadavern wird ein regelrechter Handel betrieben. Laut Wikipedia sind die Brennöfen teilweise an die kommunale Versorgung / Heizung angeschlossen.

Und die FIFA schaut zu!

Die Sportler und Fußballverbände, die traditionell Vorbildfunktion für die Jugend haben, haben bislang nicht die Moral, durch Androhung eines Boykotts der EM 2012 dem grausigen Treiben Einhalt zu gebieten. Die Bitten großer Tierschutzorganisationen um Unterstützung der Proteste blieben ungehört oder stießen auf Ablehnung.

Wo es um Ruhm und Reichtum geht, bleiben Ethik und Ehre auf der Strecke.

Da gibt es nur eine Möglichkeit!

Sie, liebe Tier- und Fussballfreunde, müssen Ihre Stimme erheben und als Fans und Zuschauer, von denen der Sport abhängig ist, ganz entschieden von Ihren Stars, den Sportverbänden und Politikern verlangen, gegen das grausame Gemetzel einzuschreiten! Der ETN e.V. hat ein Protestschreiben mit Banner verfasst

Hier als Word Dokument in deutsch, englisch, russisch.

und eine Liste mit 172 wichtigen Adressen aus Sport, Politik und Medien in Deutschland, der Ukraine und weiteren, an den Protesten beteiligten Ländern veröffentlicht, an die der Protest gesandt werden soll.

Wer nicht an so viele Adressen schreiben kann und dennoch möchte, dass sein Protest überall bei den 172 Adressen ankommt, hat bei einer von uns initiierten Petition bei meinepetition.ch die Möglichkeit, sich auf unserer Unterschriftenliste einzutragen, die regelmäßig an diese Adressen - jeweils mit dem Protestschreiben in der Sprache des Empfängers - versandt wird.

Wir danken Ihnen im Namen der verfolgten ukrainischen Straßenhunde für Ihre Beteiligung und bitten Sie, diese Protestmöglichkeit weiter zu verbreiten.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
ETN Pressekonferenz Kiew 17.11.2011 (PDF)
Hundemassaker EM 2012 Pressekonferenz Ki (PDF)
Protest Hundemassaker EM 2012 Treffen UEFA Turni (PDF)
Beschwerdebrief Botschaft Ukraine (DOC)

Updates zur Situation

Pressemitteilung Einweihung Quarantänestation (PDF)
Pressemitteilung 16.04.2012 Lugansk (PDF)

Pressemitteilung ETN Pressekonferenz Donetsk 12.12.2011 (DOC)
Die ARD berichtete bei BRISANT um 17:15 Uhr am 12.12.
Die Ergebnisse des Treffens der ETN Beauftragten mit Rinat. Akhmetov in Donetsk:
Pressemitteilung Donetsk vom 12.12.2011 (PDF)

Nachdem der ETN e.V. und Rinat Akhmetov gemeinsame, langfristige Projekte für die Straßentiere von Donetsk beschlossen haben, hat der stellvertretende Bürgermeister von Kiew, O. Mazurchak, am 29. 12. 2011 dem ETN e.V. die Genehmigung zu Kastrationsaktionen in der Hauptstadt der Ukraine erteilt. Die Aktionen sollen im Januar 2012 beginnen - ETN-Newsletter-Kiew (PDF)

Die Stadt Lviv/Lemberg hat Vier Pfoten e.V. genehmigt, Kastrationsprojekte durchzuführen, und erklärt, dass die Tötungen eingestellt werden sollen, wenn Vier Pfoten e.V. in Lviv tätig wird. Die UEFA hat 8600 Euro zur Unterstützung tierschützerischer Maßnahmen für die Straßentiere der Ukraine gespendet.

Die deutschen Fussballer Lukas Podolski, Miro Klose und Toni Kroos haben öffentlich gegen die Hundemorde in der Ukraine protestiert. Wir möchten ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken im Namen aller Tierfreunde und Fussballfans, und hoffen, dass bald viele weitere Fussballer ihrem Beispiel folgen!

Dies sind erste positive Signale, doch Tierschützer, die vorort arbeiten, berichten: 'Nach aussen wird gesagt, das Töten wird eingestellt, hintenherum wird das direkte Gegenteil angewiesen.'

Ausgerechnet in Gorlovka bei Donetsk wurde am 06. 01. 2012 ein Massengrab entdeckt: http://www.youtube.com/watch?v=1D-mPlIJIPo Ein weiteres Grab mit Leichen von mehr als 200 Hunden fand man in Illichewsk nahe Odessa. Es wird vermutet, dass es sich dabei um Leichen von in den großen Städten getöteten Hunden handelt, die hier ohne Aufsehen zu erregen verschwinden sollten. Fest steht, dass nur die Großstädte im Brennpunkt der Aufmerksamkeit stehen, während in den kleinen Ortschaften die Krematorien auch 2012 weiterrollen und das Morden ungehindert weitergeht.

Meldung vom TSV Arche Noah Schweiz vom 11. 01. 2012:
'Leider erhalten wir weiterhin Nachrichten, dass das Töten nun vorallem in Form von Vergiftungen in Kharkov und in Kiev weitergeht. Nun ist auch noch ein Kind betroffen! Das Kind hat glücklicherweise überlebt, die Mutter hat aber eine Laboruntersuchung angeordnet da man Gewissheit haben wollte, was die lebensbedrohliche Situation verursacht hat. Resultat: Vergiftung (outer poison) Giftstoffe welche die Leber und das zentrale Nervensystem schädigen. Dieser Fall wurde bisher nur im Kynologischen Forum Kiev diskutiert.'

Deshalb bitten wir Sie dringend: Unterschreiben Sie weiterhin die Petition bei meinepetition.ch, denn noch hat das Morden nicht aufgehört!

