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Patenschaften

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Tiere vor, ihr Schicksal, ihre Not, ihre Bedürfnisse, für die Sie eine Patenschaft übernehmen können. Alle Spendenanteile unserer 2 und 3 Euro-im-Monat Spender kommen den Tieren auf dieser Seite zugute.

26. Juni 2019 - Zweiter Besuch

Zum zweiten Mal besuche ich unser Katzenprojekt in Martinique. Es ist ein voller Erfolg. Die meisten Tiere sind bereits kastriert und es ist gelungen, ihre Zahl stabil zu halten. Herrenlose oder ausgesetzte, neu hinzukommende Tiere halten sich die Waage mit denen, die vermittelt werden können oder Verkehrsunfällen zum Opfer fallen, wie das bei freilaufenden Katzen leider immer wieder vorkommt. Hier finden Sie alle Katzen des Projekts; die Seite wird fortlaufend aktualisiert – und Hier finden Sie Infos über die Kastrationen.

Heute bin ich mit Marie und Mymy verabredet, zwei der Volontärinnen, die die Katzen von Marin betreuen.

Noch ist niemand zu sehen außer ein paar wartenden Katzen, also schlendere ich hinüber zur zweiten Futterstelle am Simply Supermarkt.

Hier, im Anbau eines Hauses, haben die Katzen den perfekten Schutz für jede Witterung gefunden. Der freundliche Hausherr hat nichts dagegen, solange sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Nun, dafür wird gesorgt.


Auf einmal erscheint eine winzige, abgemagerte Gestalt…


Ein Teil des rechten Ohrs fehlt bereits; auch der kleine Kopf ist voller Verletzungen.


Was ist geschehen?

Genevieve, eine weitere Volontärin, kommt hinzu und erzählt mir, dass 4 kleine Kätzchen ausgesetzt wurden, von denen zwei bereits verschwunden sind (von einem wissen wir nun, dass es überfahren wurde).


Die Verletzungen ziehen sich die Kleinen zu,…

…weil sie sich immer unter Autos verstecken, hochspringen, wenn diese angelassen werden, und sich dann am heißen Metall verbrennen – natürlich auch eine gute Gelegenheit, überfahren zu werden!

Wir gehen zurück zur Marina.


Marie ist eingetroffen und die Katzen versammeln sich.


Futterzeit

Hier sehe ich auch die Schwester des kleinen Katers vom Simply. Sie ist noch kleiner und in wesentlich schlechterer Verfassung als ihr Bruder. Auch sie hat Verletzungen an den Ohren.


Tapfer versucht sie, mit den Großen mitzuhalten.


Aber sie ist sehr geschwächt und dehydriert.


Sie bekommt Katzenmilch…


…und Nassfutter.

Mouchka könnte ihre Mutter sein. Sie erschien zur gleichen Zeit und passt vom Aussehen her, zeigt aber keine Anzeichen von Mütterlichkeit oder einer Geburt/Milchproduktion innerhalb der letzten Monate.

Isabelle hingegen, die erst kürzlich kastriert wurde und 3 Föten im Bauch hatte, hat stark geschwollene Zitzen und extrem viel Milch für eine Katze, die noch gar nicht geboren hat. Außerdem schien die Naht sich zu öffnen, obwohl nicht beobachtet wurde, dass sie sich leckte. Sie wurde am nächsten Tag zur Nachbehandlung gebracht – laut Tierarzt ist alles in Ordnung.

Isabelle nimmt sich der Kleinen an und lässt sie sogar trinken. Das tut beiden gut.


Nach dem Trockenfutter gibt’s es als Nachtisch einen Happen aus der Dose.


Während sich das Katzenvolk zufrieden putzt,…


…gehen wir zurück zum Simply und füttern dort.


Auch der kleine Kater wartet schon…


…und erhält eine Extraration.

Vier Tage später fliege ich zurück nach Deutschland. Eines ist mir klar: So erfolgreich unser Katzenprojekt für erwachsene Tiere auch ist, die Kleinen – ich habe sie Antoine und Antoinette getauft – werden dort nicht überleben. Spätestens, wenn sie etwas verspielter und wagemutiger werden, werden sie auf der Straße…


oder dem Parkplatz einem Auto zum Opfer fallen.


Ich muss sie da wegholen!

Ich habe Glück – auf Anhieb finde ich ein wunderbares Zuhause für die beiden im Bayrischen Wald!