Vom 29.01. - 19.02. findet ein erstes Kastrationsprojekt des ERN e.V. in Kiew statt:
Pressemitteilung 30.01.2012 Kiew (PDF)
ETN Newsletter 20.03.2012 (DOC)
Offener Brief des ETN e.V. an Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel vom 29.04.2012 (DOC)
Lugansk (DOC)

Hundemorde jetzt auch in Aserbeidschan!

Wie in der Ukraine die Fussball-EM dient in Aserbeidschan der Eurovision Song Contest, der im Mai 12 in Baku stattfindet, als Vorwand für Hundemassaker. Die Methoden sind dieselben, die wahren Hintergründe auch.

Lesen Sie hier mehr: Aserbeidschan (PDF)

Wann ist endlich die Empörung der Öffentlichkeit groß genug, wann haben die Organisatoren solcher Veranstaltungen endlich die Moral, ihre Events abzusagen angesichts solcher Verbrechen in den Gastgeberländern?

Bitte unterstützen Sie die Proteste und unterzeichnen Sie die Petiton auf http://www.change.org/petitions/...eurovision2012-in-baku

Rumänien: Gesetz zur Tötung der Strassentiere
Unfassbar! In einem Land der Europäischen Union!

15.01.2012

Die Entscheidung ist gefallen: Bukarest, 11.01.2012.

'Das Verfassungsgericht in Rumänien hat mit 8 Stimmen (und einer Gegenstimme) das Gesetz PL 912 zum Management von Hundepopulationen mittels Einschläferung als verfassungswidrig bezeichnet. Relevant hierbei sind insbesondere Artikel 7 und 8 des Gesetzes, die festlegen, unter welchen Voraussetzungen Hunde eingeschläfert werden dürfen. Dies bedeutet nun, dass mit Ausnahme tiermedizinischer Gründe die Einschläferung der Hunde verfassungswidrig ist. Vor diesem Hintergrund hat das Verfassungsgericht das Gesetz an die Kommission im Parlament zurückverwiesen.' Wir danken allen von ganzem Herzen, die mit ihren Protesten dazu beigetragen haben, dass die Entscheidung zugunsten der rumänischen Strassentiere ausfiel! Noch ist das Gesetz jedoch lediglich auf dem Papier gescheitert!

Der ETN e.V. schreibt dazu in seinem newsletter vom 13.01. 2012:
'Euthanasiegesetz vor rumänischem Verfassungsgericht gescheitert.

Am 11.01.2012 hat das rumänische Verfassungsgericht ein Gesetz abgelehnt, dass die Tötung herrenloser Straßenhunde bereits nach nur drei Tagen im Tierheim erlauben sollte, wenn in der Zeit kein neues Zuhause gefunden wird. Zudem musste noch genügend Platz und Geld für die Versorgung nachgewiesen werden. Das Ziel war vorgegeben. Die Vermittlung zu verhindern, um Straßenhunde weiter töten zu können. Die Tötung von Straßenhunden nach dem weiterhin geltenden Tierschutzgesetz bleibt illegal.

Trotzdem gibt es noch keinen Grund zum Aufatmen. Auch wenn Rumänien eines der modernsten Tierschutzgesetze hat, wird die Einhaltung nicht kontrolliert. Nach Beobachtungen des ETN geht das Töten der Straßenhunde unverändert weiter.

Dieses Vorgehen entspricht der Entwicklung der letzten Jahre und Monate.

Bis zu 10 Millionen Straßenhunde wurden seit 2004 in Rumänien systematisch auf bestialische Art und Weise ermordet. Auf die Population der Straßenhunde hatte dies keinen Einfluss. Allein in Bukarest gibt es Hunderttausende Streuner, trotz dieser Tötungsaktionen seitens der Regierung. Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, dass nur flächendeckende Kastrationsaktionen helfen, die Zahl der Straßentiere nachhaltig einzuschränken. Ein Beweis dafür findet sich in der nordrumänischen Stadt Oradea, in der seit über acht Jahren konsequent kastriert wird. Heute findet man dort kaum noch Straßentiere. Trotzdem folgen rumänische Behörden diesem Modell nicht, da die Tötung von Streunern weiterhin ein lukratives Geschäft für Ämter und Privatleute ist. Neben dem ETN haben Tierschützer aus allen Ländern auf die grausame Vorgehensweise reagiert und bei der Regierung protestiert. Über 100.000 Unterschriften wurden in einer Petition gegen das Morden in Rumänien gesammelt und im letzten Jahr dem Staatspräsidenten Traian Besecu sowie der EU übergeben. Leider beharrt die EU weiter auf der Aussage, dass das Problem der Straßenhunde Ländersache sei. In rumänischen Live-Sendungen und Pressekonferenzen informierte die ETN-Botschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern die Öffentlichkeit über das Vorgehen der rumänischen Hundefänger und erhöhte den Druck auf Politiker. Auch zahlreiche Schauspieler und Künstler konnten für den Protest gewonnen werden. Im vergangenen Jahr war dann endlich ein Teilerfolg zu verzeichnen. Die Tötungsstation Stupini in Brasov wurde geschlossen. Alle Hunde der Station konnten in Sicherheit gebracht und teils vermittelt werden. Dieser Erfolg ist auch der Tierrechtlerin Carmen Arsene zu verdanken, die schon lange mit dem ETN zusammenarbeitet.

Aber trotz unseres unermüdlichen Einsatzes geht das Töten von Straßentieren weiter. Die neue Entwicklung gibt Hoffnung. Aber sicher ist die Situation für die Straßentiere in Rumänien noch lange nicht. Deshalb müssen wir den Druck aufrechterhalten und die Menschen weiterhin über die Missstände informieren.'

02.12.2011

Am 22.11.2011 hat das rumänische Parlament das Gesetz beschlossen, das die Tötung von Strassentieren legalisiert, ein Gesetz, das bereits vor Jahren abgeschafft worden war. 168 Abgeordnete stimmten dafür, 111 dagegen, 14 enthielten sich.

Seit Jahresbeginn bekämpfen Tierschützer im In- und Ausland diesen Gesetzesentwurf. Das Gesetz steht in krassem Widerspruch zu dem im Lissabonvertrag verankerten Tierschutzprinzip (Art. 13 VAEU), das nicht nur die EU Institutionen, sondern ausdrücklich ebenso die Mitgliedstaaten zu beachten haben. Demnach sind Tiere ‚fühlende Lebewesen‘.

In welch wundervollem Europa würden wir leben, wenn unsere Politiker sich so für die Einhaltung ethischer und moralischer Normen einsetzten wie für die Stabilität des Euro!

Noch bleibt eine Galgenfrist: Präsident Traian Bâsescu muss das Gesetz verabschieden.

Einsprüche beim nationalen Verfassungsgerichtshof wie auch Proteste in westeuropäischen Ländern sollen ihn dazu bewegen, das Gesetz nicht zu verabschieden.

Die rumänischen Tierschützer, der Bund gegen Missbrauch, Vier Pfoten, Tasso e.V. und wir bitten Sie dringendst, sich an diesen Protesten zu beteiligen. Hier finden Sie ein Protestformular:

http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Strassenhunde

Alle Proteste werden gesammelt und an Präsident Traian Bâsescu weitergeleitet.

Oder schreiben Sie persönlich per Fax oder Email an:

Mr. Traian Basescu, Präsident von Rumänien
Fax: 00 04-21-3193131
Email: traianbasescu@presidency.ro

Mrs. Elena Udrea, Ministerin für regionale Entwicklung und Tourismus
Fax: 00 40-37-2111337
Email: info@mdrt.ro

Mr. Augustin Zegrean, Präsident des Verfassungsgerichts von Rumänien
Fax: 00 40-21-3124359
Email: ccr@ccr.ro

Mr. Emil Boc, Premierminister von Rumänien
Fax: 00 40-21-3139846
Email: drp@gov.ro

Bitte verbreiten Sie dies weiter! Wir danken Ihnen im Namen der rumänischen Strassentiere!

Juni 2011

Der BMT gibt folgenden Sonder-Newsletter Juni 2011 aus:

Rumäniens Streunertiere werden sterben, wenn nicht ein Wunder geschieht!

Am 31.5.2011 debattierte das rumänische Parlament erneut über das Gesetz zum Management von Straßenhunden (PL 912). Der fragwürdige Gesetzentwurf wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt, so dass zunächst auch die Chance vertan wurde, den Entwurf zurück an den Ausschuss für öffentliche Verwaltung zu überweisen, um „Kastration und Wiederaussetzen' als grundlegenden tierschutzgerechten Lösungsansatz im Gesetz verpflichtend einzubinden.

Die endgültige Abstimmung in der Abgeordnetenkammer über das Gesetz ist auf nächste Woche vertagt worden.

Der aktuelle Entwurf ist aus Sicht des Tierschutzes aus verschiedenen Gründen völlig inakzeptabel!

  • Euthanasie von Straßenhunden würde als eine grundsätzlich geeignete Maßnahme zur Verminderung der Bestände an Streunerhunden anerkannt.
  • Kranke (!) und aggressive(!) Hunde dürfen sofort getötet werden!
  • Während andere Hunde nach einer 30 Tage Frist getötet werden dürfen, sollen Welpen bis zu einem Alter von 1 Jahr in den Unterbringungsstationen verbleiben. Anschließend können auch sie getötet werden, wenn sie nicht inzwischen verhungert oder an Krankheiten gestorben sind.
  • Hunde aus den Unterbringungsstationen können zwar an Privatpersonen vermittelt werden, jedoch sind die rechtlichen Auflagen an die Personen so hoch, dass es unwahrscheinlich ist, dass eine adäquate Vermittlung überhaupt möglich ist. So sollen die künftigen Halter u.a. für alle Kosten der Unterbringung im Tierheim und der tiermedizinischen Versorgung dort aufkommen, benötigen das Einverständnis des Nachbarn und müssen auch nachweisen, dass sie die finanziellen und räumlichen Voraussetzungen zur Pflege und Unterbringung der Hunde erfüllen.
  • Angedacht ist, dass die Verantwortung für so genannte Streunerhunde auf die einzelnen Bürgermeister übertragen wird. Jede Stadt könnte danach selbst entscheiden, wie sie den Umgang und den Verbleib der Hunde regelt. Ein Wiederaussetzen der Hunde wäre jedoch verboten und unter Strafe gestellt. Nachdem bereits jetzt einzelne Kommunen planen, durch groß angelegte Tötungsaktionen städtische Hundelager komplett zu räumen, ist zu befürchten, dass es zu landesweiten Massentötungen in Rumänien kommt, so wie es in Botosani und Rasnov bereits geschehen ist.

Würde das Gesetz in dieser Form rechtskräftig, hätten besitzerlose rumänische Hunde tatsächlich nur noch im Ausland eine Überlebenschance.

Angesichts der Abstimmung über das Gesetz in der nächsten Woche appellieren wir an alle Tierfreunde:

Bitte protestieren Sie weiter gegen dieses, eines europäischen Staates unwürdige Tötungsgesetz, das auch die Rechte seiner Bürger massiv einschränkt.

Protestieren Sie weiter bei allen Aktionen im Internet!