Antoine und Antoinette können kommen…Nun müssen wir die Reise- bzw. die zur Reisevorbereitung notwendigen Tierarztkosten für Impfungen, Chippen und Pass aufbringen. Sie belaufen sich auf etwa 300 Euro.

Deswegen bitte ich Sie dringend um eine Spende für Antoine und Antoinette auf unser Spendenkonto oder per Paypal – damit die Kleinen eine Zukunft haben!

Ich danke im Voraus allen Spendern von ganzem Herzen!

Isabel Gorski-Grobe

Dezember 2018 – Erster Besuch

Im November2018 begann unser Patenschaftsprogramm 3 Euro im Monat für die Katzen von Le Marin auf Martinique, für die es seit April 2018 ein Kastrationsprojekt gibt, über das wir HIER! berichten. Im Dezember 2018 hat unsere erste Vorsitzende Isabel Gorski-Grobe sie besucht.

Täglich werden die Futterstellen von französischen Tierschützern betreut, die nicht nur füttern, sondern die Tiere auch medizinisch versorgen. Häufig vorkommende Hauterkrankungen werden medikamentös behandelt, ebenso kleinere Verletzungen. Nicht nur zum Kastrieren, sondern auch im Krankheitsfall werden die Katzen in die Tierklinik gebracht.

Die Katzen kennen genau die Uhrzeit und versammeln sich schnell, wenn die Betreuer kommen.

Kater Merlin hat viele Freunde und eine unglaubliche Geschichte…

Immer wieder kommt es vor, dass besonders zahme Katzen aus der Katzenkolonie auf Martinique vermittelt werden können. Zusätzlich bemühen sich die Katzenschützer, vermittelbaren Tieren mithilfe des Crowdfundings die Reise nach Frankreich in ein neues Zuhause zu ermöglichen, denn, egal, wie gut die Katzen von Le Marin betreut werden, auf der Straße zwischen der Marina und dem Supermarkt Simply lauert die Gefahr, die alle Freigänger, auch hierzulande, bedroht: Der Straßenverkehr… Kater Merlin trat die Reise als erster an.

Man ahnte es schon immer, dieser Kater ist etwas ganz besonderes! Merlin, der Menschenfreund, begrüßte die Helfer , die zum Füttern kamen, jedes Mal mit großer Freude und wäre am liebsten ins Auto eingestiegen. Nun, als es daran ging, ihn für die Reise nach Frankreich vorzubereiten und ihm beim Tierarzt der elektronische Chip eingesetzt werden sollte, wurde festgestellt: Er hat bereits einen! Anhand dieses Chips ließ sich der ehemalige Besitzer feststellen.

Merlin lebte einst auf einer Yacht, die in der großen Bucht von Le Marin ankerte. Vor 2 Jahren fiel er nachts von Bord. Der tapfere kleine Kater schwamm zum Ufer und überlebte.


Diese große Bucht musste Merlin durchschwimmen, um ans rettende Ufer zu gelangen.

Seine Besitzer, die inzwischen wieder in Frankreich leben, waren überzeugt, dass er ertrunken sei.

Nun, 2 Jahre später, machte er sich auf die Reise zu ihnen, souverän und gelassen wie immer.


In Paris war sein Frauchen überglücklich, ihn in Empfang zu nehmen.

Es gibt zwei Futterstellen, eine an der Marina…

…und eine am Supermarkt Simply gegenüber der Marina.

Flyer informieren die Passanten über das Projekt, das im allgemeinen sehr gut ankommt.

Wir danken den Paten der Katzen von Le Marin:

Marcela und Andreas Schweiger

Marion Krah

Renate Tschirlich

Monika Schwartze

Heike Kummer

Reinhilde Leupolz

Heidi Engers-Diel

Karin Müller

Wir danken auch all unseren 2 Euro im Monat Paten, die uns seit 2008 die Treue halten und deren Spenden jetzt ebenfalls den Katzen von Le Marin zugutekommen:

Martina Patterson

Anita und Konrad Schustereder

Daniela und Christian Dorna

Nicole Madauss

Patricia Kusche

Amelie Adolph

Petra Suchomel

Julia Reichel

Annike

Annike

Wir danken ganz herzlich Daniela Hoffmann, die die Greinöder Tiere schon so oft großzügig unterstützt hat, und ihrer Freundin für die Übernahme einer monatlichen Windelpatenschaft für Annike!


Wir danken allen von ganzem Herzen, die uns die Treue halten und uns helfen, unseren Tieren zu helfen.