  • an die rumänische Botschaft in Berlin office@rumaenische-botschaft.de,
  • an das rumänische Parlament (Chamber of Deputies) Fax 0040-2131-34931
  • an den Tierschutzbeauftragten der Stadt Bukarest Mr. Robert Antonio Lorentz director@aspa.ro

Mustermail:

Behörde für Tierschutz Bukarest
Herr Robert Antonio Lorentz
director@aspa.ro

Sehr geehrter Herr Direktor Lorentz,

zutiefst erschüttert haben wir von der aktuellen Abstimmung eines Gesetzes im rumänischen Parlament Kenntnis erhalten, dass die Tötung aller frei lebenden Hunde in Rumänien ermöglichen würde. Diese Regelung wäre den humanistischen Prinzipien eines europäischen Staates unwürdig und würde auch der Verpflichtung aller EU-Mitgliedsstaaten widersprechen, bei der Gestaltung ihrer Politik den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere in vollem Umfang Rechnung zu tragen. Wir bitten Sie sehr dringend einzuschreiten.

Bitte helfen Sie den heimatlosen Hunden in Ihrem Land und den Menschen, die sich um diese kümmern! Stoppen Sie das jahrelange gewinnbringende aber nicht zielführende Töten der Streunerhunde.

Wir sind empört und schockiert über dieses grausame Vorhaben Ihrer Politiker!

Kann ein Land, das Mitglied in der EU ist, so barbarisch handeln? Dies ist ein Rückfall in die Ära Ceaucescu. Bitte versuchen Sie alles, um das ethisch-moralische Verbrechen an fühlenden, empfindsamen Lebewesen zu verhindern. Sie sind unsere letzte Hoffnung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüssen

Verwenden Sie für Ihren Protest zum besseren Verständnis bitte die englische Version!

Authority of Animal Welfare in Bucarest
Mr. Robert Antonio Lorentz
director@aspa.ro

Dear Director Lorentz

Deeply shaken we took notice of the recent parliamentary vote to a law, that would allow killing all stray dogs in Romania.This is unworthy to the humanistic principles of a European state and would also contradict the commitment of all EU Member States to pay full regard to the welfare requirements of animals. For these reasons, we ask you to intervene very strongly.

Please help the homeless dogs in your country and the people who care about them! Stop the yearlong profitable killing of stray dogs, that even cannot solve the problem!

We are outraged and shocked by this horrible plan of your politicians!

Is it possible, that a country, that is a member of the EU, acts in such a barbaric way? This is a throwback to the era of Ceausescu. Please try everything to avoid ethical and moral crimes against sentient and sensitive creatures. You are our last hope.

Thank you.

Yours sincerely,

Doch es gibt auch Politiker mit Herz für die Straßenhunde!

Positiv handelte Ende Mai der Bürgermeister der bei Brasov liegenden Gemeinde Zarnesti. Dort betreibt Cristina Lapis (Millions of Friends) das größte Bärenreservat Europas mit 57 aus schlechter Haltung befreiten Braunbären. Bürgermeister Barladeanu hat eine Verordnung erlassen, die allen Hundebesitzern vorschreibt, ihre Tiere zu kastrieren, mit einem Mikrochip zu versehen und in einem städtischen Register eintragen zu lassen. Weiterhin arbeitet er mit dem Verein von Cristina Lapis zusammen. Es werden Kastrationsaktionen durchgeführt, bedürftige Streunertiere ins Tierheim geholt und Euthanasie grundsätzlich abgelehnt.

In Brasov ist die Situation schwieriger. Auch Bürgermeister Scripcaru hat im März eine entsprechende Hundeverordnung mit Kastrations- und Registrierungspflicht erlassen. Diese muss nun umgesetzt werden.

Auch er hat Cristina Lapis versprochen, keine Euthanasie mehr in Brasov durchführen zu wollen. Das ist aber problematisch, da Brasov einen städtischen Tierdienst (SPGA) mit einem eigenen berüchtigten Tierlager in Brasov Stupin hat.

Dessen Direktor Flavius Barbulescu hat das „Geschäft des Hundefangens' perfektioniert und jahrelang im Umkreis von 200 km um Brasov Hunde eingefangen und getötet, über 30.000 Hunde bis 2009, bis der Bürgermeister ihn stoppte.

Fast zwei Jahre waren die Fangaktionen reduziert und Cristina Lapis konnte die Hunde ins Tierheim Brasov holen. Jetzt plant Flavius Barbulescu mit mehreren kleinen Gemeinden im Umland von Brasov eine Firma zur Einrichtung einer neuen überregionalen „Hundesammelstelle'.Hundekiller Flavius Barbulescu Diese Sammelstelle wird videoüberwacht und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie gleicht einem Vernichtungslager für Straßenhunde und soll außerhalb von Brasov errichtet werden, da Bürgermeister Scripcaru in Brasov kein Land zur Verfügung stellen wird. Das massenhafte Töten von Hunden bringt Profit, aber nicht die Lösung des Streunerhundproblems. Das darf nicht die Zukunft für Rumäniens Straßenhunde sein!

Schreiben Sie dem Bürgermeister von Brasov und danken Sie ihm für seine Einsicht, mit Kastrations- und Registrierungspflicht dem Problem der Streunerhunde zu begegnen. Fordern Sie ihn auf, diese tiergerechten Maßnahmen in die Tat umzusetzen und den Direktor der SPGA ,Flavius Barbulescu, aus der Verantwortung für die Hunde zu entfernen. Dieser schädigt das Ansehen einer ganzen Stadt, die nun die Chance hat, Tierschutz endlich beim Wort zu nehmen.

Die städtische Hundeanlage von Brasov Stupin unter der Leitung von Flavius Barbulescu muss sofort geschlossen und die Kontrolle aller Hunde in Brasov dem örtlichen Tierschutzverein von Cristina Lapis übertragen werden! Diese Vorgehensweise wäre ein Modell für Rumäniens Städte, das Problem der Streunertiere gemeinsam mit dem Tierschutz zu lösen. Schicken Sie Ihre Briefe bitte zahlreich an das bmt-Tierschutzzentrum in Pfullingen, wir werden sie direkt dem Bürgermeister von Brasov überreichen, um unserer Forderung Ausdruck zu verleihen.

Wir müssen weiterkämpfen! Die Hunde und die Tierfreunde Rumäniens brauchen uns!


22.05.2011

Diese Nachricht erreichte uns von Nina Schöllhorn, Mitglied des Tierärztepools von Thomas Busch:

In der Nacht zum 11. 05. wurden im kommunalen Tierheim von Botosani, Rumäninien, auf Befehl des Bürgermeisters 220 Hunde grausam umgebracht, weil angeblich eine Staupe-Epedemie drohte. Ehrenamtliche Tierschützer - die einzigen, die die Tiere in diesen Tötungen mit Futter und Medikamenten versorgen - entdeckten die Leichen am Morgen des 11. 05. in Plastiksäcken, überall war Blut. Als die Tierschützer versuchten, die letzten überlebenden Welpen aus dem Tierheim herauszubringen, wurden sie von den Wachen angegriffen und beschimpft. Sie alarmierten das Fernsehen und die Polizei, doch nichts geschah. Die rumänischen Tierschützer sind verzweifelt und flehen uns Europäer um Hilfe an.

http://xnici.wordpress.com/2011/05/11/220-dogs-were-massacred-last-night-in-botosani-romania-at-the-order-of-the-mayor/

Drei Jahre lang, seit Januar 2008, war das Töten von Straßentieren in Rumänien per Gesetz verboten. Das Gesetz wurde in der Praxis nie durch- gesetzt. Jetzt soll auch dieser winzige Fortschritt wieder abgeschafft und das Töten auf jede erdenkliche Art legalisiert werden. Dieses Gesetz wird bestimmt befolgt werden.

Wir bitten Sie daher, unterstützen Sie das Protestschreiben des BMT unter folgendem Link:

BMT Protestschreiben

Europa sagt NEIN zur Massentötung oder lebenslangen Einkerkerung von Straßenhunden!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit fassungslosem Entsetzen verfolgen alle europäischen Mitgliedsstaaten die augenblickliche Diskussion in Rumänien, Straßenhunde wieder töten bzw. in riesigen Lagern kasernieren zu wollen. Am 3. Februar 2010 erklärte der Präfekt von Bukarest, Herr Mihai Atanasoaiei, in einem Interview seine Absicht, die Tötung von Straßenhunden erneut legalisieren zu wollen. Angeblich, so seine Erklärung, fühlten sich Bürgermeister und Bürger gleichermaßen von den Straßenhunden gestört. Nach massiven Protesten im Internet korrigierte er sich am 8. Februar und erklärte in Übereinstimmung mit dem Gesetz handeln und Hunde nicht töten zu wollen. Stattdessen sollen die Straßenhunde in großen Lagern, wie derzeit in Italien praktiziert, kaserniert werden. Doch auch diese Ankündigung ist keine Lösung, sondern eine unermessliche Qual für die zu Tausenden eingepferchten Tiere.

Seit dem 15. Januar 2008 ist das Töten von Straßenhunden gesetzlich verboten! Dieses europaweit begrüßte und längst überfällige Verbot hat dem Ansehen der rumänischen Regierung nicht geschadet – im Gegenteil: Man lobte Verantwortungsbereitschaft, Humanität und Weitblick dieses jungen EUMitgliedslandes. Und nun der Rückschritt in die Barbarei? Wird Rumänien wieder zu dem Land, in dem Hunde gejagt, eingesperrt, gequält und bestialisch getötet werden? Obwohl längst bewiesen ist, dass die Kastration die einzige NACHHALTIGE Lösung der Reduktion der Straßenhundpopulation ist. Diesbezügliche wissenschaftliche Untersuchungen wurden längst in Brüssel vorgelegt. Seit Jahren stehen Ihnen internationale Tierschutzorganisationen zur Seite, die Kastrationsprojekte von Straßenhunden durchführen und eigenständig finanzieren. Der größte Teil der Bevölkerung steht hinter diesen Einsätzen und hat gezeigt, wie wichtig ihnen das Wohlergehen der Straßenhunde ist. Wir fordern Sie auf, von dem geplanten Massenmord an Straßenhunden sowie den ebenfalls zur Debatte stehenden tierschutzwidrigen Tierlagern Abstand zu nehmen!

Wir fordern Sie außerdem auf, den Dialog mit Tierschutzorganisationen zu suchen, um tierschutzgerechte Kastrationsprojekte umzusetzen, die sich in anderen Ländern seit Jahren bewährt haben! Entsprechende Fördermittel im Rahmen der Animal Health Strategie stehen in Brüssel bereit. Wir weisen Sie darauf hin, dass eine Legalisierung der Tötung von Straßenhunden europaweit auf Empörung und Abscheu stoßen wird und die Bürger der Europäischen Union ihre Konsequenzen ziehen werden, wenn Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen sollten.

Hunde sind die besten Freunde des Menschen, aber die Menschen die schlimmsten Feinde der Hunde – zumindest scheint das für Ihr Land bis heute noch immer zu gelten.

Sie können auch Protestmails an folgende Adressen schreiben:

Prefect Mr. Mihai Cristian Atanasoaei
Email: prefect@mira.gov.ro

Senator Iulian Urban
Email: iulian.urban@gmail.com

Committee for Public Administration Territorial Planning and Ecological Balance
Email: cp06@cdep.ro

Romania Municipalities Association (Bucharest)
Email: amr@amr.ro

Romania Municipalities Association (Bruxells)
Email: calin.chira@amr-bruxelles.eu

National Sanitary Veterinary and Food Safety Authority
Email: office@ansvsa.ro

Parliament of Romania - Chamber of Deputies
Email: srp@cdep.ro,presa@cdep.ro

11.04.2011

Seit Wochen geht die Schreckensnachricht im Internet um: Die grausamen Tötungen rumänischer Straßenhunde sollen per Gesetz legalisiert werden.

Schon immer werden in Rumänien Straßentiere auf jede nur erdenkliche Weise umgebracht, doch heute, am 11. 04. 2011 tagt das rumänische Parlament, um ein Gesetz zu beschließen, das diese Tötungen legalisiert - ein Gesetz, das in wenigen Wochen ratifiziert werden kann.

Heute morgen telefonierte ich mit Petra Zipp vom Bund gegen Mißbrauch e.V., der sich seit langem in Rumänien engagiert, und fragte nach sinnvolen Möglichkeiten der Unterstützung. Sie sagte: 'Alle Petitionen etc., die im Umlauf sind, unterschreiben!' und der BMT gibt auf seiner Auslandstierschutzseite, auf der fortlaufend über die Entwicklung in Rumänien berichtet wird, folgende Adresse an, an die Sie ein Protestfax schicken können:

Chamber of Deputies (Rumänisches Parlament)
Mrs. Roberta Anastase
Fax: 0040-213134931

Wir bitten Sie, sich zahlreich an dieser Protestaktion zu beteiligen.

Ein Vorschlag von uns: Schreiben Sie, daß Sie Ihren für den Sommer 2011 geplanten Rumänienurlaub aufgrund dieses geplanten Gesetzes woanders verbringen werden. Vielleicht kann ein ökonomisches Druckmittel noch Wirkung erzeugen, wenn es in überzeugender Zahl vorgebracht wird.

Wir danken Ihnen im voraus für Ihre Beteiligung.

I. Gorski-Grobe


Virtueller Protestmarsch

Der virtuelle Protestmarsch ist zuende. Am 8. Sept. 10 verabschiedete das Europäische Parlament die Gesetzesreform für Tierversuche. Obwohl in vieler Hinsicht enttäuschend, konnten durch den Cybermarsch einige Verbesserungen durchgesetzt werden, die das Leben von Hunderttausenden Labortieren erleichtern werden:

Die Anwendung und Entwicklung tierversuchsfreier Forschung und Tests soll verstärkt werden. Dazu wird ein europäisches Forschungslabor eingerichtet mit dem Ziel, Methoden zu entwickeln, um Tierversuche so bald wie möglich durch tierfreie Versuche zu ersetzen.

Tierversuche sollen künftig unter ethischen Gesichtspunkten bewertet und genehmigt werden müssen: Es soll mehr Transparenz geben, Berichte über Tierversuche sollen publiziert und unangekündigte Kontrollen in Laboren durchgeführt werden. Viele Experimente, auch an nicht-menschlichen Primaten, können so verhindert werden. Für viele Länder der EU wird dies das erste Mal sein, dass eine Kontrolle von Tierversuchen unter ethischen Gesichtspunkten stattfindet.

Versuche an Menschenaffen wurden verboten. Die EU wird die USA auffordern, ihrem Beispiel zu folgen und die Versuche an Schimpansen zu verbieten. Die Forderung nach komplettem Verbot für Versuche an Affen aus Wildfängen wurde nicht erfüllt, die Züchter von Labortieren sind lediglich dazu aufgefordert, die Zucht mit Tieren, die aus Wildfängen stammen, zu reduzieren.

In 7 Jahren soll die nächste Prüfung des Gesetzes hinsichtlich einer Reform im Hinblick auf Tierschutz und Alternativen zu Tierversuchen. In der Zwischenzeit sind Prüfungen möglich, insbesondere zum Thema Tierversuche an Affen.

Wir danken allen, die durch ihre Teilnahme am Cybermarsch geholfen haben, diese Verbesserungen durchzusetzen.

Der Kampf geht weiter, solange noch ein einziges Tier in Versuchslaboren gequält wird.

Die Humane Society International und Vier Pfoten e.V., sowie die deutsche Organisation Ärzte gegen Tierversuche e.V. bitten um Ihre Unterstützung bei dem Kampf, Tierversuche für immer zu verbannen.


Neuestes von dieser Aktion (Newsletter September) finden Sie in dieser PDF Datei...


...12 Millionen Tiere werden alljährlich in der EU zu Tode gefoltert, 2,6 Millionen allein in Deutschland! 'Was die Nazis den Juden angetan haben, tun wir den Tieren an!' (Zitat von Helmut F. Kaplan, deutscher Philosoph). Im Wahljahr 09 soll das aus 1986 stammende europäische Tierversuchsgesetz 'reformiert' werden. Am 5. Mai fand die 1. Lesung im Europaparlament statt,mit folgendem Ergebnis: Obwohl die Europäische Komission eine Reihe von Verbesserungen des Schutzes von Versuchstieren vorgeschlagen hat, konnte sich die Lobby der Pharma- und Forschungsindustrie durchsetzen mit dem verheerenden Ergebnis, daß, obwohl viele Parlamentarier sich für die Tiere einsetzten, das Parlament als Ganzes dagegen stimmte, die Freiheit der Wissenschaftler zum Beispiel bei Experimenten an Affen einzuschränken. Trotz dieser herben Enttäuschung gibt es auch positive Akzente. So sollen alle, nicht nur einige, Tierversuche gesetzlich reguliert, die Entwicklung alternativer, tierversuchsfreier Methoden zur Forschung gefördert und eine den Tieren 'zumutbare Schmerzgrenze' festgelegt werden. Uns stockt der Atem vor Empörung bei dem Gedanken, daß Akademiker (!) im zivilisierten Europa, die Elite unserer Länder, die willkürliche Zumutung von Schmerzen für unschuldige Geschöpfe überhaupt in Betracht ziehen können!

Der Entwurf liegt jetzt dem Europarat vor und geht vermutlich noch einige Male zwischen EU Parlament und EU Rat hin und her, bis man sich geeinigt hat. Das kann bis 2010 dauern. Diese Zeit müssen wir nutzen und europaweit gegen Tierversuche protestieren. Bitte klicken Sie auf den folgenden Link: Sprachwahl. Sie finden Informationen in 12 Sprachen und können dann oben rechts klicken, wodurch sie zum virtuellen Marsch in der vorab gewählten Sprache kommen, oder folgen Sie diesem Link und gelangen zur englischen Marschseite, wo Sie oben über die Überschrift in Ihrer Wunschsprache zu dieser Sprache wechseln können: Der Marsch. Folgen Sie den Anweisungen dort. Die Übersetzung dort ist z.B. in deutsch nicht ganz vollständig, wir werden das hier später noch genauer erläutern. Bitte beteiligen Sie sich am Marsch und verbreiten Sie den Link unter Freunden, Bekannten, Verwandten... Es müssen mindestens 100.000 Teilnehmer werden.

Sie können auch an die Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner schreiben Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz 11055 Berlin. Fordern Sie von der Ministerin, sich bei den Beratungen zur Tierversuchsrichtlinie im EU-Ministerrat insbesondere für folgende Punkte einzusetzen:

  • Ein ausnahmsloses Verbot für Tierversuche an Affen
  • Verwendung von Tieren aus freier Wildbahn.
  • Tierversuche mit Schweregrad 'schwer', wobei die Schweregrade genau zu definieren sind.
  • Bei der geplanten Einführung einer Genehmigung für Tierversuche und der Kosten-Nutzen-Analyse müssen Tierschutzvertreter paritätisch beteiligt werden.
  • Die Genehmigung muss für alle Tierversuche erfolgen.
  • Einführung einer rückwirkenden Bewertung für alle Tierversuchsprojekte ohne Ausnahme. Bei negativem Ausgang der Bewertung dürfen Folgeanträge nicht mehr genehmigt werden.

Doch wir fordern ein Ende aller Tierversuche und stattdessen Forschung ausschließlich an Zellen und Gewebeteilen.

Europäische Gesetze zum Schutz der Straßentiere u. Heimtiere der EU

Die drei EU Parlamentarier David Hammerstein, Alain Hutchinson und Neil Parish haben im Europaparlament eine schriftliche Erklärung eingereicht, in der sie gesetzlichen Schutz für Europas Straßentiere fordern. Die Erklärung beinhaltet u.a. folgende Forderungen: Die Mitgliedstaaten sollen verpflichtet werden, in ihrem Land Mißhandlungen von Straßen- und Heimtieren und das Aussetzen von Tieren unter harte Strafen zu stellen und die Durchführung von Sterilisationen und Impfungen zu sichern. Zuwiderhandlung soll auf staatlicher Ebene durch die EU strafbar werden.

Bis zum 7. Mai 09 bedurfte es der Zustimmung von 393 Parlamentariern, um aus Forderungen Gesetze werden zu lassen. 295 haben unterzeichnet. Das ist, wie uns mitgeteilt wurde, das zweitbeste Ergebnis einer Deklaration, die nicht im ersten Anlauf Erfolg hatte.Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen. Wenn immer wieder hundertausende von Menschen ihrem Willen für eine Verbesserung des Tierschutzes Ausdruck geben, können die Politiker auf Dauer ihre Wähler nicht ignorieren. Wir sind Europa! Und darum bitten wir Sie ganz herzlich, auch weiterhin die Petitionsseite von www.strayanimalrights.org zu unterschreiben und an dem Cybermarsch gegen Tierversuche teilzunehmen, und Freunde, Verwandte, Bekannte aufzufordern, dies ebenso zu tun. Über die Petitionsseite gelangen Sie auch zum Originaltext der von Hammerstein, Hutchinson und Parish eingereichten Erklärung.Zur Unterstützung der Deklaration haben Ärzte für Tiere e.V., eine Organisation von Medizinern, eine Bewegung ins Leben gerufen, die sich Aktuelles Europa nennt und ein europäisches Tierschutznetz aufbauen will. Diesem Aufruf sind wir gefolgt.

Es soll eine europäische Website entstehen, auf der alle Länder der EU von vorort arbeitenden Organisationen vorgestellt werden und die Situation, die Mißstände und die Gesetzeslage aufgezeigt wird. Unseren Beitrag können Sie hier herunterladen als PDF oder Word Dokument:

Situationsbericht 'Da wo Frankreich am schönsten ist...': PDF / DOC

Am 22. April fand in Strassburg zur Unterstützung der Deklaration ein großer Empfang statt, mit Demonstration, Pressekonferenz, Informationsberichten und -material für die Parlamentarier. Hutchinson, Parish und Hammerstein haben Brigitte Bardot, Pierre Brice und Frédéric Uhl, Mitglied des Kabinetts des französischen Landwirtschaftsministers eingeladen.

Wir haben fieberhaft mails verschickt an Organisationen in allen europäischen Ländern, in die wir auch die Resolution geschickt haben, mit der Bitte, an ihre Parlamentarier zu schreiben, um sie zu bewegen, die Deklaration zu unterschreiben. Viele sind unserer Bitte gefolgt, viele sind auch nach Strassburg gekommen.

Eine Pressemitteilung zu dieser Aktion:

Aktion vor dem Europaparlament in Strassburg

Am kommenden Mittwoch, dem 22. April, organisieren David Hammstein (Verts/ALE) Neil Parish (PPE) und Alain Hutchinson (PSE) eine Aktion zum Schutz von Haustieren und streunender Tiere vor dem Europaparlament in Strassburg, mit einigen Ihrer Haustiere.

  • Wo:Vor dem Eingang des Europaparlaments, Bau LOW Mardi
  • Wann:10:30 Uhr

Diese Aktion wird in Zusammenarbeit mit mehreren ONGs und Vereinen durchgeführt: CACMA, CPA, SOS GALGOS NET und PETA. Sie verlangen von den Europaabgeordneten, die Deklaration 12 über das Wohlergehen von Haus- und streunenden Tieren zu unterzeichnen.

Am 21. April wurden auch 60.000 Unterschriften der EU Resolution in Brüssel überreicht, gerade rechtzeitig vor Ablauf der Unterzeichnungsfrist der Deklaration am 7. Mai, um der Forderung der europäischen Tierfreunde noch einmal Nachdruck zu verleihen: Wir wollen den Wandel! Wir wollen, daß europäische Politiker Verantwortung für europäische Tiere übernehmen!

Nachrichten vom Tag der Aktion

Strassburg am 22. April, Darstellung der Grünen: SOS Galgo Beitrag vom 24.04.2009

Die anwesenden Tierschützer aus Deutschland , Frankreich, Spanien, Rumänien und vielen anderen EU Staaten hatten Gelegenheit mit vielen Parlamentariern persönlich zu sprechen und sie zu informieren, mit dem Ergebnis, daß am 24 April 219 von ihnen die Deklaration unterschrieben hatten. Als letztes Mittel lief dann eine europaweite Telefonkampagne, bei der die Parlamentarier persönlich angerufen und um die Unterschrift gebeten wurden. Auch wir beteiligten uns daran.

Hoffnung für Martinique???

Bei unserer Arbeit zum Beitrag Frankreichs für die Europa Website sind wir im französischen Gesetzeswerk auf einen Artikel mit folgendem Inhalt gestoßen: 'Niemand außer anerkannten Tierschutzvereinen und Stiftungen, deren Zweck der Tierschutz ist, darf Einrichtungen unterhalten, in denen Veterinäre kostenlos die Tiere mittelloser Personen behandeln dürfen.' Wird es unter Berufung auf diesen (vergessenen? übersehenen?) Artikel endlich möglich werden - entsprechende Sponsoren vorausgesetzt! - auch auf Martinique eine kleine Sterilisationsklinik entstehen zu lassen, in der Straßentiere u. die Tiere der Ärmsten kastriert werden können?

Unser Kampf geht weiter!

EU Resolution

Vor einem Jahr verfassten der Bund gegen Mißbrauch der Tiere und der Europäische Tier- und Naturschutz die EU Resolution, siehe Resolution pdf, an deren Verbreitung wir uns beteiligten. Damals begann das Engagement des Vereins zur Hilfe und Förderung des kreolischen Hundes für europäische Projekte mit der Zielsetzung, die europäischen Tierschutzgesetze zu verbessern. Wir baten Sie, die Resolution zu unterschreiben und zu verteilen, damit endlich auch die Rechte der Straßentiere im europäischen Tierrecht verankert werden, das Recht auf Leben und humane Behandlung.

Darauf haben die Straßentiere Europas (auch die deutsche Streunerkatze!)und wir alle, die wir für sie kämpfen, schon unendlich lange gewartet! Ziel waren mindestens 100.000 Unterschriften.

Wir haben ca 10.000 mails an Tierschutzvereine und -organisationen in ganz Europa verschickt und sie aufgefordert, die Resolution in einer Rundmail zu verteilen. Für alle, für die der Postweg nicht möglich war, richteten BMT und ETN auf ihren Websites eine Seite ein, um die Resolution online zu unterschreiben www.bmt-tierschutz.de und ETN Resolution.

Am 21. April 09 wurden in Brüssel 60.000 Unterschriften der Resolution an die EU Komission überreicht, 25.000 liegen noch bei verschiedenen Organisationen.


BMT Mitarbeiter mit Paketen unterschriebener Resolutionsexemplaren
BMT Mitarbeiter mit Paketen unterschriebener Resolutionsexemplaren.

Die Möglichkeit, online zu unterschreiben oder die ausgedruckte, unterzeichnete Resolution mit der Post an den BMT oder ETN zu schicken, bleibt weiterhin bestehen.

Wir bedanken uns von ganzem Herzen bei allen, die mit ihrer Unterschrift dazu beitragen, den Straßentieren Europas endlich zu ihrem Recht zu verhelfen.

Isabel Gorski-Grobe
Verein zur Hilfe und Förderung
kreolischen Hundes e.V.

Liebe Tierschutzfreunde,

zusammen mit der hessischen Tierschutzbeauftragten Dr. Madeleine Martin und dem Bund gegen Mißbrauch der Tiere startet der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. eine Kampagne, um endlich den Strassenhunden in Europa in Brüssel Gehör zu verschaffen. Mehrere Gespräche haben ergeben,daß jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um bei der EU dieses wichtige Thema zu forcieren.

Bitte senden Sie möglichst viele Resolutionen ausgefüllt zurück - wir möchten hiermit den Druck erhöhen. Um Wirkung zu erzielen müßte eine sechsstellige Zahl von Resolutionen erreicht werden.

Wir danken für Ihre Mithilfe und verbleiben

mit freundlichen Grüßen,
Dieter Ernst

ETN Much

Hier die Resolution zum Herunterladen, Ausdrucken und Unterschreiben: Resolution.pdf

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